Call of Duty: Modern Warfare 4 lässt Captain Price auf seinen Auftritt warten. Die ersten Minuten gehören ein paar Rekruten auf Patrouille in Südkorea. Ihr geht mit ihnen einkaufen und hört zu, worüber sie im Laden reden. Nach dem Ende von Modern Warfare 3 wollte ich nur wissen, wann Price endlich Makarov erwischt. Dass mich schon bald mehr interessieren würde, wie diese Jungs den Angriff auf Hajin überstehen, hatte ich Infinity Ward kaum zugetraut. Mehr dazu in unserem Test hier auf Spieletester.de.
Call of Duty: Modern Warfare 4 – Wem gehört die Geschichte von Hajin?
Wenn in Hajin der Strom ausfällt, kennt Ihr die Stadt gerade gut genug, um zu begreifen, was da innerhalb weniger Sekunden verloren geht. Eben war der Laden noch offen, jetzt schlagen Raketen ein, über den Häusern hängen Fallschirme und auf der Straße suchen Menschen Schutz. Der südkoreanische Rekrut Park Hyun-Jun weiß kaum mehr über den nordkoreanischen Angriff als die Zivilisten um ihn herum.
Mit Park trifft Call of Duty: Modern Warfare 4 für diesen Auftakt die bessere Wahl. Bei Price würde ich erwarten, dass er selbst unter Beschuss noch weiß, wo es langgeht. Park hat eine Waffe in der Hand und schaut sich erst einmal nach seinen Kameraden um. Die paar Minuten, die Ihr vor dem Angriff mit ihnen verbringen durftet, zahlen sich hier schon aus.
Price hat seit dem dritten Teil kaum noch jemanden, dem er trauen kann. Er wird selbst gejagt, will immer noch an Makarov heran und ist bereit, sich dafür mit Valeria einzulassen. Ein kurzer Rückblick hilft Euch, falls Ihr einen der Vorgänger ausgelassen habt. Wer Valeria aus Modern Warfare 2 kennt, versteht, warum mich diese Zusammenarbeit stört. Wie sehr muss Price die Kontrolle über seine Lage verloren haben, wenn ihm eine Kartellchefin als Verbündete recht ist?
In Paris lässt Euch Call of Duty: Modern Warfare 4 Sprengstoff aus einem fahrenden Wagen werfen, während Price mitten durch den Stadtverkehr jagt. Die Verfolgung macht Spaß. Mit welchem Recht gefährdet Price für seine Rache all die Leute, die dort unterwegs sind? Ich hätte gerne erlebt, wie einer seiner alten Weggefährten ihn nach dieser Fahrt zur Rede stellt. Bei Archer bleibt ein ähnlicher Wunsch offen. Mads Mikkelsen braucht die Stimme kaum zu heben, damit ihm eine Szene gehört. Ein längeres Gespräch zwischen den beiden hätte mich mehr interessiert als ein weiterer Schlagabtausch.
Wie unangenehm so eine Begegnung werden kann, zeigt eine Mission in einem nordkoreanischen Dorf. Diesmal tragt Ihr die Uniform der anderen Seite und sucht nach einem mutmaßlichen Verräter. Bei den Halluzinationen in Black Ops 7 war ich oft noch damit beschäftigt, überhaupt zu verstehen, was David Mason da gerade sieht. Hier steht ein verängstigter Mensch vor mir, und ich weiß genau, warum er Angst hat. Wie viel Druck ich beim Verhör ausübe, überlässt das Spiel mir. Solche Entscheidungen hätte ich mir in Call of Duty: Modern Warfare 4 öfter gewünscht. Über den Krieg entscheide ich hier kaum. Was ich der Familie vor mir zumute, liegt aber in meiner Hand.

Call of Duty: Modern Warfare 4 – Wie viel Freiheit verträgt eine Mission?
Eine meiner Lieblingsideen aus Call of Duty: Modern Warfare 4 passt auf ein einziges Bahngleis. In einem französischen Bahndepot schieben sich Waggons zwischen Euch und die gegnerischen Schützen. Solange der Zug die Sicht versperrt, könnt Ihr ein Stück vorrücken. Öffnet sich die Lücke, sieht derselbe Hof plötzlich ganz anders aus. Weder braucht es dafür eine riesige Karte noch einen langen Funkspruch, der jeden Schritt vorgibt. Es reicht, kurz den Finger vom Abzug zu nehmen und hinzuschauen. Von solchen Ideen hätte ich gerne mehr.
