Onimusha: Way of the Sword markiert das Ende einer endlos erscheinenden Wartezeit. Während andere Capcom-Marken riesige Erfolge feierten, verstaubte die legendäre Samurai-Serie regelrecht im Archiv. Kaum jemand rechnete ernsthaft noch mit einer Rückkehr der düsteren Dämonenjagd im feudalen Japan. Nun steht der Release von Onimusha: Way of the Sword am 03.09.2026 endlich bevor. Ob die Kämpfe heute noch motivieren oder ob die neuen Designentscheidungen das Spiel ausbremsen ist die entscheidende Frage. Ob der Neustart auf der PlayStation 5 wirklich gelungen ist, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen hier auf Spieletester.de
Eine düstere Reise in Onimusha: Way of the Sword
Onimusha: Way of the Sword fackelt nicht lange und wirft euch direkt in die Action.Zu Beginn der Edo Epoche schlüpfe ich in die Rolle des legendären Schwertkämpfers Miyamoto Musashi. Musashi zieht durch das kriegsgebeutelte Japan, um sich mit den stärksten Meistern des Landes zu messen. Musashi tritt dabei oft extrem arrogant und überheblich auf. Nach einem gewonnenen Duell in einem lokalen Dojo werden wir urplötzlich von einer grotesken Dämonenhorde überfallen.
Die feindlichen Genma überraschen Musashi und strecken ihn gnadenlos nieder.Im allerletzten Moment rettet eine mysteriöse Gestalt in einem weißen Gewand unser Leben.Der Retter drückt Musashi kurzerhand ein magisches Oni Artefakt in die Hand. Durch diesen monströsen Handschuh kehren wir zurück in die Welt der Lebenden. Musashi verabscheut diese übernatürliche Kraft aus tiefstem Herzen, da sie seinen stolzen Weg des Schwertes besudelt. Von nun an will Musashi den ungewollten Fluch einfach nur noch loswerden.
Dafür muss er jedoch widerwillig die verheerende Dämonenplage bekämpfen,die ganz Kyoto in Schutt und Asche legt. Eine finstere Substanz namens Miasma durchdringt die historische Hauptstadt und öffnet überall Tore zur Unterwelt. Auf unserer Reise treffen wir auf den weisen Wächter Ono no Takamura und die junge Tänzerin Izumo no Okuni. Diese neuen Begleiter wollen Musashi beibringen was wahre Verantwortung bedeutet.
Die Erzählung zählt zweifellos zu den großen Stärken von Onimusha: Way of the Sword. Capcom hat sich bei der Gestaltung von Musashi offensichtlich an der verstorbenen Schauspiellegende Toshiro Mifune orientiert. Die toll animierte Mimik der Charaktere fängt die Atmosphäre klassischer Samurai Filme wunderbar ein. Später verliert die Erzählung in Onimusha: Way of the Sword leider etwas an Fahrt und verkommt zu einer recht einfach gestrickten Heldengeschichte. Glücklicherweise retten die toll in Szene gesetzten Bösewichte die Stimmung. Musashis Rivale Sasaki Ganryu ist dabei so herrlich verrückt, dass wirklich jedes Zusammentreffen einfach enormen Spaß macht.

Der brillante Schwerttanz in Onimusha: Way of the Sword
In Onimusha: Way of the Sword bilden die anspruchsvollen Kampfmechaniken das entscheidende Fundament für den blutigen Ausflug ins feudale Japan. Wer einfach nur wild Tasten drückt sieht schon im Tutorial den Game Over Bildschirm. Feinde verzeihen keine unüberlegten Aktionen und bestrafen jede kleine Unachtsamkeit sofort. Vielmehr zwingt uns Onimusha: Way of the Sword zu einer extrem defensiven und beobachtenden Spielweise.
