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The Seven Deadly Sins Knights of Britannia Test (PS4)

The Seven Deadly Sins Knights of Britannia

6

The Seven Deadly Sins Knights of Britannia

6.0/10

Pros

  • Abenteuer-Modus fasst Anime zusammen…
  • Charaktere verbesserbar mit Upgrades…
  • Kampfsystem gut gelungen…

Cons

  • Könnte aber insgesamt an vielen Stellen verbessert werden
  • Jedoch müssen diese in bestimmten Quests freigeschaltet werden
  • Braucht aber noch einen Feinschliff
  • Fokus liegt stark auf Onlinegameplay
  • Spielersuche kann ab und zu etwas dauern

Nach zwei „Staffeln“ auf Netflix ist es soweit, The Seven Deadly Sins Knights of Britannia erscheint für die PS4. Normalerweise sind Spiele die von Animes adaptiert sind in den meisten Fällen mehr schlecht als recht. In diesem Fall sieht es auf den ersten Blick gar nicht so aus. Nach einer nicht so berauschenden zweiten Staffel kann der Anime das eindeutig gebrauchen, obwohl es sich dabei eher um ein Special gehandelt hat. Wir verraten euch im folgenden Test, warum ihr euch das Spiel als Fans genauer ansehen solltet.

The Seven Deadly Sins Knights of Britannia- Zeit alle Sünden zu finden

Wie bereits erwähnt hatten The Seven Deadly Sins zumindest bei mir gegen Ende einen schlechten Eindruck hinterlassen. Das liegt daran, dass der Anime einen starken ersten Schritt gemacht hat und mit einer nicht so guten, laut Netflix zweiten „Staffel“ geendet ist.
Nichtsdestotrotz sollte man nicht mit Vorurteilen an so ein Spiel ran. The Seven Deadly Sins Knights of Britannia lässt euch die Geschichte aus dem Anime nochmal nachspielen. Wer die Serie in dem Fall nicht gesehen hat, sollte es an der Stelle vielleicht nachholen, denn leider gibt es hier und da paar Lücken, die im Spiel nicht erläutert werden.
Dafür wird versucht mit dem Kampfsystem zu glänzen. Das gelingt auch recht gut, denn es erinnert etwas an eine Mischung aus Dynasty Warriors und Dragon Ball. Die Combos sind recht simpel und auf allen Charakteren gleich. Somit ist das Spiel auch für Neulinge des Genres schnell erlernt. Problem an dem Ganzen ist eher der Abenteuer Modus.
Denn wirklich viel zu sehen gibt es gar nicht. Es ist zwar für einen Moment witzig mit einem riesigen Schwein durch die Gegend zu laufen, aber das ist schon das faszinierendste abgesehen von den zerstörbaren Kampforten die ganz nett aussehen. Sonst nehmt ihr nur Quests an und prügelt euch größtenteils.

The Seven Deadly Sins Knights of Britannia- Der Feinschliff fehlt

Wer sich langsam durch die repetitiven Szenarien durchgeprügelt hat, schaltet langsam aber sicher Charaktere für den Duell bzw. Online Modus frei. Was es zusätzlich gibt, sind noch Charakterverbesserungen. Diese findet ihr nicht nur innerhalb der Hauptstory, sondern erhaltet diese auch durch Nebenquests. Theoretisch lässt sich an der Stelle kurz im Internet nachsehen, wo es welche gibt. Grinden ist in dem Fall also auf das Minimum runtergeschraubt.
Falls ihr jetzt etwas enttäuscht vom Abenteuer Modus seid, keine Sorge. Seht es eher als eine gute Vorbereitung für den PvP Modus an. Das ist nämlich nötig, denn Online erwarten euch starke Gegner. Diese sind nicht unbesiegbar, aber auch nicht einfach, es macht also wirklich Spaß sich länger gegen andere zu prügeln. An dieser Stelle fällt leider nur auf, dass das soweit gelobte Kampfsystem an manchen Stellen noch einen kleinen Feinschliff benötigt. Das Balancing der Charaktere sowie manche Combos können nachgebessert werden.
Soweit war auch das Matchmaking recht fair und es gab keine Probleme geschweige denn Laggs online. Etwas nervig war nur die Zeit für die Suche bei einem 2 vs. 2.


Fazit

Soweit scheint The Seven Deadly Sins Knights of Britannia nur etwas für Fans der Serie oder des Genres zu sein. Im Abenteuer Modus fehlt noch viel Arbeit und dem Kampfsystem noch etwas der Feinschliff. Spaß macht das Spiel zumindest im Kampf trotzdem, jedoch sollte schnell für die Entwickler ersichtlich sein, welche Baustellen es gibt. Wenn diese Fehler ausgebügelt werden ist das Potenzial zu einem richtig guten Spiel mehr als da. Aktuell ist es einfach wie viele andere halbfertige Versuche einen Anime zu einem Spiel zu machen.

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Sina ist Redakteur und Social Media Manager bei Spieletester.de seit 2015.

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