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Jump Force (PS4) Test

User Rating: 6
Jump Force 101

Ist das da am Himmel ein Flugzeug? Oder doch eher ein Vogel? Nein, es ist die Jump Force! Lange haben die Anime Liebhaber und Otakus der Welt darauf gewartet und jetzt ist es soweit. Naruto, Ruffy, Son Goku, Yugi und viele mehr treffen schlussendlich aufeinander. Wie dieses Aufeinandertreffen aussieht, haben wir für euch getestet. Gefällt es uns? Das werdet ihr im folgenden Test sehen.

Jump Force – Nerven aus Stahl

Nerven aus Stahl… ja die brauchen wir heute, denn das heiß erwartete Spiel Jump Force ist nun verfügbar. Es soll quasi das Erlebnis des Jahres sein, wo unsere Kindheitshelden alle aufeinandertreffen. In unserer Geschichte dreht es sich aber nicht nur um unsere Helden, sondern auch unseren selbst erstellten, namenlosen und gleichzeitig stummen Charakter. Dieser darf sich dann einem Team anschließen, wozu Son Goku, Naruto oder Ruffy gehört. Später kommen aber noch weitere bekannte Gesichter wie Figuren aus Bleach, Death Note, Hunter x Hunter, Yu-Gi-Oh und mehr dazu! Hier stellt sich jedoch die Frage, ob es wirklich etwas bringt die Charaktere in ein Spiel zu stopfen. Denn die Geschichte die uns erwartet ist eher plump, als das Gelbe vom Ei. Dazu kommen wirklich lange Ladezeiten und Szenenwechsel, die dem ganzen nochmal Luft nehmen.Freeza möchte euch töten? Erstmal Luft holen, denn der Ladebildschirm braucht noch etwas. Neue Szene neues Glück? Nein, das zieht sich überall hinweg zusammen mit dem Wechsel von Texteinblendungen und Gesprächen mit japanischer Vertonung.
An sich ist es ganz cool mit dem „Originalton“. Eine englische Vertonung wäre trotzdem nicht schlecht, falls man aus welchem Grund auch immer nicht mitlesen kann.

Jump Force – Ein Traum geht in Erfüllung

Ja, das Spiel ist nicht perfekt. Es gibt uns aber erstmalig die Möglichkeit so viele altbekannte Charaktere aus verschiedensten Animes in einem 3er Team zusammenkämpfen zu lassen. Und das sieht auch verdammt gut aus, denn wo nicht gespart wurde ist an visuellen Effekten für die Kämpfe. Auch am Kampfsystem wurde nicht gespart, denn das Prinzip ähnelt dem von Dragon Ball FighterZ. Nicht zu viele Kombinationen, damit Neulinge und Veteranen der Branche etwas damit anfangen können. Das ist nicht schlecht, geht auch gut von der Hand, nur reicht es nicht um die gesamte Last zu tragen.

Gute Lizenzen sind da, genauso wie richtig gutaussehende Kämpfe sei es technisch oder von den Effekten her. Nur zusammen mit lästigen Ladezeiten, einer faden Geschichte und keinem Langzeitfaktor geht da auch fix die Luft aus. Eine weitere sehr gewöhnungsbedürftige Sache ist auch das Aussehen der Charaktere. Unreal Engine meets Anime ist an manchen Stellen wirklich gut gelungen, an anderen dagegen ist es mehr Schein als Sein.

Fazit
Bin ich zufrieden mit Jump Force? Ich weiß nicht, ich habe irgendwie mehr erwartet. Ein positives Beispiel lässt sich an Super Smash Bros. Ultimate nehmen, welches trotz großem Aufgebot von Charakteren gut verkauft und einfach rund ist. Hier dagegen hapert es links und rechts an verschiedensten Merkmalen. Zukünftig lässt sich jedoch aus dieser Reihe etwas machen, die Fehler sind nämlich eindeutig.
Gut
  • Viele Anime-Helden in einem Spiel
  • Eigener Held erstellbar
  • Visuell starke Schlachten…
Weniger Gut
  • Langweilige Story
  • Keine englische Vertonung
  • Die irgendwann eintönig werden
  • Ladezeiten ohne Ende
  • Grafik der Charaktere etwas gewöhnungsbedürftig
6
adäquat
Written by
Sina ist Redakteur und Social Media Manager bei Spieletester.de seit 2015.

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