Spieletester.deSpieletester.deSpieletester.de
Notification Show More
  • Startseite
  • Testberichte
  • PlayStation 5
  • PC-Spiele
  • Nintendo Switch
  • PlayStation 4
  • Hardware
Suche
Du liest: Resonance: A Plague Tale Legacy (PS5) Test
Teilen
Spieletester.deSpieletester.de
  • Startseite
  • Testberichte
  • PlayStation 5
  • PC-Spiele
  • Nintendo Switch
  • PlayStation 4
  • Hardware
Suche
  • Startseite
  • Testberichte
  • PlayStation 5
  • PC-Spiele
  • Nintendo Switch
  • PlayStation 4
  • Hardware
Follow US
© Spieletester Network. All Rights Reserved.
Resonance: A Plague Tale Legacy
Spieletester.de > Testberichte > PlayStation 5 > Resonance: A Plague Tale Legacy (PS5) Test
FeaturedPlayStation 5Testberichte

Resonance: A Plague Tale Legacy (PS5) Test

Spieletester.de Redaktion
Spieletester.de Redaktion
Veröffentlicht am: 26. August 2026
Letztes Update: 26. August 2026
Teilen
23 Min. Lesezeit
Teilen
Protagonistin Sophia
9
Resonance: A Plague Tale Legacy (PS5) Test

Resonance: A Plague Tale Legacy wagt einen Sprung ins Ungewisse und lässt die vertrauten Pfade der gefeierten Vorgänger A Plague Tale: Innocence und A Plague Tale: Requiem weit hinter sich. Asobo Studio verabschiedet sich mutig von dem düsteren mittelalterlichen Frankreich und entführt uns stattdessen auf die griechische Insel des Minotaurus. Eure Reise beginnt 15 Jahre vor den schrecklichen Ereignissen um Amicia und Hugo de Rune. Dieses Mal schlüpft Ihr in die Haut der jungen Schmugglerin Sophia. Jene faszinierende Piratin hat unzählige Fans bereits im letzten großen Abenteuer restlos begeistert. Nun rückt ihre ganz persönliche und tragische Herkunftsgeschichte endlich in das verdiente Rampenlicht.

Inhalt
  • Resonance: A Plague Tale Legacy – Eine packende emotionale Odyssee
  • Resonance: A Plague Tale Legacy – Zwischen familiärem Trauma und purer Verzweiflung
  • Resonance: A Plague Tale Legacy – Brachiale Schwertaction unter der gnadenlosen Sonne
  • Resonance: A Plague Tale Legacy – Panischer Horror tief in den minoischen Labyrinthen
  • Resonance: A Plague Tale Legacy – Geniale Lichträtsel fordern clevere Entdecker
  • Resonance: A Plague Tale Legacy – Atemberaubende Kulissen aus dem virtuellen Malkasten
  • Resonance: A Plague Tale Legacy – Unser Blick auf ungenutztes Potenzial
  • Fazit:
    • Wie lange dauert ein vollständiger Spieldurchlauf von Resonance: A Plague Tale Legacy in etwa?
    • Ist Vorwissen aus den vorherigen Spielen der Reihe zwingend notwendig?
    • Handelt es sich bei Resonance: A Plague Tale Legacy um ein klassisches Open-World-Spiel?
    • Gibt es in Resonance: A Plague Tale Legacy wieder gigantische Rattenschwärme zu sehen?
    • Lassen sich die Rätselhilfen im Menü manuell komplett abschalten?
    • Welche Engine wurde für die Entwicklung von Resonance: A Plague Tale Legacy verwendet?
    • Gibt es nützliche Barrierefreiheit-Optionen für Spieler mit besonderen Bedürfnissen?
    • Kann man nach dem finalen Abspann bereits abgeschlossene Kapitel erneut besuchen?
  • Resonance: A Plague Tale Legacy – Das Wichtigste auf einen Blick

Wir haben Resonance: A Plague Tale Legecy tagelang ausführlich auf der PlayStation 5 Pro getestet und waren von vielen tiefgreifenden Designentscheidungen massiv überrascht. Obschon die französischen Entwickler von Asobo Studio einen extrem starken Fokus auf rasante Action legen, bleibt eine unverkennbare melancholische Grundstimmung jederzeit spürbar. Ob dieser riskante Genrewechsel in Resonance: A Plague Tale Legacy von einem bedrückenden Stealth-Spiel zu einem echten Action-Adventure wirklich vollends aufgeht,verraten wir Euch in den folgenden Absätzen. Eine gewaltige visuelle Odyssee voller tödlicher Gefahren und antiker Geheimnisse erwartet Euch auf der blutigen Insel des Minotaurus. Mehr dazu erfahrt Ihr in unserem gigantischen Testbericht hier auf Spieletester.de