Die Verfolgung in New York beginnt auf einer Tanzfläche. Im Gedränge des Nachtclubs müsst Ihr Eure Zielperson im Blick behalten. Bei dem Licht reichen drei Leute vor Euch, um sie kurz zu verlieren. Wenig später geht es über die Dächer. Jetzt ist der Weg zu sehen, nur müsst Ihr das Tempo halten. Solche Übergänge habe ich in den offenen Einsätzen des Vorgängers vermisst. Dort bedeutete ein neues Ziel für mich zu oft, erst einmal wieder die Karte aufzurufen.
Park hat an einer Brücke mehr zu verlieren als ein paar Sekunden bei einer Verfolgung. Hinter seiner Einheit versuchen Zivilisten, die andere Seite zu erreichen. Bei einer üblichen Verteidigungsmission würde ich auf den nächsten Funkspruch warten. Hier genügt ein Blick auf die Menschen, die es noch ans andere Ufer schaffen müssen. An anderer Stelle lässt Euch Call of Duty: Modern Warfare 4 mitten im Gefecht zu einem anderen Mitglied des Trupps wechseln.
Am Mörser bin ich für den Hinweis eines Kameraden zur Entfernung dankbar, weil ich den nächsten Schuss danach ausrichten kann. Bei Price geht es zwischendurch auf Armlänge zur Sache. Einen Schlag abfangen und die kurze Lücke zum Kontern nutzen funktioniert im Zweikampf ganz gut. Sobald sich ein weiterer Angreifer einmischt, fehlt den Prügeleien die Übersicht.
Skeptisch war ich bei Stranded, der großen offenen Mission. In Modern Warfare 3 lag plötzlich irgendwo eine bessere Waffe herum, während meine angeblich so dringende Aufgabe problemlos warten konnte. Call of Duty: Modern Warfare 4 gibt Park einen guten Grund, einen Vorratsschuppen zu durchsuchen. Nach einem Absturz sitzt die Einheit hinter den feindlichen Linien fest. Vom Unterschlupf aus könnt Ihr drei Hauptziele in beliebiger Reihenfolge angehen. Für einen nächtlichen Vorstoß wäre ein Nachtsichtgerät nützlich, und das muss sich die Einheit erst beschaffen. Damit hat der erste Umweg zum Vorratslager für mich schon mehr Berechtigung als etliche Ausflüge im Vorgänger.
Schwieriger wird es beim dritten oder vierten Abstecher. Wenn ich anfange, systematisch Verstecke abzufahren, gerät leicht in Vergessenheit, dass Parks Leute hier eigentlich wegwollen. Beim ersten Durchgang würde ich die Hauptziele per Schnellreise ansteuern. Dass Ihr Stranded nach dem Abspann von Call of Duty: Modern Warfare 4 noch einmal besuchen könnt, gefällt mir gerade deshalb. Einen verschlossenen Safe kann ich mir für später aufheben. Mir wäre es um die nächste Mission mit Park zu schade, sie wegen eines noch offenen Symbols stundenlang aufzuschieben.

Call of Duty: Modern Warfare 4 – In Mumbai lohnt der Blick auf die Balkone
Wer aus Black Ops 7 kommt, dürfte den Unterschied im Multiplayer schon an der ersten Straßenecke bemerken. Dort musste ich beim Zielen jederzeit mit einem Wandsprung rechnen. In Call of Duty: Modern Warfare 4 kann ein Gegner an mir vorbeirutschen oder über eine niedrige Mauer kommen, aber ich habe eine bessere Vorstellung davon, wo er auftauchen könnte. Mir liegt dieses Tempo. Wenn ich ein Duell verliere, möchte ich hinterher verstehen, ob ich zu spät abgedrückt, beim Überqueren einer Straße zu lange gesprintet oder an einem gut sichtbaren Gegner schlicht vorbeigelaufen bin.
Auf Mumbai reicht oft schon die Farbe einer Häuserfront, um einem Mitspieler zu erklären, aus welcher Richtung die Schüsse kamen. So klappt die Absprache schon in der ersten gemeinsamen Runde. Unten führen mehrere Wege durch das Viertel. Wer die Kreuzung überblicken will, kann sich oben einen Balkon suchen, verrät sich dort beim Schießen aber auch den Spielern auf der anderen Straßenseite.
