Saros beweist auf absolut eindrucksvolle Weise, dass wahre Innovation im Bereich der rasanten Actionspiele noch immer existiert. Fünf lange Jahre ließ das finnische Entwicklerstudio Housemarque uns nach ihrem letzten großen Hit Returnal warten. Ehrlicherweise war ich anfangs extrem skeptisch eingestellt bezüglich dieses ambitionierten Projekts. Kann ein derart prägendes Erlebnis überhaupt noch einmal erfolgreich übertroffen werden? Mehr dazu erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen hier auf Spieletester.de
Saros – Willkommen auf Carcosa
Unsere Reise in Saros beginnt auf einer Welt, die jegliche menschliche Vorstellungskraft mühelos sprengt. Carcosa ist ein unvorstellbar lebensfeindlicher Ort voller düsterer Geheimnisse. Überall ragen gigantische Strukturen in den vernebelten Himmel. Gleichzeitig mischen sich subtile Lovecraft-Elemente in die feuchte Luft dieser außerirdischen Ruinen. Arjun Devraj heißt unser widerwilliger Protagonist in diesem albtraumhaften Szenario.
Dieser pragmatische Soldat gehört zur Expedition Echelon IV des mächtigen und skrupellosen Megakonzerns Soltari. Seine offizielle Aufgabe besteht primär darin, extrem wertvolle Ressourcen namens Lucenit für seine Arbeitgeber zu sichern. Daneben sucht er verzweifelt nach handfesten Antworten über den unerklärlichen Verbleib der drei vorherigen Expeditionstrupps. Niemand weiß anfangs genau, welches grausame Schicksal diese mutigen Menschen letztendlich ereilt hat.
Saros – Persönliche Motive und Begleiter
Arjun treibt jedoch noch ein viel emotionaleres Ziel auf diesem Höllenplaneten an. Tief im Inneren sucht er unermüdlich nach einer ihm sehr wichtigen Frau namens Nitya. Die Spuren verlieren sich leider irgendwo in den sich ständig verändernden Labyrinthen dieser tückischen Welt. Anders als im direkten Vorgängerprojekt Returnal seid ihr in Saros erfreulicherweise nicht komplett isoliert unterwegs. Zwischen euren nervenaufreibenden und tödlichen Ausflügen kehrt ihr immer wieder in eine notdürftige Basis zurück. Diese dringend benötigte Zuflucht wird von der Crew simpel Passage genannt.
Dort trefft ihr auf diverse interessante Crewmitglieder wie den Piloten Stack oder die begabte Ingenieurin Kayla. Kommandantin Sheridan gibt ebenfalls hin und wieder strenge Befehle an euch aus. Zwar wirken einige dieser Gespräche visuell etwas steif, weil die Gesichtsanimationen leider nicht immer vollends überzeugen. Dennoch spenden meiner Ansicht nach genau diese flüchtigen sozialen Interaktionen ein wenig menschlichen Trost in der endlosen Dunkelheit. Manchmal ragt Arjuns riesige Waffe während eines intimen Dialogs versehentlich durch den Körper eines anderen Charakters.Solche kleinen technischen Fehler stören die ansonsten dichte Immersion aber nur minimal.

Saros – Ein unbarmherziges Kugelballett
Kommen wir nun für mich zum absolut wichtigsten Aspekt von Saros. Gameplay steht bei den talentierten finnischen Entwicklern von Housemarque traditionell an allererster und wichtigster Stelle. Sobald ihr die sichere Basis verlasst, bricht ein regelrechtes Feuerwerk der Zerstörung aus. Hunderte grellbunte Projektile prasseln gleichzeitig auf euren zerbrechlichen Helden ein. Weglaufen oder feiges Verstecken bringt hier rein gar nichts. Vielmehr fordert Saros einen extrem aggressiven Tanz direkt in die gefährlichste Zone hinein. Ausweichen bleibt zwar wichtig, aber der bloße Rückzug bedeutet meist den sicheren Tod.
Euch erwartet eine Steuerung, die herrlich flüssig ist und jede Bewegung leicht und agil wirken lässt. Ihr flitzt mit rasanten Sprints kreuz und quer durch die tödlichen Muster eurer albtraumhaften Gegner. Ein extrem praktischer Greifhaken katapultiert euch bei Bedarf blitzschnell auf hochgelegene Plattformen. Und hin und wieder gleitet ihr sogar über leuchtende Schienen, die euch quer über das gesamte Schlachtfeld tragen.