Resonance: A Plague Tale Legacy – Eine packende emotionale Odyssee

Die Erzählung von Resonance: A Plague Tale Legacy nimmt sich anfänglich erstaunlich viel Zeit für den langsamen Aufbau der Charaktere und ihrer komplexen Motivationen. Sophia wächst nach einer traumatischen Zeit in einem abgelegenen, düsteren Kloster bei einer rauen Plündererbande auf. In jener dunklen Zeit als wehrloses Kind musste sie grausame alchemistische Experimente der fanatischen Nonnen stillschweigend ertragen. Ihr junges Blut wurde mit einer unheimlichen okkulten Substanz in direkten Kontakt gebracht. Seitdem plagen sie nahezu jede Nacht schreckliche, lebhafte Visionen von einem endlosen antiken Labyrinth. Ihr eigener liebevoller Vater verlor bei der verzweifelten Suche nach einem mythischen Schatz auf der Insel des Minotaurus sein Leben.

Diese schmerzhafte, unbewältigte Vergangenheit treibt die junge Frau unaufhaltsam bis an ihre körperlichen Grenzen an. Eines regnerischen Tages bietet sich nach einem völlig fehlgeschlagenen, tödlichen Raubzug in den Gassen von Venedig die einmalige Gelegenheit zur Flucht. Begleitet von ihrer loyalen Freundin Leni, bricht Sophia zu jenem sagenumwobenen und verfluchten Eiland auf dem offenen Meer auf. Dort angekommen, entfaltet sich ein unfassbar faszinierendes Netz aus tödlichem Verrat und uralter griechischer Mythologie.

Resonance: A Plague Tale Legacy lässt sich auch viel Zeit um die blutigen Geheimnisse der Insel Schicht für Schicht behutsam zu enthüllen. Ihr werdet tief in die vergessenen Mysterien der untergegangenen minoischen Kultur hineingezogen. Die grundlegende Geschichte ist in ihren Kernzügen vielleicht ein wenig vorhersehbar geschrieben,aber sie wird meisterhaft und audiovisuell extrem packend inszeniert. Jeder neu entdeckte Abschnitt der Ruinenlandschaft birgt neue narrative Überraschungen für aufmerksame Beobachter. Wir waren wirklich stundenlang gefesselt von der eleganten Art und Weise wie die talentierten Entwickler historische Fakten mit dunkler Fantasy-Fiktion nahtlos vermischen.

packende emotionale Odyssee

Resonance: A Plague Tale Legacy – Zwischen familiärem Trauma und purer Verzweiflung

Asobo Studio beweist bei der psychologischen Ausarbeitung der Hauptfigur in Resonance: A Plague Tale Legacy ein feines Gespür für emotionale Nuancen und glaubhafte Reaktionen. Sophia agiert zu keinem einzigen Zeitpunkt als unbesiegbare, emotionslose Superheldin, wie wir es aus anderen Genrevertretern kennen. Heiße Tränen fließen ungeniert und nackte Verzweiflung macht sich breit, wenn die Situation wieder einmal absolut aussichtslos erscheint. Solche zutiefst verletzlichen menschlichen Momente verleihen der gesamten Geschichte ein enormes narratives Gewicht.

Eure emotionale Bindung zu Sophia wächst spürbar mit jeder blutig überstandenen Prüfung. Lenis Rolle fällt hingegen nach unserem kritischen Empfinden etwas abflachend und leider recht eindimensional aus. Ihre geschriebenen Dialoge wirken manchmal seltsam deplatziert oder zu humorvoll für die brutale Situation. Die zwischenmenschliche Chemie zwischen den beiden geflohenen Frauen erreicht leider nur selten die herzzerreißende Tiefe der geliebten De-Rune-Geschwister. Glücklicherweise lockern mysteriöse, halluzinogene Visionen das lineare Geschehen immer wieder erzählerisch auf.