Bei manchen neu aufgelegten Karten aus Modern Warfare 3 hätte ich gerne fünf Fenster gleichzeitig im Blick behalten. In Mumbai weiß ich hinterher meistens, welchen Balkon ich beim Überqueren der Straße übersehen habe. Wie sehr Call of Duty: Modern Warfare 4 von diesen gut erkennbaren Wegen profitiert, fällt im direkten Vergleich mit Transit 213 auf. Dort könnt Ihr nach dem Wiedereinstieg bereits zwischen zwei ausrangierten Bussen unter Beschuss stehen. Das nervt.
Wie gut Ihr im Duell seht, wohin Ihr schießt, macht ebenfalls einen Unterschied. Beim Hüftfeuer zählt die Ausrichtung der Mündung, und beim Zielen verdeckt der Rauch der eigenen Waffe seltener den Gegner. Gerade mit dem Controller ist das angenehm. Ihr könnt bei einem längeren Feuerstoß sehen, wie weit Ihr das Visier nachführen müsst. Eine Maschinenpistole behält auf kurze Entfernung ihren Vorteil, während sich ein schwereres Gewehr bei einem Schusswechsel über die Straße bezahlt macht. Für beide Situationen eine passende Waffe zu finden, kostet erfreulich wenig Zeit.
Beim Waffenschmied hat Call of Duty: Modern Warfare 4 eine gute Idee für alle, die bei einer neuen Waffe ungern erst jede Kombination ausprobieren. Der Assistent Gunny schlägt passende Aufsätze für Euren Spielstil vor. Gebt etwa vor, dass Ihr das Gewehr auf kurze Distanz einsetzen wollt. Für zwei schnelle Runden Herrschaft nach Feierabend reicht das als Vorbereitung völlig aus. Wer gerne selbst tüftelt, dürfte sich mehr für die Apex-Aufsätze interessieren.
Mit genügend Waffenfortschritt könnt Ihr etwa eine zusätzliche Schrotfunktion freischalten. So ein Umbau verändert, welche Duelle ich mit meinem Gewehr suchen würde. Das finde ich interessanter als ein Visier, das mich ein kleines bisschen schneller zielen lässt. Waffen-Erfahrung sammelt Ihr übrigens auch in DMZ. Ein dort genutztes Gewehr profitiert davon im klassischen Mehrspieler ebenfalls.

Call of Duty: Modern Warfare 4 – Auf Kill Block ist die sichere Ecke plötzlich weg
Die ungewöhnlichste Arena in Call of Duty: Modern Warfare 4 gehört zu Gunfight. Auf Kill Block setzt sich das Gelände aus drei Teilen zusammen, die sich nach jeweils zwei Runden verändern. Beide Teams bekommen dieselbe Ausrüstung. Habt Ihr eben noch durch eine Lücke in der gegnerischen Deckung geschossen, lohnt sich im nächsten Durchgang der Versuch, den Gegner genau dort abzufangen. Nach dem Umbau sieht die Sache anders aus. Mitunter ist die Lücke weg und Euer Gegenüber sucht seinerseits nach einer brauchbaren Position. Diese ersten Sekunden, in denen beide Teams improvisieren müssen, würde ich mir von mehr kleinen Multiplayer-Karten wünschen.
Bei Collateral darf die Vorbereitung ruhig länger dauern. Jeder Spieler hat pro Runde ein Leben. Eine Seite muss die Bombe legen, die andere den Anschlag verhindern. Zwischen den Durchgängen kauft Ihr mit dem erspielten Geld Waffen und Ausrüstung. Das kennt Ihr aus Counter-Strike. In Call of Duty: Modern Warfare 4 ist so ein Feuergefecht allerdings schnell vorbei, und die Entscheidung für ein teures Gewehr beschäftigt Euch unter Umständen länger als der Einsatz selbst. Nach einer verlorenen Runde lohnt es sich, kurz zuzuhören, bevor Ihr Euer Geld ausgebt. Spart die Gruppe für die nächste Runde, würde ich mein Geld ebenfalls behalten. Mit dem einzigen teuren Gewehr allein vorzurennen dürfte selten die klügere Idee sein.
