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Halloween: The Game
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FeaturedPlayStation 5Testberichte

Halloween: The Game (PS5) Test

Behrang Dadash
Behrang Dadash
Veröffentlicht am: 13. September 2026
Letztes Update: 13. September 2026
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19 Min. Lesezeit
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Halloween: The Game
6
Halloween: The Game (PS5) Test

IllFonic macht aus Halloween ein asymmetrisches Horrorspiel: Michael Myers jagt eine Gruppe von Überlebenden durch Haddonfield. Als Vorlage dient der Film von 1978. Ich habe Halloween: The Game mehrere Tage auf der PlayStation 5 Pro gespielt. Die Atmosphäre hat mir gefallen, der technische Zustand deutlich weniger. Wie sich das auf die Runden auswirkt, lest Ihr in unserem Test auf Spieletester.de.

Inhalt
  • Halloween: The Game – Rückkehr nach Haddonfield
  • Halloween: The Game – Die Bürde des schwarzen Auges
  • Versteckspiel im Schatten mit Halloween: The Game
  • Halloween: The Game – Überlebenskampf und der Frust der Ungewissheit
  • Ein tolles Fundament mit deutlichen Rissen
  • Halloween: The Game – Lange Lobbys und ein zähes Fortschrittssystem
  • Halloween: The Game – Daten und Fakten im Überblick
  • Halloween: The Game – Ein zweischneidiges Schwert für Slasher Fans
  • Fazit:
    • Worum geht es in Halloween: The Game genau?
    • Basiert Halloween: The Game auf allen Filmen der Reihe?
    • Gibt es ein Halloween: The Game einen Einzelspielermodus?
    • Muss ich zwingend online gegen fremde Leute spielen?
    • Auf welchen Plattformen ist Halloween: The Game spielbar?
    • Lohnt sich der Kauf für Solo-Spieler?
    • Gibt es in Halloween: The Game verschiedene Maps?
    • Spielen sich alle Überlebenden gleich?
    • Beinhaltet das Spiel Mikrotransaktionen?

Halloween: The Game – Rückkehr nach Haddonfield

Meine Erwartungen waren niedrig, als der Download von Halloween: The Game abgeschlossen war. Haddonfield hat mich dann aber überrascht. Straßenlaternen beleuchten die Vorgärten, Herbstlaub weht über die Bürgersteige. Das Doyle-Haus und Nichols Hardware stehen zwischen neu gestalteten Wohnvierteln, ohne dort fremd zu wirken. Die Kleinstadt ist mit viel Liebe zum Detail nachgebaut.

IllFonic beschränkt sich auf die Nacht von 1978 und lässt die Handlungsstränge der Fortsetzungen außen vor. Das tut dem Spiel gut. Vergilbte Tapeten, Röhrenfernseher und alte Telefone passen zur Zeit und zur Filmvorlage. So gut mir Haddonfield gefällt: Weitere, wirklich andere Schauplätze fehlen.

Welche Häuser offen sind und wo Ihr startet, variiert ein wenig. Die Nachbarschaft bleibt in jeder Runde dieselbe. Nach ein paar Stunden hätte ich mir mehr Abwechslung gewünscht. Anfangs bin ich allerdings oft einfach durch die Straßen gelaufen und habe mich umgesehen, statt meine Aufgaben zu erledigen.

Musik läuft nicht durchgehend. Umso stärker wirken die schrägen Töne und Streicher, wenn sie plötzlich die Stille unterbrechen.

Rückkehr nach Haddonfield

Halloween: The Game – Die Bürde des schwarzen Auges

Ich hatte mit deutlich mehr Action gerechnet. Stattdessen verlangt das Spiel als Michael viel Geduld. Die etwa zweistündige Solokampagne führt Euch in diese Spielweise ein. In einem Prolog und fünf kurzen Kapiteln begleitet Ihr ihn vom Ausbruch aus dem Smith’s-Grove-Sanatorium bis nach Haddonfield. Dr. Loomis erzählt die Geschichte aus dem Off. Sein Sprecher klingt dem verstorbenen Donald Pleasence erstaunlich ähnlich.

Michael steht nach seinem Ausbruch noch unter dem Einfluss von Beruhigungsmitteln. Damit erklärt das Spiel, warum Ihr seine Fähigkeiten erst nach und nach freischaltet. Als Einführung funktioniert das gut: Ihr lernt, Lichter zu sabotieren, Opfer anzuvisieren und Euch unbemerkt durch die Dunkelheit zu bewegen. Fans dürften sich außerdem über Szenen wie den Diebstahl von Dr. Loomis’ Auto freuen.