Durch einen unerklärlichen antiken Fluch erlebt Sophia immer wieder die blutigen vergangenen Erinnerungen des legendären Helden Theseus. Ihr übernehmt in diesen ausufernden, inszenierten Rückblenden selbst die direkte Kontrolle über den stoischen antiken Krieger. Jene spielbaren Ausflüge in die graue, grausame Vergangenheit erklären die mythologischen Fundamente der geheimnisvollen Insel. Leider spielen sich diese ganz speziellen Passagen phasenweise etwas träge und ermüdend. Theseus bewegt sich extrem schwerfällig und behäbig durch die sonnigen Arenen von König Minos. Wir hätten uns an dieser konkreten Stelle deutlich mehr spielerische Dynamik im Kampfsystem gewünscht. Am Ende fügen sich die verstreuten Puzzleteile beider weit entfernten Epochen jedoch zu einem tollen Gesamtbild zusammen.

psychologische Ausarbeitung

Resonance: A Plague Tale Legacy – Brachiale Schwertaction unter der gnadenlosen Sonne

Der größte spielerische Bruch mit der ruhigen, verdeckten Vergangenheit zeigt sich bei Resonance: A Plague Tale Legacy unverblümt in den direkten, offenen Konfrontationen. Sophia weigert sich strikt, feige in den Schatten zu kauern und hoffnungslos auf fremde Hilfe zu warten. Vielmehr zieht sie mutig blanken, glänzenden Stahl und stellt sich ihren Feinden erhobenen Hauptes. Bewaffnet mit einem Schwert und einem tödlichen Dolch, stürzt sie sich wild in die anrückenden Gegnermassen.

Ihr müsst feindliche Angriffe im exakt richtigen Bruchteil einer Sekunde blitzschnell parieren. Ein erfolgreicher, perfekter Block öffnet die feindliche Deckung schonungslos für verheerende, blutige Konterschläge. Das rasant getaktete System belohnt aggressives Vorgehen enorm und bestraft wildes, unüberlegtes Tastendrücken unweigerlich mit dem sofortigen Tod. Zusätzlich verfügt Sophia über einen überaus nützlichen eisernen Greifhaken. Damit zieht Ihr lästige, feige Bogenschützen von ihren entfernten, erhöhten Podesten in den Nahkampf herunter.

Harte, gezielte Tritte brechen die massiven, hölzernen Schilde schwer gepanzerter Wachen nach wenigen Treffern auf. Herumliegende, zerbrechliche Flaschen eignen sich hervorragend, um dicke Widersacher auf Distanz kurzzeitig zu betäuben. All diese vielfältigen Aktionen gehen nach einer kurzen Eingewöhnungszeit erstaunlich flüssig ineinander über. Es entsteht ein wunderschöner, martialischer Tanz, der ungemein Spaß macht. Einen gewaltigen Haken hat die Sache allerdings leider in der automatischen Zielerfassung. Es fehlt schlichtweg eine verlässliche, manuelle Möglichkeit, um einzelne, wichtige Ziele dauerhaft fest anzuvisieren. In chaotischen Feindesgruppen schlagt Ihr manchmal in der Hitze des Gefechts völlig ins Leere. Die interne, automatische Zielerfassung wählt viel zu oft den völlig falschen Soldaten aus, was unweigerlich zu unnötigen, schmerzhaften Treffern führt.

Die Lebensenergie von Sophia funktioniert ebenfalls nach einem extrem ungewöhnlichen, strafenden Arcade-Prinzip. Sophia hält auf dem normalen Schwierigkeitsgrad exakt drei feindliche Treffer aus, bevor sie zu Boden geht. Heiltränke oder wundersame Kräuter existieren in dieser harten Welt überhaupt nicht. Die einzige wirkliche Chance auf Regeneration besteht darin, feindliche Soldaten durch Finisher endgültig auszuschalten. Dies zwingt Euch paradoxerweise dazu, schwächere, wehrlose Gegner als wandelnde Blutkonserven taktisch am Leben zu lassen.

In intensiven, langen Kämpfen führt diese fragwürdige Mechanik oft zu extrem frustrierenden Momenten der Machtlosigkeit. Wir sind unfassbar häufig kurz vor dem erlösenden, rettenden Todesstoß selbst tödlich von hinten getroffen worden. Dennoch motivieren die rasant inszenierten Gefechte und heben sich wunderbar erfrischend von den langsamen Schleichpassagen ab. Unsere Reflexe wurden hier stetig auf die absolut härteste Probe gestellt.