Falls Euch an Cutthroat in Modern Warfare 3 gefallen hat, dass ein ausgeschalteter Mitspieler für den Rest des Teams spürbar fehlt, findet Ihr diesen Druck hier wieder. Wie anders Call of Duty: Modern Warfare 4 mit größeren Teams funktioniert, zeigt Combat Outpost, eine Variante von Bodenkrieg. Dort treten zwei Teams mit jeweils 32 Spielern an, halten Außenposten und verdienen sich unter anderem gepanzerte Fahrzeuge. Wer selbst einen Panzer anfordern möchte, hat also einen guten Grund, bei seiner Mannschaft am Außenposten zu bleiben. Für mich sind die knappen Duelle auf den kleinen Karten auf Dauer reizvoller.
Weniger Absprachen verlangt Inflation. Abschüsse bringen Geld ein, und wer genug davon sammelt, wird als wertvolles Ziel für die Gegenseite sichtbar. Plötzlich lohnt es sich, in der Nähe des bis dahin erfolgreichsten Mitspielers zu bleiben. Hijack gefällt mir aus einem ähnlichen Grund. Dort tragt Ihr einen Datenstachel zur gegnerischen Kommunikationsstation, müsst aber zugleich im Blick behalten, wie offen Ihr die eigene zurücklasst. Solche kleinen Regeländerungen machen für mich mehr aus als ein weiterer Modus mit größeren Teams.
Für das nächste Update von Call of Duty: Modern Warfare 4 wären mir besser gewählte Wiedereinstiegspunkte wichtiger als eine weitere Variante von Team-Deathmatch. Gerade zwischen den Bussen auf Transit 213 würde ich nach einem verlorenen Duell gerne wenigstens selbst entscheiden, wie ich das nächste angehe.

Call of Duty: Modern Warfare 4 – Der beste Fund in DMZ muss erst nach Hause
„Schaffen wir noch einen Auftrag?“ Wenn es eine Frage gibt, die in der DMZ von Call of Duty: Modern Warfare 4 selbst einen eingespielten Trupp entzweit, dann diese. Ihr zieht in die Sperrzone von Hajin, bergt Ausrüstung und müsst es mit Eurer Beute bis zur Abholung schaffen. Auf der Karte sind feindliche Patrouillen und andere Spieler unterwegs. Gegen eine Patrouille zuerst zu schießen kann sinnvoll sein, wenn sie den Weg zum Ziel versperrt. Nur hört der Trupp im nächsten Häuserblock die Schüsse ebenfalls. Der braucht sich mit Euch gar nicht sofort anzulegen. Es reicht, wenn er vor Euch am Abholpunkt ankommt.
Hajin bietet genug Platz, um einem anderen Trupp aus dem Weg zu gehen. Zwischen dem Gefängnis, dem Krankenhaus und den Tunneln bieten sich unterschiedliche Wege an. Ein Fahrzeug spart Zeit, allerdings lässt sich ein Motor erheblich schlechter überhören als ein Trupp zu Fuß. Noch interessanter wird die Entscheidung, wenn das Wetter umschlägt und die schlechte Sicht beide Seiten betrifft. Mir gefällt an DMZ, dass auch derjenige eine Runde fürs Team retten kann, der zum rechtzeitigen Rückzug rät. Wer ein seltenes Fundstück für die nächste Verbesserung dabeihat, freut sich gelegentlich mehr über eine ereignislose Rückfahrt als über drei gewonnene Gefechte.
Nach der Rückkehr aus Hajin zeigt sich, wie weit Call of Duty: Modern Warfare 4 die Idee aus Modern Warfare 2 weiterführt. Zwischen zwei Einsätzen habt Ihr eine eigene begehbare Basis. Am Schießstand könnt Ihr Waffen ausprobieren, beim Händler Beute zu Geld machen und mit geborgenen Materialien am 3D-Drucker Ausrüstung herstellen. Für einen besseren Plattenträger bekommt auch unscheinbares Material plötzlich einen Wert. Für die ersten Baupläne suche ich gerne nach den passenden Rohstoffen. Wird zum wiederholten Mal dasselbe Material fällig, nehme ich irgendwann nur noch den kürzesten Weg zum Fundort.
Für die ersten Einsätze gefallen mir die Storyaufträge. Ihr habt einen Grund, einen bestimmten Ort aufzusuchen, und lernt unterwegs, wie viel Zeit Ihr für den Rückweg einplanen müsst. Später bestimmt oft der Inhalt des Rucksacks, wie lange sich ein Ausflug noch lohnt. Für besonders wertvolle Funde gibt es in Call of Duty: Modern Warfare 4 eine Sicherheitstasche. Was dort hineinpasst, bleibt Euch auch nach einer gescheiterten Extraktion erhalten. Solange dort nur etwas gewöhnliches Material liegt, ist die Entscheidung einfach. Findet Ihr kurz vor dem Abflug zwei Dinge, die Ihr beide für den Drucker braucht, aber nur eines passt noch hinein, fällt die Wahl schon schwerer.