Die KI macht manche Missionen allerdings unnötig mühsam. Bewohner laufen durcheinander, bleiben an Wänden hängen oder drehen sich genau dann um, wenn Ihr unbemerkt angreifen wollt. Teilweise hören sie Euch sogar durch Wände. Bestimmte Herausforderungen werden dadurch zum Geduldsspiel, weil sich das Verhalten der Figuren kaum einschätzen lässt.

Pure Action oder ein Geduldsspiel

Versteckspiel im Schatten mit Halloween: The Game

Michael bewegt sich langsam und schwerfällig. Das passt zur Filmfigur, fühlt sich beim Spielen aber oft zu träge an. Seine Laufgeschwindigkeit erinnert eher an einen Spaziergang als an eine Verfolgungsjagd.

Ihr müsst deshalb vorausahnen, wohin Eure Opfer laufen. Dabei hilft Shape Jump: Die Fähigkeit versetzt Euch in eine Schattenwelt, in der Ihr unsichtbar seid und Euch schnell bewegen könnt. Das klappt nur außerhalb direkter Lichtquellen. Straßenlaternen und eingeschaltete Zimmerlampen blockieren die Fähigkeit. Stromkästen zu zerstören gehört deshalb zu Euren wichtigsten Aufgaben.

Mit Killer Sense wechselt Ihr in die Ego-Perspektive und beobachtet mögliche Opfer. Dabei füllt sich eine Anzeige am Bildschirmrand. Je länger Ihr jemanden beobachtet, desto stärker fallen Eure späteren Angriffe aus. Ich stand minutenlang in einem Garten, schaute durch ein Fenster und wartete auf eine Gelegenheit, durch die Hintertür zuzuschlagen. Bei den Tötungen nutzt Michael auch die Umgebung: Er schlägt Gegner gegen Kühlschranktüren, spießt sie auf Zäune oder wirft sie in offene Kamine.

Im direkten Nahkampf funktioniert das deutlich schlechter. Die Treffererkennung ist unzuverlässig. Mehrfach ging mein Messer durch einen Überlebenden hindurch, ohne einen Treffer auszulösen. Auch Griffe verfehlten ihr Ziel, obwohl ich unmittelbar davorstand. Solche Aussetzer machen die Kämpfe hakelig und kosten den Killer Angriffe, die eigentlich hätten treffen müssen.

Versteckspiel im Schatten

Halloween: The Game – Überlebenskampf und der Frust der Ungewissheit

Ein reines Schlachtfest wäre allerdings langweilig, weshalb bis zu vier echte Spieler in die Haut der potenziellen Opfer schlüpfen. Frustrierenderweise lässt Halloween: The Game diese Fraktion komplett im Regen stehen, denn ein Tutorial existiert schlichtweg nicht. Ihr müsst Euch alle Mechaniken, Fluchtwege und Interaktionsmöglichkeiten mühsam selbst erarbeiten. Da asymmetrische Spiele enorm von guter Zusammenarbeit leben, ruiniert ein ahnungsloser Neuling oft die gesamte Runde für das restliche Team.

Zusätzlich halten sich sechs computergesteuerte Bürger in Haddonfield auf. Sie sind für den Ausgang der Runde entscheidend. Es genügt nicht, selbst zu entkommen: Ihr müsst Nachbarn warnen, sie mit gefundenen Baseballschlägern ausrüsten oder in sichere Verstecke schicken. Die Überlebenden gewinnen erst, wenn mehr Menschen gerettet als getötet wurden. Wer nur an die eigene Flucht denkt, gefährdet damit den Sieg der Gruppe.

Ihr tretet online zudem nicht als identische Klonkrieger an, sondern wählt Eure Spielfigur aus verschiedenen Archetypen. Während einige Charaktere als flinke Läufer den Killer ablenken, glänzen andere als fähige Mechaniker bei der Autoreparatur oder flicken als Sanitäter die blutenden Wunden des Teams zusammen. Um Eure Flucht zu sichern, durchsucht Ihr Schränke nach nützlichen Gegenständen

Um Eure Flucht zu sichern, durchsucht Ihr Schränke nach nützlichen Gegenständen. Ihr findet Energy Drinks für Eure Ausdauer, Medkits für die Heilung und Werkzeuge zur Reparatur von Fluchtautos. Das Rufen der Polizei erfordert das Absolvieren von kniffligen Quick Time Events an alten Wählscheibentelefonen. Ein falscher Knopfdruck reicht aus und die rettenden Beamten bleiben fern.

