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Vikings War of Clans (PC) Test

Das Browserspiel Vikings War of Clans von Plarium Games ist ein episches Strategiespiel, das im Test einen überragenden Eindruck hinterlässt. Im Spiel übernehmt ihr die Rolle eines mächtigen Herrschers, der mit eigenen Truppen den hohen Norden erobert.

Wenn euch der Name des Spiels irgendwie bekannt vorkommt: Das Spiel ist bereits auf euren Mobile-Geräten ein waschechter Hit. Nun gibt es das Strategie-MMO auch für den Browser. Dabei läuft die Action stets in Echtzeit ab, wo ihr Ressourcen abbaut, Ländereien plündert, eine eigene Armee aus Wikingern kontrolliert und euer eigenes Imperium aufbaut. Zu Beginn geleitet euch eine Dame behutsam durch das Tutorial. Ihr lernt, wie ihr erste Gebäude baut, steigt bereits im Level auf und erhaltet erste Boni und lernt die grundlegenden Mechaniken kennen. Als Bonus obendrauf gibt es sogar den VIP-Status für einige Tage.

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Vikings War of Clans – Einfluss von Mikrotransaktionen & Kampfsystem

Angesiedelt im Zeitraum von 750 bis 1050 AD, übernehmen wir die Rolles eines Jarls. Im Rahmen der Kampagne baut ihr euer Reich stets aus und errichtet viele Gebäude. Dabei gilt es aber auch eine Weile zu warten, denn der Bau neuer Einrichtungen erfordert Zeit. Zu Beginn des Spiels sind das noch wenige Minuten, doch schon nach einigen Tagen oder Wochen werden daraus Stunden, wenn nicht gar Tage oder ganze Wochen. Ähnlich wie in OGame und anderen Spielen dieser Art ist Zeit der entscheidene Faktor. Und über Mikrotransaktionen könnt ihr diese Zeit „überbrücken“. Muss nicht, beschleunigt aber den Spielfortschritt.

Tatsächlich sind die Auswirkungen zahlender Spieler nur im PvP so richtig deutlich zu merken und dann auch nur in den höheren Regionen. Hat man Vorteile? Freilich. Aber den Free-to-Play-Spieler, der täglich eine Stunde zockt, tangiert das nicht. Etwas störend ist vielleicht nur, dass es rund alle fünf Minuten einen „dezenten“ Hinweis auf irgendwelche Angebote gegen Geld gibt.

Außerdem möchte ich mit der Aussage aufräumen, dass Vikings War of Clans viel Taktik und Strategie bietet: Das tut es nicht. Tatsächlich baut ihr euch die ersten Stunden fröhlich eure Stadt auf und rekrutiert einige Einheiten. Wie der Esel, angeführt vom Geruch einer leckeren Karotte, jagt ihr einem neuen Gebäude nach dem nächsten bis schließlich sämtliche Booster verbraucht sind. Schon dann fangen die ersten Großprojekte an. Zeit wird’s also, die Truppen in Bewegung zu setzen.

Die Kämpfe des Spiels laufen dabei grundsätzlich im Hintergrund ab. Eingreifen könnt ihr nicht. Kurzum: Örtlichkeit auswählen, Einheiten zusammenstellen und hoffen, dass sie vom Feind nicht abgeschlachtet werden. Als Belohnung winken Ressourcen, teilweise Booster und andere Goodies.

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Vikings War of Clans – Fähigkeitenbaum, Clans und Diplomatie

Mit jedem Levelaufstieg bekommt ihr auch zwei Sorten von sogenannten Heldenpunkten. Einerseits „Allgemein“, wo ihr beispielsweise die Baugeschwindigkeit oder das Lerntempo für Forschungen erhöht. Andererseits gibt es Punkte in der Kategorie „Eindringling“, wo ihr euch gegen Feinde schützen könnt, indem eure Truppen passiv mehr Verteidigung und mehr erhalten.