Ein Feature in Saros verändert die gesamte Taktik auf dem Schlachtfeld geradezu radikal. Ihr tragt einen mächtig leuchtenden Energieschild fest an eurem linken Arm. Dieser energetische Schutzwall fängt einfache blaue Geschosse mühelos und sicher ab. Jedes erfolgreich absorbierte blaue Projektil füllt dabei eine enorm wichtige interne Energieleiste auf. Wartet ihr allerdings zu lange mit dem rettenden Deaktivieren, bricht der Schild katastrophal zusammen. Perfektes zeitliches Timing entscheidet somit in jedem Gefecht über Leben und Tod.
Diese mühsam gesammelte Energie benötigt ihr zwingend für eure Spezialangriffe. Diese sind erfreulicherweise völlig unabhängig von eurer primären Waffe ausrüstbar. Niemals müsst ihr euch also mehr zwischen einer tollen Hauptwaffe und einem Spezialangriff entscheiden. Eure pure offensive Zerstörungskraft hängt direkt davon ab, wie mutig ihr euch in den feindlichen Beschuss werft.
Saros – Das riskante Spiel mit dem gelben Tod
Richtig komplex und hirnverbrannt tiefgründig wird das Spielsystem in Saros erst durch die Einführung einer weiteren Projektilfarbe. Gelbe feindliche Kugeln sind extrem heimtückisch und absolut unerbittlich. Treffen sie euren verletzlichen Körper oder werden sie vom Schild aufgesaugt, steigt eure bedrohliche Korruptionsleiste unweigerlich an. Dadurch sinkt eure maximale Gesundheit für den aktuellen Durchlauf dauerhaft und schmerzhaft ab. Zunächst klingt das nach einer furchtbar unfairen Bestrafung für kleine Fehler. Glücklicherweise existiert ein absolut brillanter Ausweg aus dieser tödlichen Misere.
Feuert ihr nämlich eure voll aufgeladene Spezialwaffe punktgenau ab, heilt das die angesammelte Fäulnis sofort wieder. Folglich müsst ihr ganz bewusst gelbe Kugeln riskieren, um überhaupt rechtzeitig genug Energie für den rettenden Schuss zu sammeln. Wahnsinnig clevere Designentscheidungen wie diese erzeugen einen unvergleichlichen und hypnotischen Rauschzustand. Oft stehe ich kurz vor dem virtuellen Tod, nur um mich durch einen waghalsigen Sprung in einen Projektilschwarm komplett zu heilen.
Zusätzlich existieren im späteren Verlauf in Saros fiese rote Angriffe, die sich weder blocken noch mit einem flotten Dash durchqueren lassen. Hier fordert das erbarmungslose Spiel eure absolut ungeteilte Aufmerksamkeit. Einzig eine absolut perfekt getimte Parade kann diese tödlichen Schüsse noch sicher abwehren. Schafft ihr dieses artistische Kunststück, schleudert ihr den schweren Angriff mit doppelter Wucht direkt auf den Absender zurück. Dadurch entsteht eine unglaublich fließende Dynamik aus Blocken, geschicktem Ausweichen, gierigem Aufsaugen und rettendem Parieren.

Saros – Von wuchtigen Schrotflinten und Chakrams
Arjuns wachsendes Arsenal bietet eine fantastische Auswahl an futuristischen und lauten Waffen. Fünf primäre Waffentypen stehen euch in jeweils drei leicht abgewandelten Variationen zur Verfügung. Einerseits gibt es die unheimlich spaßige Querschläger-Handkanone, deren flinke Schüsse mehrfach von Wänden abprallen. Andererseits verteilt eine gewaltige Alien-Schrotflinte auf extrem kurze Distanz massiven Flächenschaden an umstehende Feinde. Leider sind nicht alle verfügbaren Schießeisen im Spiel perfekt ausbalanciert worden. Gerade die Präzisionspistole wirkt in chaotischen Situationen mit vielen Gegnern oft völlig deplatziert.
Dagegen erweist sich der rotierende Chakram-Werfer als absolutes Flächenmonster auf dem Schlachtfeld. Genauso mächtig ist eine stark modifizierte Repetierarmbrust, die unaufhaltsam zielsuchende Splitter in die feindlichen Reihen verschießt. Weil bestimmte Waffen so stark dominieren, greife ich meistens zu exakt denselben Lieblingen zurück. Etwas mehr nachträgliches Feintuning seitens der Entwickler hätte hier sicher nicht geschadet.
