Follow
Startseite » Testberichte » Tennis World Tour (PS4) Test

Tennis World Tour (PS4) Test

Tennis, Tennis und nochmal Tennis, in Tennis World Tour dreht es sich ausschließlich um 2 Schläger und einen kleinen Kautschukball, der von der einen Seite des Netzes zur anderen Seite befördert wird.

Tennis World Tour – Überschaubares Menü

Das Menü besteht aus einen Exhibition-Modus, dem Karriere-Modus eine Akademie-Abteilung zum Erlernen und verbessern seiner Spielweise so eines Online-Modus, der allerdings aktuell noch nicht verfügbar ist.
Im Einzelspieler-Modus könnt ihr zwischen anfangs 31 Spielern auswählen, wo auch mit Andre Agassi und John McEnroe einige Gallionsfiguren auftauchen, aber auch mit Roger Federer oder Angelique Kerber aktuelle Stars spielbar sind.
Vergeblich sucht man allerdings nach dem aktuellen Weltranglistenersten Rafael Nadal und Simona Halep.
Es sind auch alle Beläge verfügbar, wobei Asche, Rasen und Hartbelag auf 17 Schauplätze ausgetragen werden.

Tennis World Tour – Akademie

Der Trainingsmodus ist sehr wichtig um schnell die Grundfunktionen des Gameplays zu verinnerlichen. Man erhält zu Beginn die Basics und muss einige Herausforderungen meistern und kann im Laufe der Zeit bspw. im Karrieremodus weitere Bereiche der Akademie freischalten.

Tennis World Tour – Die ganz persönliche Karriere

Hauptaugenmerk des Spiels bildet allerdings der Karriere-Modus. Man hat zwar nicht viele Freiheiten um seinen persönlichen Charakter zu gestalten, aber immerhin könnt ihr Name, Alter, Größe, sowie eines aus ein paar vordefinierten Gesichtern, sowohl Häufigkeit und Intensität des Stöhnens während eines Schlages auswählen. Seid ihr damit fertig geht es auch direkt in die Karriere.
Man sollte allerdings seine Erwartungen zurückschreiben, wie man leider schnell feststellt, hat man nicht viel Auswahl bei der eigenen Karriere. Während der Karriere erhält man jeden Monat Aktionen, von denen man eine auswählen kann, um entweder Trainingseinheiten durchzuführen, an Turnieren teilzunehmen um Preisgelder zu gewinnen, oder um sich einfach nur auszuruhen um die verbrauchten Energiepunkte wiederherzustellen.

Sobald man eine Aktion ausgewählt hat, ist der Monat auch schon wieder vorbei und der nächste Monat mit wieder erneuten Aktionen steht zur Verfügung. Leider gibt es hier auch keine Abwechslung, es gibt keine überraschenden Ereignisse oder besondere Vorkommnisse.
Wenn man erfolgreich ein Turnier abgeschlossen hat, erhält man neben Erfahrungspunkten auch Fertigkeitskarten, die man durchaus benötigen kann während des Matches, da sie verschiedene Aktionen eures Charakters beeinflussen. Auch Trainer und Manager kann man nach Abschluss eines Turnieres freischalten, die eurem Charakter zusätzliche Fertigkeiten, mehr Preisgeld oder mehr Erfahrungspunkte gewähren.

Tennis World Tour – Gestaltet euren eigenen Star!

Mit der Zeit erspielt ihr euch auch immer mehr Gegenstände, welche euren Charakter ausrüsten. Neue Rackets, Schuhe, Socken, Hosen, Shirts, Kappen usw. verschönern eure Spielfigur nicht nur, sondern tragen auch zur Verbesserung seiner Werte bei.
Der Karrieremodus bietet leider nicht mehr. Es läuft sehr monoton ab, da ihr jeden Monat einfach nur an Turnieren teilnehmt, um in der Weltrangliste zu steigen. Der gesamte Modus wird nur dadurch in die Länge gezogen, weil die Matches, die ihr bestreitet, einfach mit der Zeit nur länger werden. Während man am Anfang nur um 10 Punkte spielt, erweitern sich die Matches auf mehrere Punkte und Sätze, die man ausspielen muss, bis man schließlich irgendwann die Nr. 1 der Welt wird.

Tennis World Tour – Schwaches Gameplay

Aber nun zu dem wichtigsten Punkt: Das Tennismatch. Leider gibt es hier kaum gute Punkte zu erwähnen. Die Grafik ist etwas dürftig. Viele Animationen der Spieler sind einfallslos und unpassend. Bspw. freut sich der Spieler über einen einfachen Punkt durch einen Return, obwohl man bereits mit 40-15 zurück liegt. Auch Schiedsrichter und Seitenhelfer verhalten sich sehr statisch und zeigen keinerlei Reaktionen.

Zu allem Überfluss verliert man sehr schnell den Spaß an einem Match. Ein Grund hierfür sind die vielen Ballwechsel, welche durch die schwache Engine nicht möglich sind.
Manchmal reagiert eurer Spieler oder auch der Gegner einfach nicht, obwohl der Ball lange in seine Richtung unterwegs ist und problemlos zurückgeschlagen werden könnte. Während ihr wiederum in anderen Situationen einen nahezu unmöglich weit entfernten Ball gefährlich stark aus weiter Entfernung zurückbefördert. Sehr oft ist dabei klar zu sehen, dass der Schläger den Ball nicht einmal berührt.

Tennis World Tour – Zuschauer werden zur Nebensache

Außerdem merkt man Verbesserungen kaum, da ihr sehr selten Kontrolle über die Flugrichtung des Balles habt und sichere Bälle sinnlos in Richtung des Gegners landen oder gar im Aus.
Aufschläge erfordern zwar ein hohes Grad an Können, allerdings ist das der Part, der wirklich gelungen scheint.

Zum schlechten Spielablauf kommt hinzu, dass von den Zuschauern keinerlei Emotionen übertragen werden. Auch nach längerem Ballwechsel oder nach kritischen Bällen hört man meistens nur ein sehr leises Klatschen und vereinzelt, dass die Zuschauer entweder den Atem anhalten oder wohoon. Auch der Kommentator verfügt über max fünf bis sieben Sätze, die er während eines Matches mehrmals wiederholt. So vergeht einem meist nach wenigen Minuten schnell der Spaß an dem Spiel.

Fazit
Aktuell kommen noch viele Updates für Tennis World Tour, wovon ich mir erhoffe, dass der langweilige Ablauf des Karriere-Modus und das extrem schwache Gameplay noch verbessert werden. Für ein paar Matches zwischendurch ist Tennis World Tour super, aber für mehr leider noch nicht, wenn der Online-Modus verfügbar ist, bleibt abzuwarten, ob die Entwickler noch ein bisschen am Gameplay schrauben.
Gut
  • Es sind einige Lizenzen wie Nike oder bekannte Spieler verfügbar
  • Riesige Auswahl an Klamotten und Ausrüstungen für den Karrieremodus
Weniger Gut
  • Schwaches Gameplay
  • Langweiliger Karrieremodus
  • Schlechte Animationen
6
adäquat

Was sagst du zu diesem Artikel?

0 0

Kommentar hinterlassen

Leave a Reply

Your email address will not be published.

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

x
Gibst Du uns ein Like?:Schon geliked? Dann kannst Du es schließen.