Jeder Gegner besitzt neben seiner Lebensenergie eine rote Ausdauerleiste, die ihr durch geschicktes Parieren schrittweise leeren müsst. Drückt ihr die Blocken Taste im exakt richtigen Moment,kreuzen sich die Klingen in einem wahren Funkenregen. Feindliche Angriffe werden dadurch abgelenkt und die Dämonen geraten kurzzeitig ins Straucheln. Bricht die gegnerische Haltung komplett zusammen, verlangsamt sich kurz die Zeit, um Schwachstellen für ordentlich Schaden zu treffen oder dem Gegner Heilung abzujagen
Die mächtigste Abwehrtechnik ist jedoch der klassische Issen Konter, bei dem Musashi im exakten Moment des drohenden Treffers geschmeidig zur Seite gleitet und direkt danach mit einem verheerenden Hieb normale Genma sofort entzweischneidet. Drückt ihr exakt in dem Frame, in dem euch eine feindliche Waffe treffen würde, die eigene Angriffstaste, weicht Musashi elegant aus. Unmittelbar danach entfesselt er einen vernichtenden Hieb der normale Genma sofort in zwei Hälften spaltet. Weil das geforderte Zeitfenster knapp ausfällt, kassiert ihr bei einem Fehlversuch meist heftigen Schaden. Gelingt dieses riskante Manöver jedoch, belohnt uns Onimusha: Way of the Sword mit einer grandios inszenierten Animation. Diese Angriffsserie lässt sich sogar auf benachbarte Kreaturen übertragen vorausgesetzt, sie befinden sich ebenfalls in einem betäubten Zustand.
Bei nicht blockbaren Griffattacken müsst ihr euch zwingend auf Ausweichrollen verlassen. Geht ihr dem Monster erst im allerletzten Moment aus dem Weg, erhält ihr direkt die Chance auf einen zerstörerischen Konterwurf.

Magische Waffen in Onimusha: Way of the Sword
Neben dem normalen Schwert nutzt ihr im Kampf immer wieder die magischen Fähigkeiten des Handschuhs. Besiegte Monster hinterlassen leuchtende Seelen in unterschiedlichen Farben, die ihr einsaugen müsst. Gelbe Seelen heilen eure Wunden, während rote Orbs als Währung für diverse Händler fungieren. Blaue Seelen laden hingegen eure verheerenden Oni Waffen auf. Im Laufe der Kampagne von Onimusha: Way of the Swords schaltet ihr insgesamt sechs dieser magischen Werkzeuge frei, die jeweils eine völlig andere taktische Nische füllen.
Zwei flinke Kurzschwerter eignen sich hervorragend, um rasend schnell gelbe Heilseelen aus den Feinden zu pressen. Mit den wuchtigen Erdhämmern durchbrecht ihr dafür selbst die stärkste feindliche Deckung mühelos. Mit der Wind Naginata befördert ihr hingegen gleich mehrere schwache Gegner gleichzeitig in die Luft. Die richtige Waffe zum passenden Zeitpunkt erleichtert viele Kämpfe enorm.
Zusätzlich dürft ihr eure Umgebung aktiv in das blutige Gemetzel einbeziehen. Stoßt ihr einen verrosteten Holzkarren mit einem gezielten Tritt in eine feindliche Meute, geraten die Monster sofort ins Wanken. Massive Holztische lassen sich kurzerhand als provisorische Schilde gegen feindliche Bogenschützen missbrauchen. Lenkt ihr einen angreifenden Dämon geschickt in eine brennende Fackel, fängt dieser sofort Feuer. Kombiniert ihr solche brennenden Feinde dann noch mit eurem magischen Windangriff, entsteht ein gigantischer Feuersturm, der das gesamte Schlachtfeld in ein flammendes Inferno verwandelt.
