Ihr habt genug vom Großstadtstress und träumt von einem ruhigen Leben auf einer Insel? Starsand Island will genau das sein. Eine gemütliche Lebenssimulation mit Farming, Beziehungen, Erkundung und Sandbox-Elementen. Auf Steam ist das Spiel derzeit noch nicht verfügbar, aber ihr müsst auch nicht mehr lange warten. Der Start in den Early Access ist nämlich am 11. Februar 2026.
Wir durften uns das Spiel vorab etwas ansehen und einen ersten Eindruck gewinnen. In diesem Review schauen wir uns den Titel schon mal vorab etwas an, und sagen euch, ob Starsand Island das Potenzial hat, in die Riege der Cozy-Lieblingsspiele aufzusteigen.
Starsand Island – Ab auf die Insel
Nachdem uns der Trailer mehr als heiß auf das Spiel gemacht hatte, war es so weit. Wir durften unseren eigenen Charakter erstellen. Obwohl der Charakter-Editor aktuell nicht sehr umfangreich ist, haben wir uns einen hübschen Charakter erstellen können. Daraufhin ging es dann auch schon los in das kleine Tutorial.
Das Spiel ähnelt vom Konzept her erst einmal Stardew Valley. Entsprechend ist in der Story euer Opa verstorben und ihr erhaltet eine Farm, die es aufzuräumen gilt.
Schon in den ersten Spielstunden macht Starsand Island deutlich, dass der Titel bewusst einen anderen Weg einschlägt als viele klassische Lebenssimulationen. Statt den Spieler mit festen Tagesplänen, harten Zeitlimits oder strikten Questketten zu lenken, wird euch das Ruder übergeben und ihr könnt spielen, wie ihr wollt. Die Insel wirkt von Beginn an offen, lebendig und einladend, weniger wie eine Aufgabenliste, mehr wie ein Ort, an dem man sich langsam einlebt.
Nach dem Start wirst du ohne große Erklärungen in die Inselwelt entlassen. Dieser Ansatz wirkt zunächst zurückhaltend, entpuppt sich aber schnell als große Stärke. Du lernst die Systeme nicht über lange Tutorials, sondern durch Beobachtung, Gespräche und eigenes Ausprobieren. Farming, Sammeln, Crafting und soziale Interaktionen greifen dabei nahtlos ineinander. Wer etwa beginnt, sich auf den Anbau bestimmter Pflanzen zu konzentrieren, stößt automatisch auf neue Figuren, Rezepte oder Orte, die diesen Spielstil erweitern, ganz ohne aufdringliche Marker oder ständige Einblendungen.
Besonders auffällig ist, wie viel Wert Starsand Island auf Atmosphäre und Entschleunigung legt. Die Insel verändert sich spürbar mit Tageszeiten und Wetterbedingungen, was nicht nur optische Auswirkungen hat, sondern auch das Gameplay beeinflusst. Bestimmte Tiere oder Ressourcen tauchen nur zu speziellen Zeiten auf, während andere Aktivitäten bei bestimmten Wetterlagen effizienter oder sogar erst möglich werden. Dadurch entsteht ein natürlicher Rhythmus, der dich dazu einlädt, das Spiel nicht zu hetzen, sondern dich auf seinen Takt einzulassen.
Die soziale Komponente ist ein weiterer zentraler Bestandteil. Die Inselbewohner wirken nicht wie bloße Statisten, sondern haben eigene Routinen, Vorlieben und Persönlichkeiten. Gespräche sind mehr als reine Mittel zum Zweck, denn Beziehungen entwickeln sich langsam und glaubwürdig. Je besser du jemanden kennenlernst, desto mehr öffnet sich dessen Hintergrundgeschichte, was wiederum neue Möglichkeiten im Spiel freischaltet. Diese Verknüpfung aus sozialer Nähe und spielerischem Fortschritt sorgt dafür, dass Interaktionen sinnvoll bleiben und nicht nur als notwendiges Mittel zur Belohnung empfunden werden.