Eine weitere geradezu geniale Mechanik in Saros bringt gehörig frische Würze in die stetige Erkundung der Umgebung. Spezielle mystische Altäre ermöglichen es euch, jederzeit eine gewaltige Sonnenfinsternis manuell auszulösen. Manchmal zwingt euch der vorgegebene Weg zum nächsten Boss sogar unvermeidlich dazu, dieses apokalyptische Ereignis herbeizuführen. Tritt die berüchtigte Eclipse wirklich ein, verdunkelt sich der fremde Himmel sofort extrem bedrohlich.
Die gesamte umliegende Architektur des jeweiligen Level wandelt sich augenblicklich in eine albtraumhafte Version ihrer selbst. Harmloses kühles Wasser in den Sumpfgebieten mutiert plötzlich zu extrem ätzender und tödlicher Säure. Feinde agieren deutlich aggressiver, bewegen sich viel schneller und verschießen vermehrt die gefährlichen gelben Kugeln. Belohnt wird dieser immense psychologische Stress mit einer deutlich höheren Ausbeute an glitzerndem Lucenit. Ebenso findet ihr ausschließlich während der laufenden Finsternis besonders mächtige außerirdische Artefakte. Jedes dieser speziellen Items bringt jedoch immer zwingend einen sehr unangenehmen spielerischen Nachteil mit sich.

Saros – Stärker nach jedem bitteren Tod
Sterben gehört untrennbar und fest in Saros dazu. Entgegen der gnadenlosen und oft frustrierenden Härte früherer Genrevertreter respektiert dieses Spiel eure investierte Zeit enorm. Nach dem unweigerlichen Bildschirmtod verliert ihr zwar euren aktuellen Lauf, behaltet aber alle gesammelten Primärressourcen. Eure hart verdienten Kristalle investiert ihr im riesigen Skilltree. Diese verschachtelte Panzermatrix erlaubt euch permanente Verbesserungen eurer wichtigsten Grundwerte.
Zähigkeit erhöht eure physische Widerstandskraft spürbar, während Kontrolle den wertvollen Schildspeicher massiv erweitert. Entschlossenheit sorgt wiederum dafür, dass ihr gefundene Waffen deutlich schneller auf das maximale Level bringt. Besonders motivierend ist überdies der Fakt, dass ihr eure zuletzt getragene Schusswaffe nach dem Tod tatsächlich behaltet. Einzig das dazugehörige Level wird erbarmungslos wieder auf null zurückgesetzt. Solche durchdachten Komfortfunktionen lindern den ansonsten immensen Frust eines Scheiterns wirklich gewaltig.
Noch weitreichender greift eine völlig andere mutige Designentscheidung in den Spielfluss ein. Habt ihr den gewaltigen Boss eines Bioms erfolgreich niedergerungen, schaltet ihr einen permanenten Teleporter frei. Zukünftig dürft ihr euren nächsten Durchlauf dann direkt in diesem neuen Areal frisch beginnen. Niemals müsst ihr euch also gezwungenermaßen durch bereits komplett gemeisterte Gebiete quälen. Pro Abschnitt seid ihr somit selten viel länger als dreißig Minuten am Stück beschäftigt.
Kurz mal eine schnelle actionreiche Runde vor dem Schlafengehen einzulegen, wird dadurch erstaunlich problemlos möglich. Mich persönlich hat diese Änderung vor Wutausbrüchen bewahrt. Schließlich steigt der anvisierte Schwierigkeitsgrad in den späteren Leveln ohnehin stark an.
Optisch holen die Entwickler mit Saros wirklich alles aus der Playstation 5 heraus. Jeder einzelne zufallsgenerierte Raum strotzt nur so vor atmosphärischen Details und unheimlichen volumetrischen Lichteffekten. Herausragend ist ein deutlich späteres Biom namens Kathedrale von den Designern gestaltet worden. Dort spielt die physikalische Gravitation völlig verrückt und stellt euch buchstäblich komplett auf den Kopf.
Decken werden nahtlos zu rettenden Böden, während ihr an gigantischen steinernen Statuen vorbeirauscht. Bedauerlicherweise wiederholen sich die prozedural zusammengebauten Räume nach einigen ausgiebigen Spielstunden recht spürbar. Oft lauft ihr zielstrebig durch exakt denselben Gangaufbau, nur dass die Feinde leicht anders positioniert sind. Dies trübt den eigentlich riesigen Forscherdrang auf Dauer ein klein wenig ein.