Die Umgebung aktiv in die Kämpfe einzubinden macht unfassbar viel Spaß und sorgt für Abwechslung. Eure gesammelten roten Seelen gebt ihr an kleinen Schreinen für neue Fähigkeiten aus. Hier lassen sich erweiterte Konterangriffe freischalten oder Combos verlängern. Auch kleine Beutel mit heilenden Beeren lassen sich hier aufrüsten, was in den späteren Spielstunden enorm hilfreich sein wird.

Die leblosen Straßen von Onimusha: Way of the Sword
Beim Erkunden der Welt zeigen sich leider die größten Schwächen des Spiels. Anstatt uns auf einen straffen linearen Pfad zu schicken, werden wir in eine halboffene Hub-Welt im Osten von Kyoto entlassen. Dieser Bereich dient wohl als Ruhepol zwischen den Haupteinsätzen und soll gleichzeitig Platz für Nebenquests bieten. Zu Beginn versprühte ich bei dieser neu gewonnenen Freiheit einen gewissen Reiz, weil ich die völlig verwüstete Metropole in meinem eigenen Tempo durchkämmen kann. Unsere Aufgaben bestehen meistens darin kleine Risse in der Realität zu schließen oder verzweifelte Zivilisten vor marodierenden Dämonen zu retten.
Leider nutzt sich dieses Konzept in Onimusha: Way of the Sword bereits nach wenigen Stunden ab. Die Aufgaben in der offenen Spielwelt arten schnell in reine Fleißarbeit aus. Ständig kehren wir in bereits besuchte Gebiete zurück,um exakt dieselben Feindgruppen erneut niederzustrecken, wobei uns Onimusha: Way of the Swords für diese ermüdende Fleißarbeit lediglich mit Handwerksmaterialien wie Leder, Eisen oder einfachen Stofffetzen belohnt.
Musashi verkommt dabei oft zu einem bloßen Laufburschen für seine Verbündeten. Takamura schickt euch ununterbrochen von einem Ende der Stadt zum anderen, was das Pacing der Haupthandlung spürbar ausbremst. Eine extrem aggressive Respawn Mechanik sorgt zudem für massiven Frust bei der Erkundung.
Kaum habt ihr eine kleine Gasse mühsam von allen Monstern gesäubert, tauchen die identischen Kreaturen schon wieder auf, wenn ihr nur wenige Meter zurücklauft. Weil die Gegner andauernd neu erscheinen fühlt sich die Welt schnell extrem statisch an. Die wenigen verbliebenen menschlichen NPCs stehen völlig starr in der Gegend herum und haben euch absolut nichts Interessantes mitzuteilen. Kyoto fühlt sich dadurch leider oft nur wie eine leere Arena zum Farmen von Materialien an. Ein kompakteres Design hätte der dichten Atmosphäre definitiv sehr gutgetan.

Zahme Monster in Onimusha: Way of the Sword
Die passive feindliche KI trübt das Spielerlebnis leider spürbar. Obwohl das Kampfsystem unfassbar viel Tiefe bietet, werdet ihr bei vielen Kämpfen kaum jemals ausschöpfen müssen. Es fällt auf, dass die Gegner sich selbst auf dem normalen Schwierigkeitsgrad passiv und abwartend verhalten. Umzingeln euch fünf Dämonen, greift in der Regel immer nur einer nach dem anderen an. Feindliche Aktionen überlappen sich fast nie, was die Herausforderung bei normalen Mobs drastisch senkt. Oft konnte ich mich gemütlich in die Mitte des Raumes stellen und seelenruhig auf den nächsten vorhersehbaren Angriff warten. Solch eine Passivität untergräbt das eigentlich geniale Rhythmusgefühl der Paraden völlig.
In Onimusha: Way of the Sword dürft ihr euch während des Saugvorgangs völlig frei bewegen. Später schaltet ihr sogar eine Fähigkeit frei, die das Absorbieren der Orbs parallel zum eigenen Angriff ermöglicht. Taktische Entscheidungen bezüglich eures Ressourcenmanagements fallen dadurch komplett weg. Musashi sammelt die lebenswichtigen Kugeln quasi automatisch im Vorbeigehen ein, ohne sich jemals in Gefahr begeben zu müssen. Die normalen Feinde sind zwar recht passiv, aber die großartigen Bosskämpfe fordern euch dafür alles ab.