Auch einen Multiplayer soll es geben, der vermutlich mit dem Early Access verfügbar sein wird. Wir konnten diesen noch nicht anspielen, sind aber bereits gespannt, was uns da erwartet.
Starsand Island – Galerie



Starsand Island – Eine schöne neue Welt
Auch das Crafting- und Bausystem fügt sich harmonisch in dieses Gesamtbild ein. Anstatt dich mit endlosen Rezeptlisten zu überfordern, wächst das System mit deinem Fortschritt. Neue Baupläne und Möglichkeiten erschließen sich meist logisch aus dem, was du bereits getan hast. Deine Farm, dein Haus oder andere Bauprojekte entwickeln sich dadurch schrittweise weiter und spiegeln deinen individuellen Spielstil wider. Besonders positiv fällt auf, dass es keine „richtige“ oder „falsche“ Art gibt, Starsand Island zu spielen, jede Entscheidung fühlt sich legitim an.
Die Erkundung der Insel ist ruhig, aber dennoch spannend. Abgelegene Strände, dichte Wälder, Höhlen oder höher gelegene Regionen belohnen Neugier mit Ressourcen, Geheimnissen oder kleinen narrativen Fragmenten. Diese Hintergrundgeschichten werden nicht aufdringlich erzählt, sondern ergeben sich Stück für Stück aus Fundorten, Umgebungsdetails oder Gesprächen. Gerade in der Vorabversion zeigt sich hier bereits viel Potenzial für eine tiefere Lore, die im späteren Spielverlauf weiter ausgebaut werden dürfte.
Technisch machte die exklusive Vorabversion insgesamt einen soliden Eindruck. Kleinere Unsauberkeiten wie kleinere Animationsaussetzer oder KI-Ungenauigkeiten bei NPCs waren vorhanden, fielen aber selten störend ins Gewicht. Viel wichtiger ist, dass das Spielgefühl durchgehend stabil, ruhig und konsistent blieb. Die Steuerung reagiert zuverlässig, das Interface ist übersichtlich gehalten und lenkt nicht vom eigentlichen Erlebnis ab.
Was Starsand Island besonders auszeichnet, ist das Gefühl von Selbstbestimmung. Es gibt keinen permanenten Druck, effizient zu spielen oder möglichst schnell Fortschritt zu erzielen. Stattdessen entsteht Motivation aus Neugier, aus dem Wunsch, die Insel besser kennenzulernen und sich dort ein eigenes Zuhause aufzubauen. Gerade während längerer Sessions entfaltet das Spiel eine fast meditative Wirkung, man plant „nur kurz noch etwas“, bleibt dann aber deutlich länger, als ursprünglich gedacht.
Insgesamt hinterlässt Starsand Island im exklusiven Vorabtest den Eindruck eines sehr durchdachten Cozy-Sandbox-Spiels, das seine Stärken nicht über Action oder Tempo, sondern über Atmosphäre, Freiheit und Wachstum ausspielt. Wer sich auf dieses entschleunigte Konzept einlässt, findet hier bereits jetzt ein bemerkenswert stimmiges Spielerlebnis mit viel Zukunftspotenzial.
Starsand Island – gamescom 2025 – Trailer
Starsand Island – Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist Starsand Island?
Ein kommendes Cozy-Life-Sim-Spiel, in dem du auf einer idyllischen Insel Landwirtschaft, Handwerk, Erkundung und soziale Beziehungen leben kannst.
Wann erscheint das Spiel?
Das Spiel erscheint am 11. Februar 2026 im Early Access auf Steam.
Welche Aktivitäten gibt es?
Du kannst fischen, farmen, Tiere halten, bauen, NPCs kennenlernen, Ruinen erkunden und Schätze sammeln.
Ist das Spiel nur Singleplayer?
Nein, es unterstützt sowohl Einzelspieler als auch Mehrspieler/Koop-Features.