Langsame Passagen und rasante Action

Resonance: A Plague Tale Legacy – Panischer Horror tief in den minoischen Labyrinthen

Wer nun ernsthaft glaubt, Resonance: A Plague Tale Legacy bestünde nur aus stumpfer, endloser Schwertaction, irrt sich gewaltig. Tief im feuchten, kalten Inneren der verfluchten Insel lauert eine uralte Bedrohung, die alles Bisherige sofort in den Schatten stellt. Eine formlose und fast schon außerirdisch wirkende, pflanzliche Kreatur mit tödlichen, dicken Tentakeln jagt Euch unerbittlich durch die absolute Schwärze. Dieses albtraumhafte, übermächtige Wesen lässt sich mit herkömmlichen, geschmiedeten Waffen unter keinen Umständen verletzen oder besiegen.

Sobald die tödlichen, leuchtend blauen Sporen in der stickigen Höhlenluft tanzen, müsst Ihr sofort Eure offensive Taktik komplett ändern. Aus unserer mutigen, schnetzelnden Kämpferin Sophia wird innerhalb von quälenden Sekunden wieder eine absolut hilflose, panische Gejagte. Diese dunklen, klaustrophobischen Abschnitte erzeugen einen unglaublichen psychologischen Druck auf Eure ohnehin angespannten Nerven. Strahlende, künstliche Lichtquellen bieten den einzigen sicheren, rettenden Hafen vor dem unaufhaltsamen, alles verschlingenden Monster.

Ihr sprintet von flackernder Fackel zu Fackel, versteckt Euch zitternd hinter alten Trümmern und haltet buchstäblich den Atem an. Ein einziger, winziger, unüberlegter Fehler bedeutet den sofortigen Tod. Die Atmosphäre in diesen wenigen Momenten erinnert uns wohlig an absolute Survival-Horror-Meilensteine. Der ständige, krasse Kontrast zwischen offenen, heldenhaften Kämpfen im grellen Sonnenlicht und der panischen, erbärmlichen Flucht in der tiefen Dunkelheit hält die Spannungskurve konstant hoch.

Ein Problem offenbart sich leider in der schieren Häufigkeit dieser stark geskripteten Passagen. Gegen Ende zeigt sich, dass die Leveldesigner es mit der Kampagne massiv mit diesen strikten, unerbittlichen Fluchtsequenzen übertrieben haben. Was anfangs noch blanke, kalte Panik auslöst, verkommt später zu einem repetitiven, nervigen Trial-and-Error-Spielchen. Stark choreografierte Verfolgungsjagden zwingen uns permanent zu millimetergenauen, waghalsigen Sprüngen unter massivem, gnadenlosem Zeitdruck. Hier zeigt sich die strenge, unsichtbare Linearität des Leveldesigns in Resonance: A Plague Tale Legacy von ihrer absolut schwächsten Seite.

tief in den minoischen Labyrinthen

Resonance: A Plague Tale Legacy – Geniale Lichträtsel fordern clevere Entdecker

Zum großen Glück gewährt uns Resonance: A Plague Tale Legacy zwischen den adrenalinpumpenden Kämpfen und den nervenaufreibenden Fluchten immer wieder ausreichend beruhigende Ruhepausen. Das friedliche, ungestörte Erkunden der gigantischen, verlassenen Ruinen macht unfassbar viel Spaß und fördert den inneren Entdeckerdrang ungemein. Im Zentrum der zahlreichen, eingestreuten Denksportaufgaben steht fast stets eine antike, leuchtende, minoische Sphäre. Dieser faszinierende, mechanische Apparat bündelt und färbt einfallende, natürliche Lichtstrahlen auf nahezu magische Weise.

Ihr müsst komplexe, uralte Mechanismen in der richtigen Reihenfolge aktivieren, große Spiegel millimetergenau ausrichten und verborgene Schalter in den Wänden clever finden. Die Lernkurve und Schwierigkeitskurve steigt dabei erfreulich angenehm seicht an und überfordert Euch nur in extrem seltenen Ausnahmefällen. Ein gigantisches Lob gebührt den französischen Entwicklern für ihre mutige, brillante Entscheidung bezüglich der integrierten Hilfestellungen, die in Resonance: A Plague Tale Legacy integriert wurden. In modernen, großen Triple-A-Blockbustern ruinieren ungeduldige Begleiter sehr häufig jedes gut durchdachte Rätsel, indem sie nach wenigen Sekunden die rettende Lösung lautstark, demotivierend verraten. Hier schweigt Leni absolut vorbildlich und lässt Euch in absoluter Ruhe Eure Umgebung studieren.