Stirbt Euer Charakter, seid Ihr nicht zum Zuschauen verdammt. Ihr dürft kleine Geschicklichkeitsspiele absolvieren, um Eurem noch lebenden Team nützliche Statusverbesserungen zu gewähren. Bei ausreichender Punktzahl kehrt Ihr sogar als bewaffneter Polizist oder als Dr. Loomis in die laufende Partie zurück. Einige Spieler empfinden dies als künstliche Streckung der Runden, ich persönlich fand es jedoch sehr motivierend, auch nach dem virtuellen Ableben noch aktiv in das Geschehen eingreifen zu können.

Lebvolle Stadt

Ein tolles Fundament mit deutlichen Rissen

Auf dem Papier klingt das alles nach traumhaften Horror-Abenden. Sobald Ihr aber den Controller in die Hand nehmt, kracht dieses schöne Gerüst unter einer lawinenartigen Flut an Bugs in sich zusammen. Obwohl ich auf einer leistungsstarken PlayStation 5 Pro spielte, lief Halloween: The Game technisch absolut nicht rund. Vor allem die Performance ist immer noch nicht gut, es kommt auch trotz der zwei kürzlich veröffentlichten Updates weiterhin zu extrem nervigen Rucklern und starken Einbrüchen der Bildwiederholrate. Gerade in hektischen Verfolgungsjagden friert das Bild für Bruchteile von Sekunden ein, was oft über Leben und Tod entscheidet.

Hinzu kommen zahlreiche Bugs. Figuren verlieren plötzlich ihre Haare, schweben über dem Boden oder laufen nur noch rückwärts und können nichts mehr benutzen. Mehrfach blieb ich als Michael in einer Wand stecken und musste das Spiel neu starten. Auch die Animationen überzeugen abseits der detaillierten Tötungen kaum. Beim Verstecken einer Leiche springt der Körper unvermittelt in Michaels Arme und verschwindet anschließend in einer schwarzen Fläche im Schrank. Das sieht unfertig aus.

Die künstliche Intelligenz der Bewohner stellt in Halloween: The Game ein weiteres massives Problem dar. Die Bürger von Haddonfield rennen Euch im Weg herum, blockieren wichtige Türen oder ignorieren blutige Morde direkt vor ihren Augen vollkommen. Die gerufenen Polizisten verhalten sich dermaßen dumm, dass sie auf fünf Meter Entfernung keinen einzigen Treffer landen können. Ein echtes Kuriosum der verbuggten Entwicklung war ein Mechanismus, bei dem sich Zivilisten eng in Schränken verstecken durften, was mit den Respawn-Figuren für herrlich absurde Momente sorgte. Da ausgeschiedene Spieler als Dr. Loomis zurückkehren konnten, entstanden völlig absurde und geschmacklose Situationen mit Teenagern. Die Entwickler mussten diese Mechanik hastig per Patch komplett aus dem Code entfernen.

Schlechte Performance

Halloween: The Game – Lange Lobbys und ein zähes Fortschrittssystem

Asymmetrische Horrorspiele sterben einen schnellen Tod, wenn die Serverstruktur versagt. Das Matchmaking von Halloween: The Game hat mich im Test schier zur Verzweiflung getrieben. Die Wartezeiten in den Lobbys sind extrem lang. Oft saß ich minutenlang vor dem Bildschirm, während die Suche endlos vor sich hin rotierte, ohne ein einziges Match zu finden.

Die Wartezeiten in den Lobbys sind extrem lang. Oft saß ich minutenlang vor dem Bildschirm, während die Suche endlos vor sich hin rotierte, ohne ein einziges Match zu finden. Dieser traurige Umstand tritt absurderweise selbst dann auf, wenn Ihr die plattformübergreifende Spielersuche, also das Crossplay, in den Optionen ausdrücklich aktiviert habt.

Das sogenannte Killer Token System soll eigentlich regeln, wer den begehrten Mörder spielen darf. In der Praxis funktionierte die Rollenpräferenz jedoch überhaupt nicht. Obwohl ich explizit eingestellt hatte, dass ich als Zivilist spielen möchte, spawnte mich das Spiel in jedem einzelnen Match einer längeren Sitzung als Michael Myers. Solche fehlerhaften Zuweisungen zerstören den Spielspaß massiv, weil die Frustration irgendwann überwiegt und die Motivation komplett verschwindet, immer wieder gezwungenermaßen dieselbe Rolle übernehmen zu müssen.

Neue Startwaffen, Überlebende und Skins schaltet Ihr über das Account-Level frei. Für die höheren Stufen braucht Ihr sehr viele Erfahrungspunkte, entsprechend langsam geht es voran. Perk-Karten für die Zivilisten bekommt Ihr gegen In-Game-Währung, allerdings per Zufall. Eine bestimmte Kombination von Fähigkeiten zusammenzustellen wird dadurch mühsam. Für mich zieht das System ein Spiel unnötig in die Länge, dem es ohnehin an Abwechslung fehlt.

