Mit Arknights: Endfield erweitert Hypergryph das Arknights-Universum um ein deutlich größeres, actionreicheres Spin-off. Statt klassischer Tower-Defense-Strukturen setzt Endfield auf ein 3D-Action-RPG mit strategischen Elementen, in dem du auf dem Planeten Talos-II als Endministrator von Endfield Industries unterwegs bist. Der Titel wurde von Hypergryph entwickelt und von GRYPHLINE veröffentlicht.
Arknights: Endfield – Tiefgreifenes neues Konzept
Schon die Grundidee macht klar, dass Arknights: Endfield kein simples Mobile-Spin-off seines Vorgängers sein will. Das Spiel verbindet Erkundung, actionorientierte Kämpfe, Teamaufbau und ein Fabriksystem, das Ressourcenmanagement und Automatisierung stärker in den Fokus rückt. Entsprechend ist das Spiel deutlich vielseitiger, als ihr es von anderen Spielen dieser Art gewohnt seid. Es gibt viele tiefgreifende System die euch erwarten, bei denen für jeden Spieler etwas dabei sein dürfte.
Arknights: Endfield wirkt auf PC zunächst wie der Versuch, die bekannte Arknights-DNA in eine deutlich größere und modernere Struktur zu übertragen. Das gelingt vor allem deshalb, weil das Spiel nicht nur auf reine Action setzt, sondern seine strategische Identität bewahrt. Während viele Genrevertreter entweder in Richtung offener Action oder in Richtung reiner Charaktersammlung kippen, versucht Endfield, beides miteinander zu verbinden. Kämpfe fühlen sich dynamisch an, bleiben aber klar vom Aufbau deines Teams, den Rollen deiner Operator und dem richtigen Timing abhängig. Dass das Spiel bereits kurz nach Release ein großes Update mit neuen Inhalten und Optimierungen erhalten hat, zeigt zudem, dass die Weiterentwicklung ein zentraler Bestandteil des Konzepts ist.
Aktuell scheint es auch der Fall zu sein, dass ihr wie z. B. in Genshin Impact nichts verpasst, falls ihr später eingestiegen seid. Wir sind selbst auch ein bisschen später eingestiegen, können aber sehr gut mit den aktuellen Inhalten mithalten und versuchen unsere Lieblingscharaktere zu erhalten.
Besonders interessant ist jedoch das Zusammenspiel aus Action und Strategie. Endfield versteht sich offiziell nicht nur als Echtzeit-3D-RPG, sondern ausdrücklich als Spiel mit strategischen Elementen. Genau das merkt man im Kernsystem. Es reicht nicht, einfach nur Angriffe abzufeuern und Gegner wegzudrücken. Vielmehr entsteht der Reiz daraus, wie du dein Team zusammenstellst, welche Rollen du priorisierst und wie gut du mit den Möglichkeiten der Umgebung und deiner Operator arbeitest. Das gibt dem Spiel einen klaren Charakter und verhindert, dass es sich wie ein beliebiges Game Game anfühlt.
Wir haben uns als Beispiel ein AoE-Feuerteam erstellt, entsprechende Charaktere und Waffen gelevelt und kommen komplett ohne Geld auszugeben durch alle Inhalte. Mal braucht es einen Moment, um die richtige Strategie gegen stärke Bosse rauszufinden, aber insgesamt hatten wir keine wirklichen Probleme.
Ein weiterer wesentlicher Baustein ist die Welt von Talos-II. In einer Welt, die von Endfield Industries beherrt wurde, geht es auf und ab, Es erwartet euch viel Chaos, zerreißende Geschichten und schöne Momente. Dieses Setting sorgt dafür, dass das Spiel nicht nur futuristisch wirkt, sondern eine Mischung aus Technologie, industrieller Expansion und fremdartiger Umgebung aufbaut. Gerade dieser Ton unterscheidet Endfield von vielen anderen Anime-RPGs, die visuell zwar auffallen, sich aber inhaltlich oft stark ähneln. Talos-II gibt dem Spiel einen eigenen Rahmen und sorgt dafür, dass Erkundung nicht bloß Mittel zum Zweck bleibt. Abgesehen davon, warten auch viele Rätsel und Events auf euch, die entsprechend den Reitz erhöhen.
Auf PC profitiert Endfield außerdem sichtbar davon, dass die Entwickler die Steuerung ausdrücklich plattformspezifisch angepasst haben. Das ist keine Kleinigkeit, weil Spiele mit Mobile-Wurzeln auf dem Rechner oft an umständlichen Interfaces, unpräzisem Cursor-Handling oder schwammiger Bedienung leiden. Hier wurde offiziell kommuniziert, dass PC, Mobile und PlayStation jeweils optimierte Controls erhalten. Das spricht dafür, dass die PC-Version nicht bloß ein Nebengedanke ist, sondern als eigenständige Plattform ernst genommen wird.