Erst wenn Ihr aktiv eine bestimmte, zugewiesene Taste auf dem Controller drückt, blättert Sophia suchend in ihrem Notizbuch oder bittet ihre Freundin um einen winzigen, kleinen Tipp. Diese Respektierung der spielerischen Intelligenz ist heutzutage in der Branche leider extrem selten geworden. So fühlt sich jeder erfolgreich gelöste, riesige Raum in Resonance: A Plague Tale Legacy wie ein echter, persönlicher Triumph an, den Ihr Euch wirklich hart erarbeitet habt.

Einige späte Rätsel erfordern sogar das geschickte, räumliche Aufteilen der beiden Charaktere. Leni bedient dann auf Euren lauten Befehl hin einen entfernten, rostigen Hebel, während Ihr den gebündelten Lichtstrahl zielgenau durch das geöffnete Steintor lenkt. Diese kooperativen, leichten Elemente lockern den Spielablauf in Resonance: A Plague Tale Legacy wunderbar auf und festigen die Bindung der beiden Figuren ungemein.

Wer sucht der findet

Resonance: A Plague Tale Legacy – Atemberaubende Kulissen aus dem virtuellen Malkasten

Nicht jede gut gemeinte, innovative Neuerung in Resonance: A Plague Tale Legacy trifft leider in der Umsetzung treffsicher ins Schwarze. Die Implementierung von leichten, oberflächlichen Rollenspielelementen wirkt in Resonance: A Plague Tale Legacy aufgesetzt und völlig deplatziert. Überall in der wunderschönen antiken Welt liegen winzige, leuchtende Punkte versteckt, die sogenannte magische Resonanzpunkte gewähren.

Mit dieser künstlich eingeführten Währung schaltet Ihr in einem sehr minimalistischen Fähigkeitenbaum neue Kampfmanöver für Sophia mühevoll frei. Das Problem dabei liegt in der völlig unlogischen erzählerischen Verknüpfung der Mechaniken. Warum sollte eine erfahrene, ausgebildete Kriegerin plötzlich besser parieren lernen, nur weil sie in einer staubigen, vergessenen Ecke einen kleinen, leuchtenden Glitzerstein aufhebt?

Noch wesentlich ärgerlicher sind die versteckten antiken Amulette und alten, verrosteten Schmuckstücke in den optionalen Gräbern. Diese mühsam gefundenen Ausrüstungsteile versprechen passive, dauerhafte Boni für Eure versteckten Charakterwerte. Die Beschreibungen im Menü fallen jedoch erschreckend vage aus. Ein Text wie erhöht minimal die Chance auf kritische Treffer motiviert uns kaum zur ausgiebigen, zeitfressenden Schatzsuche in den Randgebieten der Insel. Ihr spürt die tatsächlichen minimalen Auswirkungen dieser Schmuckstücke im schnellen Kampfgetümmel ohnehin so gut wie nie.

Resonance: A Plague Tale Legacy hätte sich das komplett sparen können ohne auch nur im Ansatz an inhaltlicher Qualität zu verlieren. Eine organische fließende Weiterentwicklung der Fähigkeiten durch storybasierte geschriebene Meilensteine hätte viel besser zu der Spielstruktur gepasst. So artet das Erkunden der Areale manchmal in ein mühsames systematisches Ablaufen der unsichtbaren Levelgrenzen aus und das nur um keinen einzigen Punkt zu verpassen. Wer alle Upgrades besitzen möchte muss jeden Stein mühselig umdrehen was den flotten Spielfluss spürbar und schmerzhaft drosselt.

Spektakuläre Grafik

Resonance: A Plague Tale Legacy – Unser Blick auf ungenutztes Potenzial

Nach mehreren Spielstunden haben wir uns intensive Gedanken gemacht. Was hätte das grundlegend anders gemacht werden müssen um mit Resonance: A Plague Legacy ein noch eindrucksvolleres fehlerfreies Erlebnis zu erschaffen?

Unser Kritikpunkt bleibt die spielerisch viel zu blasse Interaktion mit Leni. Sie läuft zwar stets brav hinter Sophia her, greift aber in den Kämpfen kaum aktiv ein. Stellt Euch vor Ihr hättet Leni gezielte taktische Befehle im Kampfverlauf erteilen können. Sie hätte starke Feinde clever ablenken fiese tödliche Fallen stellen oder in brillanter Kombination mit Sophias Greifhaken mächtige blutige Duo-Finisher ausführen können. Dadurch wäre eine viel tiefere spielerische und zugleich emotionale Bindung zwischen den beiden entstanden. Ein solches integratives Koop-Gefühl hätte den Kämpfen eine fantastische taktische intellektuelle Ebene verliehen.