Halloween: The Game – Daten und Fakten im Überblick

KategorieDetails
SpieltitelHalloween: The Game
EntwicklerIllFonic
PlattformenPC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S
Setting & VorlageDie amerikanische Kleinstadt Haddonfield, inklusive bekannter Orte wie dem Doyle-Haus und Nichols Hardware. Das Spiel beschränkt sich inhaltlich komplett auf den ersten Film von 1978 und ignoriert sämtliche Fortsetzungen.
GenreAsymmetrisches Horrorspiel
Figuren & RollenEin Killer (Michael Myers) jagt vier menschliche Überlebende. Zusätzlich befinden sich sechs computergesteuerte Bürger auf der Karte, die gerettet werden müssen.
BesonderheitenDer Sieg der Überlebenden erfordert die kollektive Rettung der NPCs, nicht nur die eigene Flucht. Verstorbene Spieler können dem Team über kleine Geschicklichkeitsspiele weiterhelfen oder bei ausreichend Punkten als bewaffneter Polizist beziehungsweise Dr. Loomis ins laufende Spiel zurückkehren.
Gameplay (Killer)Michael Myers agiert methodisch und nutzt die Schattenwelt für eine schnelle Fortbewegung per „Shape Jump“. Mit der Fähigkeit „Killer Sense“ lassen sich Opfer aus der Ego-Perspektive anvisieren, wodurch spätere Angriffe verstärkt werden.
Gameplay (Überlebende)Gespielt werden verschiedene Archetypen mit individuellen Stärken, wie etwa flinke Läufer, Mechaniker oder Sanitäter. Spieler durchsuchen die Umgebung nach nützlichen Gegenständen, reparieren Fluchtautos oder rufen die Polizei via Quick Time Events an alten Wählscheibentelefonen.
Spieldauer (Solo)Es existiert eine Solo-Kampagne, die aus einem Prolog sowie fünf kurzen Kapiteln besteht und nach etwa zwei Stunden durchgespielt ist. Sie fungiert primär als Tutorial für die Fähigkeiten des Killers.
Technischer ZustandDas Spiel leidet stark unter eklatanten Bugs, schwacher KI, fehlerhaftem Matchmaking mit extrem langen Lobbys sowie Performance-Problemen in Form von Rucklern und einbrechenden Bildwiederholraten.
FortschrittssystemEin zähes Grind-System, bei dem neue Startwaffen, Überlebende und Skins nur langsam über das Account-Level freigeschaltet werden. Perk-Karten für die Zivilisten müssen zufallsbasiert gegen In-Game-Währung erworben werden.

Halloween: The Game – Ein zweischneidiges Schwert für Slasher Fans

An erster Stelle steht für mich ein Tutorial für die Überlebenden. Das Spiel sollte selbst erklären, wie Ihr Autos repariert und die computergesteuerten Bürger in Sicherheit bringt. Dafür externe Videos suchen zu müssen, ist keine gute Lösung. Eine kurze Trainingsmission würde den Einstieg erleichtern.

Ebenso dringend braucht es verlässlichere Reaktionen der Bewohner und eine bessere Treffererkennung. Solange Figuren Türen blockieren und Michaels Angriffe aus nächster Nähe ins Leere gehen, helfen auch gut geplante Aktionen nur bedingt.

Wenn das Studio die Spielerschaft halten will, müssen kommende Updates das unsägliche Grind-System in Halloween: The Game dringend entschärfen. Die Kosten für neue Perk Karten sollten gesenkt und die Zufallskomponente deutlich reduziert werden. Spieler sollten gezielt auf Fähigkeiten hinarbeiten können, anstatt ihr hart verdientes Geld für nutzlose Duplikate auszugeben. Sollten die Entwickler diese technischen Mängel zeitnah in den Griff bekommen, könnte Halloween: The Game tatsächlich enorm an Fahrt aufnehmen.

Hier ärgert mich der verbuggte Zustand aber maßlos, weil die eigentlichen Gameplayideen in Halloween: The Game wirklich grandios ausfallen und frischen Wind in das Genre bringen. Die grundlegende Idee, eine lebendige Nachbarschaft zu erschaffen und das Ziel weg von der reinen Eigenflucht hin zur kollektiven Rettung zu verschieben, zündet enorm. Wenn alle Systeme ineinandergreifen, entstehen Momente purer Anspannung. In stillen Momenten steht Ihr in einem dunklen Flur, lauscht dem leisen Atmen des Killers und wisst nicht, ob er direkt vor Euch lauert oder durch ein Fenster von draußen hineinstarrt.

