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Steel Division 2 auf der Gamescom 2018

Auf der Gamescom hatte ich das Vergnügen mir eine Präsentation über Steel Division 2 von Eugen Systems ansehen zu können. Diese sind vor allem für ihre Strategiespiele wie Wargame, Act of War und R.U.S.E bekannt.

Eugen Systems – Steel Division 2

Der Vorgänger spielte an der Normandie, doch in Steel Division 2 begeben wir uns an die Ostfront kurz vor Ende des zweiten Weltkrieges. Eugen Systems legt hierbei sehr viel Wert auf Details. Die Armeen der Sovietunion und der Nazis wurden haargenau ins Spiel übernommen. Von der exakten Größe der jeweiligen Armee und den Truppen die sie zu diesem Zeitpunkt hatten bis hin zur Topographie, wurde alles exakt übernommen.

Über das „Museum“ wurden mir die verschiedensten Einheiten in Steel Division 2 gezeigt und auf was die Entwickler so alles geachtet haben. Die Panzer, Flugzeuge, Artillerie und Fußsoldaten sind alle mit ihren wirklichen Maßen, Waffen und Panzerung enthalten. Selbst die Soldaten sehen untereinander anders aus und sind nicht einfach Klone.

Die Schlacht läuft auf der Karte rundenbasiert ab. Man bewegt seine Regimenter eins nach dem anderen, wobei es bei der Bewegung sehr wichtig ist worauf man sich bewegt. Je nach Gelände unterscheidet sich die Reichweite gewaltig und kann einen ganz schnell einen Strich durch seine geplante Taktik machen.

Mit bis zu fünf Regimentern kann man dann in einen Kampf ziehen. Dieser läuft in Echtzeit ab. Vor dem Kampf jedoch muss man überlegen welche Truppen man ins Getümmel schickt. Man muss nämlich Kommandopunkte einsetzten um Einheiten in den Kampf zu schicken und jede Einheit hat einen anderen Wert. Jedoch muss man nicht alle auf einmal ausgeben. Während des Kampfes kann man weiterhin mit Kommandopunkten Truppen in den Kampf schicken um seine schon kämpfenden Truppen zu unterstützen. Jedoch sollte man seine Einheiten nicht verschleudern, denn jeder Verlust soll sich auf das Spiel auswirken.

Ersteindruck:

Steel Division 2 ist insgesamt sehr realitätsnah. Von der Umgebung bis hin zur kleinsten Waffe wurde alles von den Geschehnissen des zweiten Weltkrieges übernommen. Nur wie man den Feind besiegt ist einem selbst überlassen. Und ich bin sehr gespannt wie sich die Verluste auf das Spiel auswirken. Denn so muss man dann jeden Zug sorgfältig planen um seine Männer nicht in den Tod zu schicken. Wer ein Auge fürs Detail hat, sich für Geschichte und Strategiespiele interessiert oder sich einfach auf den Geschichtsunterricht vorbereiten will kann sich auf den März 2019 freuen.

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