Ebenso verschenkt Resonance: A Plague Tale Legacy gewaltiges erzählerisches Potenzial bei den historisch spielbaren Theseus-Rückblenden. Die antiken Kämpfe spielen sich völlig isoliert vom restlichen Hauptspiel in der Gegenwart. Es wäre interessant gewesen, wenn getroffene Entscheidungen in der Vergangenheit die Gegenwart spürbar verändert könnten. Theseus hätte verborgene alte Mechanismen im antiken Labyrinth dauerhaft aktivieren können, die Sophia 15 Jahre später völlig neue versteckte Wege eröffnet.

Auch bei den Bosskämpfe sehen wir deutlich Luft nach oben. Es gibt leider viel zu wenige epische Begegnungen. Die antiken Tempel schreien förmlich nach gigantischen mythologisch inspirierten Boss-Wächtern. Stattdessen kämpft Ihr am Ende eines langen dunklen Dungeons meistens nur gegen schwer gepanzerte menschliche Elitesoldaten, die etwas mehr Lebensenergie haben.

Fazit:

Asobo Studio beweist mit Resonance: A Plague Tale Legacy eindrucksvoll, wie wandelbar und flexibel ihr eigenes Universum sein kann. Der mutige Genre-Wechsel vom passiven schleichenden Gameplay zu rasanten offensiven Schwertkämpfen ist größtenteils geglückt. Die griechische Insel des Minotaurus bietet einen starken Kontrast zu den bisherigen Schauplätzen, die wir aus A Plague Tale: Innocence und A Plague Tale: Requiem kennen. Leider trüben aufgesetzte irrelevante Rollenspielelemente und ein stellenweise viel zu lineares enges Leveldesign den ansonsten hervorragenden Gesamteindruck leicht ein. Wer jedoch auf der Suche nach einem hochkarätigen actionreichen Abenteuer mit starken Rätseln ist wird mit Resonance: A Plague Legacy absolut gut bedient.

  1. Wie lange dauert ein vollständiger Spieldurchlauf von Resonance: A Plague Tale Legacy in etwa?

    Wer sich vorwiegend auf die spannende Hauptgeschichte von Resonance: A Plague Tale Legacy konzentriert, wird den Abspann nach etwa 15 bis 16 Stunden sehen. Erkunder, die alle versteckten Geheimnisse und antiken Upgrades mühselig sammeln möchten können gut und gerne bis zu zwanzig bis fünfundzwanzig Stunden auf der Insel verbringen.

  2. Ist Vorwissen aus den vorherigen Spielen der Reihe zwingend notwendig?

    Nein, Resonance: A Plague Tale Legacy funktioniert wunderbar als komplett eigenständiges Abenteuer. Es gibt einige clevere Anspielungen, aber die Geschichte rund um Sophias Herkunft lässt sich auch ohne jegliches Vorwissen problemlos verstehen.

  3. Handelt es sich bei Resonance: A Plague Tale Legacy um ein klassisches Open-World-Spiel?

    Nein, es ist ein lineares Action-Adventure mit einigen wenigen weitläufigeren offenen Arealen. Ihr werdet stets auf einem vorgegebenen Pfad durch die Level geführt auch wenn es kleine versteckte Nebenwege für Entdecker gibt.

  4. Gibt es in Resonance: A Plague Tale Legacy wieder gigantische Rattenschwärme zu sehen?

    Die Entwickler haben diesmal ganz bewusst auf die Ratten verzichtet. Stattdessen müsst Ihr Euch in bestimmten Horror-Passagen vor einer unbesiegbaren tentakelartigen tödlichen Kreatur verstecken die empfindlich auf Licht reagiert.

  5. Lassen sich die Rätselhilfen im Menü manuell komplett abschalten?

    Ihr müsst sie gar nicht erst in den Optionen abschalten, da das Spiel von Haus aus auf unaufgefordertes nerviges Vorsagen verzichtet. Tipps werden Euch wirklich nur dann gegeben, wenn Ihr aktiv eine bestimmte zugewiesene Taste drückt.

