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Outward (PS4) Test

Deepsilver präsentiert mit Outward einen echtes Rollen-Survivalspiel. Ihr müsst neben Monstern und Dieben auch noch für euer eigenes Wohlbefinden sorgen. Sei es nun eine warme Mahlzeit selbst zu kochen oder sich vor verschiedenen Witterungsverhältnissen zu schützen. Sei es nun alleine oder mit einem Freund.

Outward – Vorbereitung ist alles

Wer bei Outward von einem gewöhnlichen weiteren Rollenspielabenteuer ausgeht, ist nach relativ kürzester Zeit bereits gelangweilt, wenn er sich nicht das gesamte Spektrum des Spiels betrachtet. Aber zunächst einmal versetzen wir uns in die Situation eines schiffsbrüchigen Bewohners eines kleinen Dorfes. Ihr wacht auf und werdet direkt vom Geschehen eingeholt, während die Dorfbewohner eure Schulden einfordern, welche eure Vorfahren angehäuft haben. Somit beginnt auch schon das Abenteuer, nun müsst ihr Aufgaben und Arbeiten für andere verrichten um Geld anzusparen oder Gefallen einholen, um eurer Schulden nach und nach abzuarbeiten. Um allerdings in die weite Welt ziehen zu können, sind einige Vorbereitungen notwendig.
Sehr wichtig ist hierbei euer Rucksack. Dieser umfasst ein maximales Gewicht, welches bei überschreiten euer Tempo massiv einschränkt und teilweise euch gänzlich bewegungsunfähig machen kann.
Doch viele Dinge sind existenziell wichtig, wenn ihr überleben möchtet. Daher gestaltet sich die Vorbereitung als äußerst herausfordernd, da man selektieren muss, auf welche Objekte man verzichten kann und welche unentbehrlich sind.
Zum einen braucht ihr einen Topf und Werkzeug um eine Feuerstelle errichten und einen Kochplatz einrichten zu können. Zum anderen braucht ihr warme so wie lockere Kleidung um euch ebenfalls auf Wetterverhältnisse einstellen können. Gleichzeitig könnt ihr in der Nacht von Feinden angegriffen werden, weshalb ihr natürlich auch noch Waffen parat haben müsst. Also wie ihr seht, ist eine passende Vorbereitung mit den richtigen Objekten unumgänglich.

Outward – Feinde überall menschlich, Monster oder Krankheiten

Habt ihr eine blutende Wunde, oder habt ihr euch eine Krankheit eingefangen, müsst ihr schnell handeln, da ihr sonst Gefahr läuft zu sterben. Soweit muss es gar nicht erst kommen, wenn ihr immer darauf achtet passend gekleidet zu sein oder über vernünftige kämpferische Eigenschaften zu verfügen.
Hierzu zählen entweder Schild und Schwert, Bogen, Axt oder andere Waffentypen. Man verfügt über insgesamt 2 Angriffsmöglichkeiten und natürlich das Blocken. Aber Vorsicht mit der Zeit werden Waffen abgenutzt und ihr seid gezwungen diese schnellstmöglich zu reparieren. Wenn alle Stricke reißen erlangt ihr mit der Zeit verschiedene Fertigkeiten, um beispielsweise Feuerbälle abzufeuern oder Blitze zu erzeugen. Solltet ihr also irgendwann euch in der Nacht irgendwo auf einem Feld es gemütlich gemacht haben und heimtükisch von Dieben oder anderen Wesen überrascht werden, könnt ihr eure Utensilien verteidigen und eure Gegner entweder in die Flucht schlagen oder töten.

Outward – Finale Entscheidungen und Freunde

Ein tolles Feature bei Outward stellt die Koop-Funktion dar. Ihr könnt mit einem Freund entweder Online oder über nur eine Konsole euer Abenteuer gemeinsam im Splitscreen bestreiten. Das vereinfacht natürlich vieles, da ihr so mehr Objekte mit euch führen könnt. Gleichzeitig könnt ihr euch während der Nacht abwechseln was Wache halten angeht.
Besonders heikel ist bei Outward die Entscheidungsgewalt. Denn jede Entscheidung die ihr trefft ist endgültig und nicht mehr rückgängig zu machen. Dadurch, dass das Spiel über eine Autosave-Funktion verfügt, könnt ihr auch nicht nochmal zurück um eine andere Entscheidung zu treffen, daher solltet ihr jede Entscheidung gut durchdenken und möglichst nicht sterben, da ihr sonst wichtige Objekte für immer verlieren könntet.

Fazit
Tolle Idee schwache Umsetzung, so könnte die schnelle Beurteilung von Outward sein. Bereits bei der Charaktererstellung ist man enttäuscht über die schwache grafische Ausarbeitung und auch sonst bewegen sich alle Figuren sehr statisch und die Gegner sind auch nicht sonderlich intelligent in ihren Angriffen. Man ist allerdings dauerhaft damit beschäftigt sich gesund und satt zu halten, wodurch viele Stunden gefüllt werden. Gemessen an anderen Spielen aus dem Genre ist Outward leider etwas rückläufig und erzeugt nie wirklich absoluten Spielspaß, da auch die Hauptstory einen nie richtig fesselt.
Gut
  • Tolle musikalische Untermalung
  • Aufwendige Survival-Aktivitäten
Weniger Gut
  • Schwache Grafik
  • Zu statische Charakterbewegung
  • Schwache Story
  • Kaum Abwechslung
6
adäquat

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