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Predator: Hunting Grounds (PlayStation 4) Testbericht

Predator: Hunting Grounds ist ein offiziell lizensierter asymmetrischer Mehrspieler-Shooter, der Fans der Serie zum Jäger oder Gejagten macht. In einem abgelegenen Dschungel seid ihr als vier Mitglieder eines Elite-Fireteams unterwegs, um paramilitärische Missionen zu erfüllen. Doch ihr seid dort nicht allein, denn der Predator wartet bereits mit seinen außerirdischen Technologien auf euch. Wir haben uns das Spiel mal genauer auf der PlayStation 4 angeschaut und verraten euch, wie es ist beide Seiten zu spielen.

Predator: Hunting Grounds – Freddy bist du es?

Nach Friday the 13th hat Entwickler IllFonic sich an einen neuen Titel begeben. Mit Predator: Hunting Grounds geht dieses Spielkonzept nämlich nicht mehr in die Richtung Horror, sondern geht eher zu einem First-Person-Shooter über.
Eine Story erwartet euch in diesem Spiel dennoch nicht. Als Elite-Fireteam seid ihr auf dem Weg zu eurer Mission und sollt diese auch erfüllen. Dabei werdet ihr in jeder eurer Runden von einem Predator „überrascht“. Mehr gibt es an der Stelle zu der Geschichte nicht zu sagen außer, dass ihr beide Seiten spielen dürft.

Vom Gameplay dagegen hat sich definitiv was in dem Spiel getan. Von der Menschenseite aus seid ihr mit drei Mitstreitern in einem Dschungel auf den Weg zu verschiedensten Missionen. Auf dem Weg dahin erwarten euch nicht nur PvP-Elemente, sondern auch KI-Soldaten, die euch töten wollen. Das ist eine ziemlich gute Abwechslung für Spieler, die PvE Elemente vermisst haben. Leider sind die KI aktuell noch nicht die Hellsten, doch ich bin mir sicher, dass das auch über die Zeit behoben wird.

Um das Ganze spannender zu machen dürft ihr als Soldat zwischen den Klassen: Assaullt, Recon, Scout und Support wählen. Jeder davon hat seine eigenen Fähigkeiten und Gadgets, die ihr an euren Spielstil anpassen könnt, dazu gleich mehr. Mit einem gut ausbalancierten Team lässt sich also gut was anstellen im Kampf.

Der Predator dagegen streift von Baum zu Baum und ist auf der Suche nach seiner Beute. Dabei seid ihr deutlich stärker als so ein einzelner Soldat. Zudem habt ihr interessante Alien-Technologie, um euren Gegner den Garaus zu machen. In der Umsetzung dagegen fühlt sich das Ganze aber noch etwas klobig an. Das Hüpfen von Baum zu Baum ist nicht gerade berauschend und auch nicht immer so flüssig, wie es sein sollte. Auch Waffen wie der Laser brauchen seine Zeit und überzeugen mich aktuell noch nicht den Predator zu spielen.

Individualisierung ist alles

Doch zurück zur Individualisierung. Bei der Wahl der Klasse bleibt es nämlich nicht. Um euch mehr Abwechslung zu bieten, könnt ihr euren Predator und eure Soldaten leveln. Dabei schaltet ihr neue Waffen, Mods und Fähigkeiten frei, um euren Spielstil nach euren Wünschen zu anzupassen.
Außerdem könnt ihr Lootboxen erhalten, um nicht nur euren Spielstil, sondern auch euer Aussehen anzupassen. Zum Glück müssen diese aktuell nicht gekauft werden.
Ein wichtiger Aspekt ist zudem, dass das Spiel deutlich schneller und Action lastiger ist als Friday the 13th. Für einige mag es Spannung aus den Runden nehmen. Ich dagegen bin glücklich mal zwischenzeitlich eine 15-minütige Runde spielen zu können.

Zudem sieht das Spiel ziemlich gut aus und bringt einen wirklich in ein Dschungel-Feeling. Headset auf, Voice-Chat an und ihr fühlt euch wie ein Predator oder ein Soldat im Einsatz.
Was leider eher dieses Feeling schmälert ist dagegen die Performance. Abgesehen vom Klettern lässt sich das Phänomen allgemein auch im Spiel erleben. Es fühlt sich zumindest auf der PlayStation 4 noch nicht fertig an. Zwar hat das Spiel bereits jetzt ein hohes Suchtpotenzial, wo ich sage „Hey, nur noch eine Runde“, doch braucht es noch ein paar Patches, bis zum Höhepunkt.

Während dieser Artikel jedoch entstanden ist, hat sich das Team hinter Predator: Hunting Grounds nicht ausgeruht. Die sind nämlich fleißig dabei angesprochene Probleme, wie Matchmaking Zeiten und mehr zu reduzieren. Daher bin ich mir sicher, dass es in naher Zukunft ziemlich gut wird!

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