Die abwechslungsreichen Bosse prüfen genau, ob ihr das Kampfsystem wirklich verinnerlicht habt. Hier muss bei jeder Parade das Timing perfekt passen und eure Ausweichrollen exakt geplant sein. Leider greift Onimusha: Way of the Sword im letzten Drittel des Spielverlaufs auf ein frustrierendes Boss-Recycling zurück. Ihr müsst bereits besiegte Zwischenbosse bis zu fünfmal erneut bezwingen, um an wichtige Handwerksmaterialien zu gelangen.

Onimusha Way of the Sword – Kleine Stolpersteine im ansonsten starken Spieldesign
Handwerkssysteme und Upgrades fühlen sich in Onimusha: Way of the Sword ein wenig uninspiriert und altbacken an. Investiert ihr eure mühsam gesammelten Erze und Stoffe beim Händler, erhöhen sich lediglich abstrakte Prozentwerte im Hintergrund. Euer Katana richtet dann vielleicht fünf Prozent mehr Schaden an oder eure Rüstung hält minimal mehr aus. Optische Veränderungen an euren Waffen bleiben völlig aus. Spannende neue Angriffsmuster schaltet ihr zwar im Fähigkeitenbaum frei,doch auch hier wäre deutlich mehr Spielraum möglich gewesen. Einige simple Rätsel lockern das ständige Kämpfen hin und wieder kurzzeitig auf.
Leider bevormundet uns Onimusha: Way of the Sword bei diesen Kopfnüssen auf eine extrem nervige Art und Weise. Betretet ihr einen Raum mit einem Rätsel, verrät uns Musashi oder die Stimme in seinem Handschuh nach wenigen Sekunden ungefragt die Lösung.
Leider dürft ihr mit eurem Samurai nicht einfach frei auf Knopfdruck springen. Man kann zwar an festgelegten Punkten Wände hochlaufen oder über kleinere Schluchten springen, aber ein wirklich freies Erkunden der Spielwelt ist in Onimusha: Way of the Sword nicht möglich. Oft blockieren kleine Trümmerteile den Weg und erzwingen mühsame Umwege durch die Gassen von Kyoto.Ein flüssiges Parkoursystem hätte die Erkundung der Dächer und Tempelanlagen massiv aufgewertet. Stattdessen fühlt sich Musashi abseits der Kämpfe oft an den Boden geklebt an. Auch die Heilmechanik mitten im hitzigen Gefecht reagiert gelegentlich träge.

So gut sieht Onimusha: Way of the Sword aus
Die bewährte RE Engine zaubert auf der PlayStation 5 Pro ein durchweg schickes Bild auf den Fernseher. Charaktermodelle der Hauptfiguren sind detailliert gestaltet und fangen Emotionen in den hervorragenden Zwischensequenzen perfekt ein. Bei Nebenfiguren hingegen fällt die optische Qualität ab. Dafür läuft Onimusha: Way of the Sword im Leistungsmodus auf der PlayStation 5 Pro mit 60 Bildern pro Sekunde. Die Framerate bleibt selbst bei vielen Spezialeffekten auf dem stets stabil.
Onimusha: Way of the Sword brilliert durch die geniale Einbindung des DualSense Controllers, dessen präzises haptisches Feedback bei geblockten Hieben, spürbarer Widerstand der adaptiven Trigger am Bogen und atmosphärische Klänge aus dem Lautsprecher jeden Kampf physisch spürbar machen. Die Mischung aus klassischen Samurai Filmen und Body Horror sorgt für eine großartige Atmosphäre.