Auch auf dem iPad Pro haben wir dieses Spiel gespielt und waren erstaunt von der Performance, da der Titel sich besser geschlagen hat als z. B. Genshin Impact.
Arknights: Endfield – Tiefgreifenes neues Konzept



Arknights: Endfield – Tiefgreifenes neues Konzept
Sehr spannend ist auch das Factory- bzw. AIC-System, das Endfield eine zusätzliche Ebene verleiht. Während viele Action-RPGs nach dem Prinzip „Kämpfen, looten, verbessern“ funktionieren, erweitert Endfield diesen Kreislauf durch Fabrik- und Produktionsmechaniken. Dadurch wirkt die Progression nicht nur wie klassisches Charakterleveling, sondern wie der Aufbau einer größeren Struktur. Diese Mischung aus Action, Management und strategischer Planung gehört klar zu den Alleinstellungsmerkmalen des Spiels. Gerade auf PC, wo komplexere Interface-Strukturen und längere Sessions besser zur Geltung kommen, kann dieser Aspekt besonders gut funktionieren.
Genau dieser Aspekt, hat uns richtig fasziniert, da wir eine Fabrik aufgebaut haben, schlafen gegangen sind und am kommenden Tag gab es unsere „Ernte“. Dieses Gefühl war durchaus anders, als bei anderen Spielen dieser Sorte und hat uns wirklich erfreut. Entsprechend waren unsere Charakter deutlich stärker und das Kämpfen, macht sichtlich mehr Spaß. Wem Fabriken zu kompliziert sind, braucht sich jedoch keine Sorgen machen. Ihr könnt von anderen Spielern auch Baupläne nutzen, wodurch ihr diese kopiert, So konnten wir auch unsere Fabrik optimieren, bis im neuen Patch neue Inhalte freigeschaltet wurden.
Natürlich ist Arknights: Endfield kein Spiel, das jeden sofort abholt. Wer ein komplett lineares Action-RPG erwartet, könnte sich von den zusätzlichen Strategie- und Systemebenen zunächst etwas ausgebremst fühlen. Umgekehrt könnte Spielern, die vor allem das klassische Tower-Defense-Gefühl von Arknights suchen, die stärkere Action-Ausrichtung zunächst ungewohnt vorkommen. Genau in dieser Spannung liegt aber auch die Stärke des Titels. Endfield versucht nicht, die Vorlage einfach zu kopieren, sondern übersetzt sie in eine neue Form. Das macht das Spiel interessanter, aber eben auch anspruchsvoller in der Annäherung. Die Tatsache, dass es seit Release bereits bedeutende Optimierungen und Erweiterungen gab, deutet darauf hin, dass hier weiter aktiv an Feinschliff und Content gearbeitet wird.
Inhaltlich spricht außerdem für Endfield, dass das Spiel als Free-to-Play-Titel aufgestellt ist. Das senkt die Einstiegshürde deutlich. Gleichzeitig bringt dieses Modell natürlich die typischen Erwartungen an laufenden Service, Updates und neue Inhalte mit sich. Der bisherige Kurs scheint jedoch sehr gut zu sein, da die Entwickler stark auf die Community hören. Einzig würden wir uns wünschen, es wäre etwas übersichtlicher, wann Charaktere und Waffen wieder zur Verfügung, da wir unser Team gerne optimieren würden wollen.
Arknights: Endfield – Official Release Trailer
Arknights: Endfield – Tiefgreifenes neues Konzept
Was ist Arknights: Endfield?
Arknights: Endfield ist ein 3D-Action-RPG mit strategischen Elementen, entwickelt von Hypergryph und veröffentlicht von GRYPHLINE.
Wann ist Arknights: Endfield erschienen?
Das Spiel ist weltweit am 22. Januar 2026 erschienen und befindet sich aktuell in Version 1.1.
Auf welchen Plattformen ist Arknights: Endfield verfügbar?
Offiziell erschienen ist es für Windows, PS5, iOS und Android.
Ist Arknights: Endfield auf PC gut spielbar?
Die Entwickler haben offiziell plattformspezifisch optimierte Steuerung für PC angekündigt, was klar für eine ernsthaft angepasste Rechnerfassung spricht. Wir hatten mit der Leistung am PC und auf dem iPad bis jetzt keine Probleme.
Was macht Arknights: Endfield besonders?
Die besondere Stärke liegt in der Mischung aus Action-Kämpfen, strategischem Teamaufbau und Fabrik-/Produktionssystemen auf dem Schauplatz Talos-II.