  6. Welche Engine wurde für die Entwicklung von Resonance: A Plague Tale Legacy verwendet?

    Entgegen einiger falscher kursierender Gerüchte nutzt Resonance: A Plague Tale Legacy nicht die Unreal Engine 5. Asobo Studio setzt auf eine stark aufgerüstete Version der hauseigenen Zouna-Engine die bereits bei den gefeierten Vorgängern durchweg brillierte.

  7. Gibt es nützliche Barrierefreiheit-Optionen für Spieler mit besonderen Bedürfnissen?

    Resonance: A Plague Tale Legacy bietet fünf verschiedene Schwierigkeitsgrade an. Ihr könnt das Spielerlebnis flexibel an Eure eigenen Vorlieben anpassen, automatische Ausweichmanöver auf der niedrigsten Stufe aktivieren oder störendes Kamerarütteln in den Menüs reduzieren.

  8. Kann man nach dem finalen Abspann bereits abgeschlossene Kapitel erneut besuchen?

    Ja, eine Kapitelwahl erlaubt es Euch jederzeit, bereits beendete Abschnitte über das Hauptmenü erneut aufzurufen. Das ist vor allem für Completionists ein echter Segen, die nachträglich noch fehlende Sammelobjekte, Artefakte oder versteckte Schwerter aufspüren möchten, ohne die komplette Kampagne von vorn beginnen zu müssen.

Resonance: A Plague Tale Legacy – Das Wichtigste auf einen Blick

KategorieDetails
SpieltitelResonance: A Plague Tale Legacy
EntwicklerAsobo Studio
PublisherFocus Entertainment
PlattformenPlayStation 5, Xbox Series X|S, Microsoft Windows
Erscheinungsjahr2026 (27.08.2026)
SettingJahr 1334 (15 Jahre vor A Plague Tale: Requiem), fiktive minoische Insel des Minotaurus, geprägt von griechischer Mythologie und antiken Schrecken
HauptfigurSophia (die Piratin und Smugglerin aus A Plague Tale: Requiem)
GenreAction-Adventure
BesonderheitenStärkerer Fokus auf direktes Nahkampf-Gameplay statt reiner Schleich-Mechanik, Dual-Timeline-Mechanik (Wechsel/Verknüpfung zwischen Mittelalter und minoischer Epoche)
GameplayAktives Nahkampfsystem (Parieren, Ausweichen, Kontern mit Klingen), Skill-Tree-Upgrades, packende Rätselpassagen und gewohnte Umgebungs-Stealth-Momente
StorythemenFlucht vor Verfolgern, Aufdeckung der wahren Natur hinter dem Fluch der Prima Macula, Mythologie, Geheimnisse aus Sophias Vergangenheit und eine drohende, urzeitliche Bedrohung
SpieldauerKompakte, erzählte Kampagne im Rahmen der Reihe (ideal für Wiederspielwert und Story-Fokus)
SchwierigkeitsgradeModerater Einstieg mit direktem Nahkampf-Fokus; fordernde Boss- und Arena-Begegnungen im Verlauf des Abenteuers
Besonderes MerkmalDer Stilwechsel der Reihe weg von den Rattenmassen hin zu einem mythologischen, actionorientierten Schatzsucher-Abenteuer mit einer etablierten Nebenfigur als neuer Protagonistin

Plattformen, Versionen und Preise

Resonance: A Plague Tale Legacy ist für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S verfügbar. Die Versionen reichen von der regulären Standard Edition bis hin zu der Collectors Edition. Für Sammler und Liebhaber von Disc-Fassungen ist Resonance: A Plague Tale Legacy (vertrieben über Focus Entertainment) auch als physische Retail-Version im klassischen Einzelhandel und Online-Handel erhältlich. Im digitalen Store sind die Preise variabel, wobei die Standard-Edition für die Current-Gen-Konsolen in der Regel um die 59,99 Euro kostet. Für PC-Spieler ist das Spiel auch über Steam (inklusive Steam-Deck-Unterstützung) erhältlich.

Sicherheit und USK-Einstufung

Resonance: A Plague Tale Legacy ist aufgrund seiner bedrückenden Atmosphäre, den intensiven Kämpfen und teils düsteren Momenten entsprechend gekennzeichnet (USK 16).

Transparenzhinweis: Der Review-Key wurde uns von Focus Entertainment zur Verfügung gestellt.