Letztendlich rettet das fantastische Kampfsystem Onimusha: Way of the Sword vor dem Durchschnitt. Ohne die aufgesetzte offene Welt hätte Capcom hier nämlich ein echtes Meisterwerk abgeliefert. Anstelle der zähen Hubstruktur hätten eine straffe lineare Kampagne, cleverere Feinde und ein motivierendes Handwerkssystem dem Spielverlauf deutlich besser gestanden. Die tollen Kämpfe machen trotzdem Lust auf einen zweiten Teil, der dann hoffentlich auf nervige Sammelaufgaben verzichtet. Wer über strukturelle Schwächen hinwegsieht, bekommt unterm Strich einige der spektakulärsten und forderndsten Duelle des gesamten Genres geboten.
Fazit
Capcoms neuester Streich schwankt stark zwischen Genialität und Frust. Das Kampfsystem gehört zweifellos zum Besten was das gesamte Genre aktuell zu bieten hat und motiviert durch seine enorme taktische Tiefe stundenlang. Leider wird Onimusha: Way of the Sword von einer völlig unnötigen offenen Welt und repetitiven Sammelaufgaben ausgebremst. Die Passivität von einfachen Gegnern und das Recycling von Bossen trüben den Spielspaß im letzten Drittel spürbar. Trotz der Schwächen bleibt Onimusha: Way of the Sword ein packendes Actionspiel für Genre-Fans.
Transparenzhinweis: Für diesen Test wurde uns von Capcom freundlicherweise vorab ein Review-Key für zur Verfügung gestellt. Vielen Dank für die unkomplizierte Bereitstellung, die keinen Einfluss auf unsere redaktionelle Wertung hatte.
Onimusha Way of the Sword – Das Wichtigste auf einen Blick
| Kategorie | Details |
| Spieltitel | Onimusha Way of the Sword |
| Entwickler | Capcom |
| Publisher | Capcom |
| Plattformen | PlayStation 5, Xbox Series X |
| Erscheinungsjahr | 2026 (03.09.2026) |
| Setting | Frühe Edo Epoche, feudales Japan, von Miasma durchdringtes Kyoto, düstere Dämonenjagd |
| Hauptfigur | Miyamoto Musashi (basierend auf der Schauspiellegende Toshiro Mifune) |
| Genre | Action-Adventure / Schwertkampf-Action |
| Besonderheiten | RE Engine mit exzellenter Optik, präzises Paradesystem, Break-Issen-Hinrichtungen, symbiotischer Oni-Handschuh zum Seelenaufsaugen, DualSense-Unterstützung mit haptischem Feedback |
| Gameplay | Fordernde und präzise Klingen-Duelle, Ressourcenmanagement über Seelenfarben (Heilung, Währung, Oni-Waffen), Umgebungsinteraktionen (karrenschieben, Schilde nutzen), Talentbäume zur Charakteranpassung |
| Storythemen | Unwillkürlicher Pakt mit dem Oni-Handschuh, Befreiung vom Fluch, Kampf gegen die Genma-Dämonenplage, eigenständiger Neustart der Reihe ohne Vorkenntnisse |
| Spieldauer | Hauptkampagne ca. 20 Stunden; mit Nebenquests und Upgrades 30 bis 40 Stunden |
| Schwierigkeitsgrade | Anspruchsvoll und fair, kein traditionelles Soulslike; zuschaltbarer Storymodus mit optischen Parade-Indikatoren |
| Besonderes Merkmal | Das meisterhafte und kompromisslose Schwertkampf-Fundament, das echtes Timing verlangt, getrübt durch eine halboffene Hub-Welt voller repetitiver Laufarbeit |
Muss ich die alten Spiele der PlayStation 2 Ära kennen um die Geschichte in Onimusha: Way of the Sword zu verstehen
Nein, absolut nicht. Die Handlung um den Schwertmeister Musashi ist ein völliger Neustart der Reihe und erzählt eine komplett eigenständige Geschichte, die keine Vorkenntnisse voraussetzt.
