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The Council (PC) Test

The Council

9

The Council

9.0/10

Pros

  • Spannendes Setting
  • Skurrile Charaktere
  • Durchdachtes Talentsystem

Cons

  • Erste Episode noch recht ereignisarm

Wir haben uns die erste Episode des narrativen Adventures The Council angeschaut. Worum es im neuen Titel des französischen Entwicklerteams Big Bad Wolf geht und wie unser Eindruck vom Spiel ist, erfahrt ihr im folgenden Artikel.

In den letzten Jahren erfreuten sich episodische Spiele, wie etwa Telltale Games The Walking Dead, immer größerer Beliebtheit. Besonders der starke Fokus auf das Storytelling und die maßgeblichen Auswirkungen der Spielerentscheidungen auf den Verlauf der Geschichte sorgen immer wieder für gefesselte Spieler.

Mit The Council versucht das Team von Big Bad Wolf jetzt das Genre auch für sich gewinnen zu können. Dabei verzichtet man jedoch nicht auf eigene Nuancen, um dem Spiel eine persönliche Note zu geben. Besonders die verschiedenen wählbaren Klassen eures Charakters und die damit verbundene Charakterentwicklung sorgen bei The Council für erhöhten Widerspielwert.

The Council – Lord Mortimer lädt ein

In The Council schlüpft ihr in die Rolle von Louis de Richet, seines Zeichens Mitglied der französischen Abteilung der Geheimorganisation goldener Orden. Auf Einladung des exzentrischen und mysteriösen Lords Mortimer macht ihr euch auf den Weg zu seiner Insel, um dort das Verschwinden eurer Mutter zu untersuchen.

Dabei macht ihr Bekanntschaft mit einer ganzen Reihe illustrer Gestalten. Denn ihr seid nicht der einzige, der von Lord Mortimer eingeladen wurde. Zu seinen Gästen zählen diverse elitäre Persönlichkeiten, wie etwa ein Kardinal oder eine Herzogin. Auch bekannte historische Figuren, wie Präsident Washington oder Napoleon Bonaparte treiben sich auf Lord Mortimers Insel herum. Es gilt herauszufinden, wem ihr bei euren Untersuchungen vertrauen könnt und wer seine eigenen Ziele verfolgt.

The Council – Mit Klasse ans Ziel

Was The Council von anderen episodischen Spielen unterscheidet, sind die verschiedenen Klassen. Zu Beginn des Spiels wählt ihr für Louis einen beruflichen Hintergrund, der euch dann im Spiel diverse Möglichkeiten bringt. Zur Wahl stehen euch der Diplomat, der Okkultist oder der Detektiv. Je nachdem wofür ihr euch entscheidet, erhaltet ihr bestimmte Kenntnisse.

So seid ihr als Detektiv beispielsweise besonders aufmerksam und bemerkt selbst die kleinsten Hinweise und Lügen eurer Gesprächspartner. Als Okkultist habt ihr ausführliche Kenntnisse über das Übernatürliche. Als Diplomat hingegen seid ihr bestens im Umgang mit der High Society geschult und könnt durch eure Redegewandtheit die Lippen eures Gegenübers einfacher lockern.

Eure Fähigkeiten werden dabei in diverse Talente unterteilt. Diese könnt ihr im Laufe des Spiels weiter verbessern, um so noch effizienter in den einzelnen Bereichen zu werden. Um von einem Talent Gebrauch machen zu können, benötigt ihr Konzentrationspunkte. Je schwerer die Aktion ist, umso mehr Punkte verbraucht sie. Habt ihr keine Punkte mehr, könnt ihr von euren Talenten keinen Gebrauch mehr machen. Diverse Verbrauchsgüter, die ihr im Spiel verteilt finden könnt, füllen eure Konzentration jedoch wieder auf.

Zudem könnt ihr neue Skills erwerben, indem ihr Manuskripte findet und lest. Auch eure Aktionen im Spiel formen Louis Charakter und schalten diverse Boni frei. Wenn ihr jedoch das meiste aus eurem Charakter rausholen wollt, solltet ihr euch die Herausforderungen genauer anschauen. Hier werden euch bestimmte Voraussetzungen angezeigt. Erfüllt ihr diese, erhaltet ihr ebenfalls Boni, wie etwa zusätzliche Konzentrationspunkte oder Talente.

Jeder NPC bei The Council verfügt dabei über Immunitäten und Schwächen, die ihr in Gesprächen zunächst identifizieren müsst. Jemand der besonders anfällig für logische Argumente ist, wird beispielsweise vielleicht nicht so gut auf Drohungen reagieren. Mit welchen Fähigkeiten ihr bei welchem NPC weiter kommt, variiert dabei sehr stark.

Fazit
The Council bietet mit seinem Klassensystem einen interessanten Twist im Vergleich zu anderen episodischen Adventures. Auch wenn die erste Episode noch nicht allzu ereignisreich ist, machen die skurrilen Charaktere und die geheimnisvolle Story neugierig auf mehr.
9
Sehr gut
... ist seit Februar 2017 als Redakteur für Spieletester.de tätig. Er ist ein waschechter PS4 Freak, hat 40 Platin Trophies und liebt Herausforderungen wie Dark Souls, Bloodborne oder Nioh.

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