Saros – Spektakuläre Bosskämpfe mit leichten Schwächen
Am Ende jedes wirklich großen Gebiets wartet ein Wächter auf euer Eintreffen. Diese bedrohlichen Kreaturen füllen bei ihren Angriffen oft den halben Fernsehbildschirm aus. Beeindruckende schleimige Tentakelwesen oder riesige mechanische Festungen feuern unfassbare Mengen an todbringenden Projektilen ununterbrochen ab. Visuell gehören diese Begegnungen zweifellos zum absolut Besten, was das gesamte Genre jemals hervorgebracht hat. Mechanisch fallen einige dieser wichtigen Kämpfe jedoch stellenweise überraschend simpel aus.
Speziell die ersten beiden gewaltigen Obermots erfordern erstaunlich kaum Bewegung im dreidimensionalen Raum. Eher gleichen sie fast schon statischen Rhythmusspielen, bei denen ihr brav an Ort und Stelle Kugeln saugt und stur zurückschießt. Glücklicherweise zieht die spielerische Qualität und Komplexität der fiesen Bosse im letzten Spieldrittel stark an. Dann müsst ihr wirklich unter Panik euer gesamtes antrainiertes Repertoire an Fähigkeiten abrufen, um überhaupt siegreich hervorzugehen.
Falls ihr trotz aller gekauften Upgrades in einem Gebiet verzweifelt, bietet Saros einen einzigartigen Ausweg an. Ungefähr nach den ersten fünf Stunden Spielzeit schaltet ihr ein spezielles Modifikationsmenü im Hub frei. Hier dürft ihr den generellen Schwierigkeitsgrad quasi stufenlos und präzise an eure momentanen Bedürfnisse anpassen. Ein cleveres integriertes Waagen-System verlangt dabei normalerweise immer einen fairen Ausgleich. Wollt ihr deutlich mehr Schaden austeilen, müsst ihr logischerweise einen bitteren Nachteil in Kauf nehmen.
Versteckt in den tiefen Optionen lässt sich dieser ausgleichende Zwang jedoch bei Bedarf komplett deaktivieren. Wer unbedingt möchte, wertet seinen Charakter mühelos zu einer geradezu unverwundbaren Tötungsmaschine auf.. Einerseits begrüße ich solche Möglichkeiten für leicht frustrierte Entdecker sehr. Andererseits entwertet dieser völlig versteckte Cheatcode die ansonsten so bedrohliche Atmosphäre extrem, wenn man ihn hemmungslos nutzt.
Saros – Risse und unbarmherzige Albträume
Für besonders hartgesottene Action-Veteranen hält die Welt von Saros noch fiese kleine Extras bereit. Verstreut in den endlosen Level findet ihr ab und zu sogenannte Risse oder Albtraumpassagen. Tretet ihr mutig durch diese seltsamen Portale, landet ihr in winzigen engen Arenen ohne jegliche Fluchtmöglichkeit. Mehrere aufeinanderfolgende Wellen an extrem starken und aggressiven Feinden stürmen schonungslos auf euch ein. Wer diese völlig optionalen Herausforderungen nervlich meistert, schwimmt danach förmlich in seltenen und begehrten Ressourcen.
Gescheiterte leichtfertige Versuche bedeuten in diesen Zonen hingegen das sofortige Ende eures gesamten Runs. Solche eingestreuten Momente extremen Nervenkitzels runden das ohnehin schon actionreiche Erlebnis wunderbar ab. Schade ist angesichts dieses Umfangs lediglich, dass das eigentliche Endgame nach den Credits etwas sehr dünn ausfällt. Wirkliche packende Langzeitmotivation abseits vom bloßen Wiederholen alter Biome existiert in diesem Zustand leider kaum.
Nichts stört einen rasant schnellen Shooter mehr als furchtbar ruckelnde Bilder. Entsprechend extrem viel Wert legten die Entwickler auf eine technisch absolut saubere Umsetzung. Selbst wenn der gesamte Fernseher vor hellen Explosionen und umherfliegenden Partikeln förmlich überquillt, bleibt die Bildrate auf der Playstation 5 absolut stabil.
Besitzer der deutlich leistungsstärkeren Playstation 5 Pro profitieren zudem von einer noch schärferen Renderauflösung. Bugs oder unvorhergesehene Abstürze sind mir während meiner gesamten Testphase nicht ein einziges Mal begegnet.