Protagonistin Sophia
Resonance: A Plague Tale Legacy (PS5) Test
9
Gesamtbewertung 9
Gute Punkte Überragende grafische Kulissen dank hauseigener starker Engine Atmosphärischer Soundtrack von Komponist Olivier Derivière Flottes Kampfsystem mit cleveren Parademöglichkeiten Hervorragend designte Lichträtsel ohne nerviges automatisches Vorsagen Emotionale und extrem tiefgründige Geschichte der Hauptfigur Sophia Gelungene fließende Integration der mythischen Theseus-Zeitebene
Schlechte Punkte Stark aufgesetztes Upgrade-System ohne Mehrwert Begleiterin Leni bleibt im Kampf leider die meiste Zeit völlig passiv Lineares Leveldesign mit frustrierenden unsichtbaren Wänden Zielerfassung im chaotischen Kampfgeschehen oft ungenau und hakelig Fluchtsequenzen vor der Kreatur nerven im späten repetitiven Spielverlauf
Fazit
Asobo Studio beweist mit Resonance: A Plague Tale Legacy eindrucksvoll, wie wandelbar und flexibel ihr eigenes Universum sein kann. Der mutige Genre-Wechsel vom passiven schleichenden Gameplay zu rasanten offensiven Schwertkämpfen ist größtenteils geglückt. Die griechische Insel des Minotaurus bietet einen starken Kontrast zu den bisherigen Schauplätzen, die wir aus A Plague Tale: Innocence und A Plague Tale: Requiem kennen. Leider trüben aufgesetzte irrelevante Rollenspielelemente und ein stellenweise viel zu lineares enges Leveldesign den ansonsten hervorragenden Gesamteindruck leicht ein. Wer jedoch auf der Suche nach einem hochkarätigen actionreichen Abenteuer mit starken Rätseln ist wird mit Resonance: A Plague Legacy absolut gut bedient.
Dragons Dogma 2 (PlayStation 5) Test
Victrix Gambit Headset für PS4/PS5 (Hardware) Test
Philips Evnia 25M2N5200U (Hardware) Test
Nintendo Switch Sports (Switch) Test
Marvel’s Guardians of the Galaxy (PS5) Test
TAGGED:Resonance: A Plague Tale Legacy
Teilen
Facebook Pinterest Whatsapp Whatsapp Email Print
Deine Meinung?
Love0
Sad0
Happy0
Sleepy0
Angry0
Dead0
Wink0
Keine Kommentare Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Testberichte

Stalker 2: Cost of Hope
Stalker 2: Cost of Hope (PS5) Test
Mortal Shell 2
Mortal Shell 2 (PS5) Test
The Sinking City 2
The Sinking City 2 (PS5) Test
Madden NFL 27
Madden NFL 27 (PS5) Test
Beast of Reincarnation
Beast of Reincarnation (PS5) Test
Marvel Tokon: Fighting Souls
Marvel Tokon: Fighting Souls (PS5) Test
EA Sports College Football 27
EA Sports College Football 27 (PS5) Test
Halo: Campaign Evolved
Halo: Campaign Evolved (PS5) Test

Auch interessant!

Final Fantasy VII Remake
FeaturedPlayStation 4Testberichte

Final Fantasy VII Remake (PS4) Test

CHERRY XTRFY MX 8.3 Wireless Titelbild
FeaturedHardware

CHERRY XTRFY MX 8.3 TKL Wireless (Hardware) Test

Microsoft Flight Simulator 2024
FeaturedPlayStation 5Testberichte

Microsoft Flight Simulator 2024 (PS5) Test

DiRT Rally 2.0
PlayStation 4Testberichte

DiRT Rally 2.0 PlayStation 4 Test

Previous Next
Spieletester.deSpieletester.de
© Spieletester Network. All Rights Reserved.
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Kontakt
  • So werten wir bei Spieletester.de
  • Sitemap
Cookie-Zustimmung verwalten
Wir verwenden Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wir tun dies, um das Browsing-Erlebnis zu verbessern und um (nicht) personalisierte Werbung anzuzeigen. Wenn du nicht zustimmst oder die Zustimmung widerrufst, kann dies bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigen.
Funktional Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt. Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.
  • Optionen verwalten
  • Dienste verwalten
  • Verwalten von {vendor_count}-Lieferanten
  • Lese mehr über diese Zwecke
Einstellungen ansehen
  • {title}
  • {title}
  • {title}
Welcome Back!

Sign in to your account

Username or Email Address
Password

Lost your password?