Wie lange dauert ein vollständiger Durchlauf der Kampagne?
Wenn ihr euch strikt auf die Haupthandlung konzentriert, seht ihr den Abspann nach etwa 20 Stunden. Wollt ihr jedoch alle Nebenquests abschließen und eure Waffen voll aufrüsten, könnt ihr gut 30 bis 40 Stunden einplanen.
Ist der Schwierigkeitsgrad in Onimusha: Way of the Sword so unerbittlich wie in bekannten Soulslike-Titeln
Onimusha: Way of the Sword ist definitiv fordernd, aber stets fair und verzeiht Fehler eher als ein typischer Souls-Titel. Zudem gibt es einen zuschaltbaren Storymodus, der euch das perfekte Timing für Paraden auf dem Bildschirm einblendet.
Gibt es in Onimusha: Way of the Swords klassische Rätsel wie in den ersten Teilen der Serie?
Es gibt vereinzelte Rätselpassagen, die jedoch simpel gehalten sind. Oft verrät das Spiel nach wenigen Sekunden ungefragt die Lösung, was echte Kopfarbeit leider völlig unnötig macht.
Läuft Onimusha: Way of the Swords auf der PlayStation 5 Pro flüssig oder gibt es Einbrüche bei der Bildrate
Auf der PlayStation 5 Pro läuft Onimusha: Way of the Sword im Leistungsmodus flüssig mit konstanten 60 Bildern pro Sekunde. Dies ist für das schnelle und timingbasierte Kampfsystem auch dringend zu empfehlen.
Gibt es in Onimusha: Way of the Sword einen Mehrspielermodus oder Koop?
Ihr seid auf eurer Reise komplett auf euch allein gestellt. Weder ein lokaler noch ein Online Koop Modus sind vorhanden und auch PvP Kämpfe wurden von den Entwicklern nicht integriert.
Welche Editionen stehen zum Release zur Auswahl?
Neben der Standardversion bietet Capcom eine Deluxe Edition, sowie eine Premium Deluxe Edition an. Diese Fassungen enthalten spezielle Kits mit kosmetischen Anpassungen für Musashis Aussehen und einzigartige Schwertdesigns und ausrüstbare Talismane.
Werden die Funktionen des PlayStation 5-DualSense Controllers gut genutzt
Absolut, und zwar auf meisterhafte Art und Weise. Jeder geblockte Hieb wird durch haptisches Feedback des DualSense Controllers spürbar und der Widerstand der adaptiven Trigger macht das Spannen des Bogens erstaunlich realistisch.
Kann ich in Onimusha: Way of the Sword meinen Charakter individuell anpassen?
Optisch gibt es in Onimusha: Way of the Sword leider nur eine Handvoll vorgefertigter Rüstungssets zu finden. Spielerisch dürft ihr euren Kampfstil jedoch über drei umfangreiche Talentbäume frei an eure persönlichen Vorlieben anpassen.
Erscheint Onimusha: Way of the Sword auch für PC und Xbox?
Onimusha: Way of the Sword ist kein Exklusivspiel, sondern auch für die Xbox Series X|S und den PC erhältlich. Auf allen Plattformen kommt ihr in den vollen Genuss des düsteren Samurai Abenteuers.
Enthält Onimusha Way of the Sword Mikrotransaktionen oder einen Ingame Shop?
Erfreulicherweise Capcom bei Onimusha: Way of the Sword komplett auf versteckte Kosten. Sämtliche Ressourcen Rüstungssets und Waffenverbesserungen erspielt ihr euch ausschließlich durch euren eigenen Fortschritt in der Kampagne.
Gibt es eine Belohnung für das Spielen der Demoversion?
Ja. Wer den Spielstand der aktuell verfügbaren Demo auf seiner Festplatte behält, erhält beim Start der Vollversion einen Ingame Bonus.















