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The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel III (Switch) Test

Im Test überzeugt The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel III durch seine epische Storyline und starken Gameplay-Mechaniken. Doch wie schaffen es Switch-Spieler ebenfalls in den Genuss zu kommen, wenn Teil 1 und 2 nur auf Sony-Plattformen verfügbar sind? Das und ein wenig mehr erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen!

Sprechen wir also den Elefanten im Raum an. Teil 1 und 2 sind ja schließlich in Punkto Storyline keine Leichtgewichte. Und das wissen auch die Entwickler, weswegen diese Switch-Zockern eine sehr ausführliche Zusammenfassung der beiden Spiele in Textform bieten. Zudem bekommt ihr eine Übersicht über sämtliche Charaktere und Locations. Lohnt es sich die Vorgänger gespielt zu haben? Absolut. Wenn ihr Neuling in der Serie seid, bietet The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel III aber trotzdem einen guten Einstieg eben aufgrund der Zusammenfassung. Der einzige Nachteil ist, dass eine gewisse „Connection“ und das Mitgefühl mit den Charakteren gerade zu Beginn nicht gegeben ist. Könnt ihr darüber hinwegsehen, lässt sich das Spiel trotzdem bestens genießen.

The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel III – Zeitsprung

Seit den Ereignissen des zweiten Teils sind nunmehr eineinhalb Jahre vergangen und diverse Ländereien ließen sich vom erebonischen Königreich verschlingen. Währenddessen konnte Schwarzer (endlich?) seinen Abschluss an der Thors Military Academy abschließen und startet als Lehrer durch. Die neu geschaffene Zweigstelle, an der er unterrichten soll, hat so einige Überraschungen für ihn parat. Towa, eine alte Freundin, ist ebenfalls dort wiederzufinden. Auch Randolph ist mit von der Partie. Dabei übernimmt Schwarzer die sogenannte Class VII, wo unter anderem Altina mit drin ist. Und wenn ihr euch denkt „Die war doch bei den Feinden?“, dann seid ihr genau so verwundert, wie ich es war.

The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel III lässt sich ungemein viel Zeit für seine Geschichte. Teilweise wirkt gerade der Anfang arg in die Länge gezogen. Doch es lohnt sich, denn die ausführlichen Einführungen und Charakter-Vorstellungen dienen einem gewissen Spannungsbogen, der sich sukzessive aufspannt und sobald er einmal losgelassen wird, das finale fulminant loslässt. Während der gesamten Spielzeit erlebt ihr eine ganze Menge an Anspielungen, amüsante Szenen und bemerkt, wie selbst das Legend of Heroes-Universum reinpasst. Zudem sollte ich erwähnen, dass die meisten Teile des Spiels strikt linear ablaufen.

Abweichen könnt ihr nur im Rahmen von Nebenmissionen, die von euch das Übliche verlangen. Heißt: Monster killen, Gegenstände organisieren und so weiter und so fort. Das Rad wird hier definitiv nicht neu erfunden. Dennoch lockern diese Missionen das Spielgeschehen auf. Des Weiteren lohnt es sich alleine schon deswegen, weil ihr sogenanntes Quartz bekommt. Diese verbessern eure Charaktere durch Boni und bieten nach Leveling zusätzliche Schmankerl. Im Gegenteil zu den Vorgängern darf nun jeder Charakter zwei solcher Quartz-Teile ausrüsten.

Von Kämpfen und Spielereien

Das grundsätzliche Kampfsystem des Spiels hat sich gegenüber den Vorgängern kaum verändert, was Kenner freuen dürfte. Allen voran das UI hat einige Anpassungen erhalten, Präventivangriffe gestalten sich jetzt effektiver und nunmehr gibt es Befehle, die ihr Charakteren zuordnen könnt. Diese verbrauchen im Rahmen des rundenbasierten Kampfes keine Aktion und sind von allerhöchster taktischer Natur, da sie unter anderem die Angriffskraft verstärken oder Gegnerangriffe zurückwerfen. Der allgemeine Schwierigkeitsgrad der Kämpfe ist auf einem guten Niveau, wobei das Spiel ohnehin sehr einsteigerfreundlich gehalten ist. Gleich zu Beginn gibt es nämlich fünf verschiedene Schwierigkeitsgrade.

Neben alledem gibt es auch allerhand Nebenattraktionen. Angeln zum Beispiel. Für die Hobbyfotografen unter euch gibt es die Möglichkeit, Schnappschüsse von Örtlichkeiten zu machen oder Rezeptbücher zu sammeln. Überdies gibt es ein nett aufgemachtes „Vantage Masters“ Kartenspiel mit allerhand Regeln und komplexen Vorgängen. Wenn ihr noch mehr über die Charaktere und deren Beziehungen erfahren wollt, helfen euch sogenannte Bonding-Events. Hierbei ist jedoch Vorsicht geboten, da diese Events limitiert sind und nicht wahllose mit jedem Charakter durchführbar sind, sobald ihr bereits ein anderes Paar gewählt habt.

Technisch gesehen macht The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel III einige Abstriche gegenüber der PS4-Fassung. Während diese noch in 1080p/60 bzw. 4K/60 FPS (Pro) lief, müssen sich Switch-Besitzer mit 720p/30 begnügen – sowohl im Docked als auch Handheld-Mode. Zudem wirken einige Texturen verwaschener und Farben weniger kräftig als auf Sonys Konsole. Die musikalische Untermalung ist über jeden Zweifel erhaben und an Inhalten mangelt es insgesamt nicht. Hier findet ihr nämlich das Komplettpaket, das euch locker über 100 Spielstunden beschäftigen wird.

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