Ein kleiner bitterer Wermutstropfen bleibt in Saros leider die manchmal unfaire und zufällige Verteilung der auffindbaren Beute. Aus meiner Sicht spielt der Zufall bei der Generierung der Kisteninhalte eine viel zu große und bestimmende Rolle. Mehrfach direkt hintereinander fand ich in schweren Kisten ausschließlich die ungeliebte Querschläger-Kanone. Wenn die eigene favorisierte Lieblingswaffe einfach absolut nicht auftauchen will, sinkt die eigene Motivation merklich spürbar ab.
Ein kluges System, das bestimmte schwache Waffenklassen priorisiert oder regelmäßig rotieren lässt, hätte hier wahre Wunder gewirkt. Oft fühlte ich mich dem Zufallsgenerator einfach zu stark und wehrlos ausgeliefert. Baut ihr euch gerade mühsam bestimmte tolle Synergien auf, zerstört ein falscher Waffendrop plötzlich euren gesamten Masterplan. Trotzdem lernt ihr natürlich mit der Zeit, aus jeder misslichen Lage irgendwie das Beste zu machen. Pures Improvisationstalent ist auf Carcosa eben schlichtweg genauso wichtig wie reine punktgenaue Zielgenauigkeit.
Fazit
Abschließend lässt sich festhalten, dass mit Saros ein wahrlich gigantischer Wurf gelungen ist. Selten vereint ein moderner Titel derart anspruchsvolle und tiefe Mechaniken mit einer so packenden Präsentation. Der beschwerliche Weg durch die außerirdischen Labyrinthe wird von tiefem Frust, literweise Schweiß und unendlichen Triumphgefühlen geprägt. Obwohl einige zufallsgenerierte Levelbausteine auf Dauer eventuell monoton wirken, wird euch das schlichtweg überragende Gameplay sofort wieder mitreißen.
Echte spürbare Quality of Life Verbesserungen wie die praktischen Teleporter machen das Abenteuer erfreulich zugänglich für breitere Massen. Storytechnisch wird tiefgründige und kluge Science-Fiction geboten, die bis zur allerletzten Minute fesselt und motiviert. Insgesamt blicken wir völlig verdient auf einen der stärksten der aktuellen Konsolengeneration zurück. Lasst euch dieses berauschende und farbenfrohe Kugelballett auf gar keinen Fall entgehen, wenn ihr schnelle Action liebt.
Wann ist Saros erschienen?
Das Actionspiel Saros kam am 30. April 2026 exklusiv für die PlayStation 5 auf den Markt.
Welchem Genre lässt sich Saros zuordnen?
Saros gehört zum Genre der Rogue-Lite-Shooter. Er kombiniert schnelle Action mit kosmischen Horror-Elementen und Jump-and-Run-Passagen.
Wer ist die Hauptfigur in der Handlung von Saros?
Der Protagonist ist der Soldat Arjun Devraj. Er arbeitet für den Konzern Soltari und sucht auf dem Planeten Carcosa nach vermissten Expeditionen.
Wie funktioniert das Speichersystem?
Der Fortschritt wird kontinuierlich im Hintergrund gespeichert, außer bei Bosskämpfen. Besiegte Bosse schalten zudem permanente Teleporter frei.
Welche Funktion erfüllt der blaue Energieschild?
Der Energieschild fängt feindliche Standardprojektile ab und füllt so eine Energieleiste auf. Diese Energie ist zwingend für Spezialwaffen erforderlich.
Was bewirkt der Zustand Fäulnis im Spiel?
Feindliche gelbe Projektile verursachen den negativen Statuseffekt Fäulnis. Dieser senkt die maximale Gesundheit dauerhaft für den aktuellen Durchlauf.
Wie lässt sich die schädliche Fäulnis heilen?
Die Heilung dieses Zustands erfolgt ausschließlich durch den gezielten Einsatz von Spezialangriffen. Dies entfernt die gesammelte Korruption sofort.
Lassen sich rote Angriffe der Feinde blocken?
Ein normales Blocken oder Ausweichen ist bei roten Geschossen unmöglich. Diese Angriffe erfordern zwingend eine perfekt abgestimmte Parade.
Was passiert in Saros bei einer Sonnenfinsternis?
Die Umgebung wird deutlich gefährlicher und Feinde agieren aggressiver. Im Gegenzug gibt es höhere Belohnungen sowie besonders starke Artefakte.
Bietet Saros anpassbare Schwierigkeitsgrade?
Nach den ersten Spielstunden schaltet sich ein spezielles Modifikationsmenü frei. Dort lassen sich spielerische Vor- und Nachteile stufenlos anpassen.














