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Fimbul (PC) Test

Ragnarök steht vor der Tür, angekündigt durch den letzten Winter, oder auch Fimbulwinter genannt. In Fimbul muss man sich durch Schnee, Wikinger und andere Wesen kämpfen, um Ragnarök zu verhindern. Wie uns das Spiel gefallen hat, im folgenden Artikel.

Fimbul – Der letzte Winter

FimbulEs schneit. Der Hof steht in Flammen. Eine Gruppe Banditen, angeführt vom eigenen Bruder, versuchen einen zu töten. Das schaffen sie letztendlich auch. So beginnt Fimbul. Äußerst dramatisch und düster. Doch der Hauptcharakter hat noch eine Aufgabe und darf nicht sterben. So kehrt er wieder ins Leben zurück und jagt erst mal seinen Bruder. Während dieser jagt, überbringt ihm ein Rabe eine Botschaft. Er muss nach Jötunheim und Ragnarök verhindern.

Das Spiel verläuft meist linear. Man folgt einer Route zu seinem Ziel, mit Kämpfen dazwischen. Doch, wer sich genauer umsieht, findet geheime Bereiche oder hat unerwartete Begegnungen. Die Kamera ist währenddessen in der Vogelperspektive verankert. Dabei wird die Geschichte über einen Comic erzählt, anstatt über Videos, wie bei den meisten Spielen.

Im Verlauf der Geschichte wird man dazu aufgefordert Entscheidungen, zu treffen. Zum Beispiel ob man einen Troll tötet oder am Leben lässt. Diese Entscheidungen beeinflussen früher oder später den Verlauf der Geschichte. Wer wissen möchte, was passieren würde, hätte man sich anders entschieden, kann im Menü den Lebensfaden nutzen. Dadurch kann man einen Autosave laden und eine anders entscheiden.

FimbulFimbul – Eis, Schnee und Trolle

Die Gebiete in Fimbul sind trostlos, trist und voller Schnee. Und dennoch sind die Gebiete sehr schön dargestellt und bringen den letzten Winter gut zur Geltung. Starke Schneestürme ziehen umher, kahle Bäume und Tannen voller Schnee säumen den Weg. Der Boden weiß vom Schnee und rot vom Blut.

Wikinger, Trolle und andere Wesen laufen einem bei seiner epischen Reise über den Weg. Davon sind die meisten nicht gerade freundlich. Das Kampfsystem ist einfach zu erlernen. Man kann sich mit Axt, Schwert, Speer und Schild in den Kampf stürzen. Doch lassen sich Schild und Speer mit der Zeit zerstören. Zusätzlich bekommt man noch ein paar Fähigkeiten, die einem im Kampf helfen. So kann man sich heilen, den Gegner umstoßen oder auch hinrichten.

Diese Fähigkeiten kosten Punkte, die man durch Treffer ansammeln kann. Wird man jedoch getroffen, nehmen die Punkte wieder ab. Dadurch können Kämpfe gegen viele Gegner schon fordernd werden. Kämpfe gegen große Wesen, wie Trolle, sind besonders spannend. Ihnen kann man nur viel Schaden zufügen, indem man bestimmte Schwachpunkte trifft und sie so in einen verwundbaren Zustand bringt.

Fimbul

Fazit
Die Schneelandschaften und die geringe Farbpalette bringen den letzten Winter sehr gut zur Geltung. Vor allem der Kontrast mit dem Blut lässt das Spiel, trotz des Comicstils, grausam und sehr gewalttätig erscheinen. Wer Blut nicht mag, kann es jedoch abschalten. Die Comics mit der die Geschichte erzählt werden sind sehr schön gezeichnet. Das Kampfsystem ist sehr einfach, man hätte aber die komplette Steuerung auf die Tastatur legen können, da die Kamera nicht bewegt wird. So wären manche Tastenkombinationen etwas einfacher. Toll ist der Lebensfaden. Dadurch muss man nicht das ganze Spiel von vorne Spielen um jeden Verlauf der Geschichte zu sehen.
Gut
  • Düstere Stimmung
  • Gut gezeichneter Comic
  • einfaches Kampsystem
Weniger Gut
  • Steuerung könnte besser sein
8
Gut

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