Bei den bewachten Transporten wünsche ich mir für ein Update einen Auftrag, der nach einem Fehlschlag weitergeht. Stellt Euch vor, Ihr sollt einen Lastwagen stehlen. Gerät der bei Eurem Überfall in Brand, müsst Ihr die Fracht zu Fuß zur Abholung bringen. Auf einmal wäre ein Mitspieler mit dem Bergen der Ladung beschäftigt, während die anderen beiden den Rückweg freihalten. Solche Absprachen machen DMZ für mich im Dreiertrupp reizvoll.
Wer Call of Duty: Modern Warfare 4 lieber allein spielt, kann ebenfalls nach Hajin aufbrechen. Dann fehlen beim Abzug allerdings die zwei Kameraden, die Euch den Rücken freihalten könnten. Und wer zuletzt in Black Ops 7 mit Freunden Zombies gespielt hat, sollte wissen, dass sich in Hajin jederzeit ein gegnerisches Team in die Rettung eines Kameraden einmischen kann.

Fazit
Spielt in Call of Duty: Modern Warfare 4 zuerst die Kampagne, selbst wenn Ihr sonst direkt in den Multiplayer springt. Nach Modern Warfare 3 hätte ich kaum gedacht, dass ich das sage. Die Verfolgungsjagd mit Price in Paris bietet genau die übertriebene Action, die ich an der Reihe mag. Wirklich mitgefiebert habe ich aber mit Park und seinen Kameraden. Dass Ihr die Jungs vor dem Angriff auf Hajin kennenlernen dürft, macht für mich den Unterschied. Nur Archer kommt mir zu kurz.
Im Multiplayer gefällt mir vor allem, dass ich wieder häufiger ein Duell gewinne, weil ich den richtigen Hauseingang im Blick habe. Wer nach den Wandsprüngen in Black Ops 7 genau das vermisst hat, dürfte sich hier schnell wohlfühlen. Mit Freunden würde ich allerdings DMZ wählen. Auf dem Weg zur Abholung noch einen Kameraden aus der Gefahrenzone zu holen, obwohl dabei die eigene Ausrüstung verloren gehen kann, ist für mich spannender als jeder weitere Abschuss.
Wie lange dauert die Kampagne von Call of Duty: Modern Warfare 4?
Für die 16 Missionen könnt Ihr ungefähr sechs bis acht Stunden einplanen. Wer in Stranded die Nebenaufgaben und Verstecke erkundet, ist länger beschäftigt.
Braucht Ihr Vorkenntnisse aus Modern Warfare 3?
Ein Rückblick erklärt die Ausgangslage. Parks Geschichte funktioniert auch für Einsteiger, während Prices Entscheidungen mit Kenntnis der früheren Teile an Bedeutung gewinnen.
Hat die Kampagne von Call of Duty: Modern Warfare 4 einen Koop-Modus?
Die Kampagne spielt Ihr allein. Für gemeinsame Einsätze mit Freunden gibt es unter anderem DMZ, das Euch als Gruppe von bis zu drei Spielern nach Hajin schickt.
Wie viel Open World steckt in der Geschichte von Call of Duty: Modern Warfare 4?
Die meisten Missionen sind geführt. In Stranded bestimmt Ihr die Reihenfolge von drei Hauptzielen selbst und könnt die Wege per Schnellreise abkürzen.
Was ändert sich gegenüber Black Ops 7 im Multiplayer?
Infinity Ward verzichtet auf das Omnimovement und die Wandsprünge. Rutschen, Klettern und schnelle Positionswechsel bleiben möglich.
Wie funktioniert Gunny beim Waffenschmied?
Ihr gebt einen Einsatzzweck wie den Nahkampf vor. Gunny schlägt dafür eine Kombination von Aufsätzen vor, die Ihr nach eigenen Vorlieben ändern könnt.
Was ist Kill Block?
Kill Block ist eine modulare Multiplayer-Arena. Im Gunfight treten beide Teams mit gleicher Ausrüstung an und müssen sich nach dem Umbau auf veränderte Sichtlinien einstellen.













