Fellowship ist ein Multiplayer Online Dungeon Adventure, welches im letzten Jahr in den Early Access auf Steam gestartet ist. Anders als klassische Rollenspiele setzt Fellowship sein ganzes Gewicht auf intensive, skalierende Dungeon-Runs in Vierer-Gruppen, ohne die typischen MMO-Grind-Phasen und Story-Ballast, die viele Genre-Vertreter sonst ausbremsen. Das Spiel kombiniert Elemente aus MMOs, ARPGs und kooperativen Dungeon-Crawlern, um ein fokussiertes PvE-Erlebnis zu bieten, bei dem Teamwork, Skill und taktische Synergien im Vordergrund stehen. Wie das Spiel in sich in der Realität anfühlt, erfahrt ihr bei uns.
Fellowship – MMO in einem anderen Gewand
Fellowship eröffnet dir sofort ein klares Versprechen. Hier dreht sich alles um Dungeons, Loot und die nächste Herausforderung, ganz ohne langatmige Story oder überflüssige Inhalte. Sobald du dich mit drei Freund:innen oder über Matchmaking zusammengetan hast, geht es direkt in die Dungeon-Runs, die endlos skalieren und mit jedem Schritt anspruchsvoller werden. Diese Runs reichen von kurzen 10–15-Minuten-Quick-Play-Abenteuern bis hin zu richtig zähen Herausforderungen mit speziellen Modifikatoren und Steigerungen in Ranglisten-Dungeons.
Was dabei schnell auffällt, ist wie Fellowship klassische MMO-Endgame-Mechaniken auf ein neues, zugänglicheres Level bringt. Anstelle von monatelangem Quer-Grinden musst du nicht erst „zum Endgame kommen“. Das schöne ist, du beginnst direkt dort. Das reduziert Wartezeiten und sorgt dafür, dass du dich von der ersten Minute an auf das konzentrieren kannst, was das Spiel laut seiner eigenen Vision sein will. Intensive Koop-Action gegen Horden und Endgegner mit stetigem Loot-Zuwachs.
Das Kampfsystem ist dabei einfach zu erlernen, aber schwer zu meistern. Jede Klasse sei es Tank, Heiler oder DPS, übernimmt eine wichtige Rolle in der Gruppe und bringt einzigartige Fähigkeiten mit, die sich taktisch kombinieren lassen. Teamwork ist hier kein Buzzword, sondern essenziell. Ungestimmte Gruppen stehen schnell vor unlösbaren Bossmechaniken, während abgestimmte Strategien triumphieren. Die Rollenverteilung zwingt dich dazu, über Synergien nachzudenken, statt nur solo durch die Gegnerhorden zu rennen.
Grafisch setzt Fellowship auf eine stilisierte Fantasy-Präsentation mit klar lesbaren Umgebungen und Feindtypen, die optisch und mechanisch variieren. Die Dungeons sind abwechslungsreich gestaltet, ihre skalierenden Schwierigkeitsstufen sorgen dafür, dass Perfektion jede Runde neu getestet wird. Besonders die Bosskämpfe hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Monster mit einzigartigen Fähigkeiten erfordern Teamtaktiken und reagieren dynamisch auf euer Verhalten, ein spürbarer Schritt über das einfache „Klick-bis-alles stirbt“-Gameplay klassischer Dungeon-Grinder hinaus.
Fellowship – Galerie



Fellowship – Noch viel zu tun
Doch Fellowship ist kein perfektes Produkt, zumindest noch nicht in der Early Access-Phase. Einige Matchmaking-Aspekte oder die Wartezeiten können durchaus frustrierend sein, wenn man ohne feste Gruppe spielt. Ohne konstantes Team kann das Finden von schnellen Dungeons oder bestimmten Rollen (z. B. Heiler oder Tank) mitunter länger dauern als erwartet, was das Erlebnis für Gelegenheits-Spieler etwas zäh macht.
Ein weiterer Punkt, der einige stören dürfte, ist die potenzielle Monotonie. Da Fellowship bewusst keine klassische MMO-Erfahrung, keine ausgeprägte Solo-Story oder komplexe soziale Stadtbereiche bietet, entsteht ein eine sehr simple Loop: Dungeon run → Loot → nächster Dungeon run. Für Fans von MMOs könnte das auf Dauer zu wenig „Abwechslung“ bedeuten, wenn nicht weitere Inhalte wie neue Dungeons, Helden oder Modifier hinzukommen. Die Entwickler planen jedoch regelmäßige Updates und Content-Erweiterungen während der Early Access-Phase, um genau diese Lücken zu schließen.
Was dem Spiel zugutekommt, ist die positive Resonanz der Community seit dem Start. Spieler loben vor allem das unkomplizierte, doch taktisch motivierende Gameplay und die direkte Zugänglichkeit zum Kern des Spielerlebnisses. Doch schlussendlich muss noch viel gefeilt werden, da die Spieler sonst wegrennen könnten.
Insgesamt fühlt sich Fellowship wie eine bewusst reduzierte, aber sehr fokussierte PvE-Dungeon-Erfahrung an. Es gibt keine endlosen Levelgrinds, viel Koop-Interaktion und ein stetiges Gefühl, Fortschritt zu machen. Solange du bereit bist, dich auf den Loop einzulassen und immer wieder neue Runs zu starten.
Fellowship – Trailer
Fellowship – Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist Fellowship?
Ein Multiplayer Online Dungeon Adventure (MODA), das den Fokus auf kooperative Dungeon-Runs legt, bei denen bis zu vier Spieler zusammenarbeiten, um Herausforderungen und Bosse zu meistern.
Wie spielt sich das Gameplay?
Du bildest ein Team aus Tanks, Heilern und DPS-Helden und kämpfst dich durch immer schwieriger werdende Dungeons, sammelst Loot und setzt Taktik und Teamwork ein, um voranzukommen.
Ist Fellowship ein klassisches MMO?
Nein, es nimmt MMO-Elemente wie Rollen und Loot, lässt aber traditionelle MMO-Mechaniken wie langes Leveln oder Quests weg und konzentriert sich auf Dungeon-Runs im Team.
Kann man solo spielen?
Das Spiel funktioniert am besten im Koop. Solo-Spieler berichten teils längere Wartezeiten bei der Gruppensuche, besonders bei bestimmten Rollen.
Steckt Fellowship noch in der Entwicklung?
Ja, es ist derzeit im Early Access und wird regelmäßig mit neuen Inhalten, Dungeons und Helden erweitert.