Damit ihr auch langfristig stärker werdet, ist es unabdingbar, sich einem Clan anzuschließen. Gemeinsam mit anderen Spielern könnt ihr so Attacken planen, eine bessere Verteidigung für die eigenen Gemäuer erlangen und mehr. Zudem gibt es verschiedene Missionen, die exklusiv Clanmitgliedern vorbehalten sind. Schlussendlich wäre da noch die Diplomatie zu erwähnen, mit denen Clans auch einen Pakt schließen können. Gemeinsam kämpft es sich halt besser.

Auch der Handel mit anderen Spielern mit Gütern ist verfügbar, wodurch die Ökonomie im Spiel gefördert und gefordert wird. Das Crafting im Spiel ist zwar von Beginn an verfügbar, allerdings erfordert es sehr viele Ressourcen. Mit den Gegenständen könnt ihr eure Heldin/Helden verstärken, damit Kämpfe einfacher werden. Grafisch wie auch akustisch macht Vikings War of Clans einen guten Eindruck. Zwar wirken so manche Menüs unübersichtlich, doch nach einer Weile kann man sich bestens hineinwurschteln.

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Fazit
Ehrlich gesagt war ich von Vikings War of Clans überrascht. Der Titel überzeugt trotz seiner nervigen Pop-Ups für Bezahlfunktionen, denn das Gameplay ist grundsolide. Gerade zu Beginn gibt es allerhand Boni, um Spieler mit den Vorteilen eines VIP-Accounts zu ködern. Doch selbst wenn ihr diese nach Ablauf der Probezeit nicht in Anspruch nehmt, ist und bleibt Vikings War of Clans ein angenehm spielbarer Browsertitel. Für einige kurze Partien zwischendurch wunderbar geeignet. Wenn ihr ihr aber im PvP wirklich was reißen wollt, müsst ihr tief in die Tasche greifen.
7
solide

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1 Comment

  1. Das Spiel ist sehr langatmig und ohne Investition von viel Zeit kaum vernünftig spielbar. Wer lange dabei bleibt und fleißig Ressourcen und Gegenstände sammelt sowie in die eigene Leistungsverbesserung investiert wird nach einigen Wochen belohnt. Denn was viele nicht wissen: Das eigene Königreich öffnet sich nach 3 Monaten für andere Königreiche und dann geht der Spaß erst richtig los. Denn dann zeigt sich, welche Königreiche wie gut zusammengearbeitet haben und sich gegen andere Königreiche behaupten können. Dass das Spiel kein Strategie-Spiel sein soll, ist absoluter Unsinn. Im MMO-Bereich gibt es kaum komplexere Spiele als Vikings. Für das Erlernen der vielen Strategien und Verbesserungsmöglichkeiten muss man zwingend einem Klan beitreten und Wissen tauschen. Die besseren Klans haben Bibliotheken voll mit Anleitungen, Tricks und Verhaltensregeln, damit man Gegner in Events besiegen kann. Es ist eigentlich ein Lernspiel. Wer Geld in die Hand nimmt kommt deutlich schneller zu einer guten Rüstung. Aber Spieler, die kein Geld in die Hand nehmen wollen, können vom Klan unterstützt werden. Allerdings wird dafür auch etwas gefordert: die tägliche Teilnahme an allen Aktivitäten und fleißige Mitarbeit in der Kommunikation. Es ist ein tolles Spiel für alle, die gerne sammeln, forschen, reden und die intellektuelle Spannung eines Gruppenkampfes lieben. Das Spiel liefert eine Fülle von Statistiken, die man auch während der Kämpfe auswerten und zur Optimierung der Angriffsstrategien verwerten kann. Ein Fest für Leute, die gerne mit Zahlen hantieren und stets auf der Suche nach der nächsten Stellschraube sind. Meine monatliche Budget-Empfehlung liegt bei 20-50 Euro für besondere Angebotspakete (Feiertage). Damit lässt sich hervorragend aufbauen und das Spiel genießen.

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