Das sind die Sekunden, in denen Halloween: The Game brillant funktioniert. Das Spielkonzept zwingt Euch zur Geduld, bestraft hektisches Rennen und belohnt methodisches Vorgehen. Erfreulich ist zudem die faire Behandlung von privaten Matches. Solltet Ihr eine feste Gruppe aus fünf Spielern zusammenbekommen, erhaltet Ihr in geschlossenen Runden die volle Menge an Erfahrungspunkten und schaltet alle kosmetischen Belohnungen regulär frei. Ihr seid also nicht gezwungen, Euch mit fremden Spielern in öffentlichen Lobbys herumzuärgern. Wer alleine spielt, zieht jedoch aufgrund der fehlenden Kommunikation und der miserablen Serverstrukturen meist den Kürzeren.

Fazit:

Zum einen liefert das Studio eine wunderbare Liebeserklärung an einen der wichtigsten Filme der Kinogeschichte. Die dichte Atmosphäre, die geniale Nutzung der Schatten und die methodische Spielweise von Michael Myers heben das Erlebnis erfrischend von der oft hektischen Konkurrenz ab. Ich wollte dieses Spiel wirklich bedingungslos lieben.

Dem gegenüber steht in Halloween: The Game jedoch ein technisches Gerüst, das an allen Ecken und Enden stark bröckelt. Eklatante Bugs, unbrauchbare künstliche Intelligenz, fehlerhaftes Matchmaking und ein völlig überzogenes Fortschrittssystem trüben den Spielspaß massiv. Wer eine absolute Fehlertoleranz besitzt und vier Freunde für private Runden mitbringt, wird hier zweifellos großartige und extrem spannende Abende verbringen. Alle anderen sollten jedoch noch abwarten, ob die Entwickler ihre Hausaufgaben machen und die Serverstrukturen sowie die Framerate in den kommenden Monaten in den Griff bekommen.

  1. Worum geht es in Halloween: The Game genau?

    Vier menschliche Überlebende versuchen in einer amerikanischen Kleinstadt vor dem Serienkiller Michael Myers zu fliehen. Dabei müssen sie zusätzliche computergesteuerte Bürger warnen und retten, um am Ende zu gewinnen.

  2. Basiert Halloween: The Game auf allen Filmen der Reihe?

    Nein, die Entwickler haben sich ganz bewusst ausschließlich auf den allerersten Film von John Carpenter aus dem Jahr 1978 beschränkt. Alle späteren Fortsetzungen und alternative Zeitlinien werden komplett ignoriert.

  3. Gibt es ein Halloween: The Game einen Einzelspielermodus?

    Ja, es existiert eine Solo-Kampagne, die jedoch nur aus einem Prolog und fünf kurzen Kapiteln besteht. Sie ist in etwa zwei Stunden durchgespielt und dient primär als Tutorial für die Fähigkeiten des Killers.

  4. Muss ich zwingend online gegen fremde Leute spielen?

    Nein, Ihr könnt in privaten Lobbys auch nur mit Euren Freunden antreten.Halloween: The Game belohnt Euch dort mit denselben Erfahrungspunkten und kosmetischen Freischaltungen wie im öffentlichen Modus.

  5. Auf welchen Plattformen ist Halloween: The Game spielbar?

    Halloween: The Game erschien für den PC, die PlayStation 5 und die Xbox Series Konsolen. Ein plattformübergreifendes Zusammenspielen via Crossplay ist laut den Entwicklern problemlos möglich.

  6. Lohnt sich der Kauf für Solo-Spieler?

    Wer ausschließlich alleine spielen möchte, sollte aufgrund der kurzen Kampagne und des fehleranfälligen Matchmakings besser abwarten, bis weitere Updates die drängendsten technischen Probleme behoben haben.

  7. Gibt es in Halloween: The Game verschiedene Maps?

    Nein, das Spiel fokussiert sich komplett auf die Nachbarschaft von Haddonfield. Es gibt zwar leichte Variationen bei den offenen Häusern oder den Startpunkten, Ihr bewegt Euch aber im Grunde immer durch dieselbe Vorstadt-Kulisse.

  8. Spielen sich alle Überlebenden gleich?

    Nein, Ihr wählt Eure Figur aus verschiedenen Archetypen. Einige Charaktere dienen als flinke Läufer, um den Killer abzulenken, während andere als Mechaniker schneller Fluchtautos reparieren oder als Sanitäter das Team heilen.

  9. Beinhaltet das Spiel Mikrotransaktionen?

    Halloween: The Game kostet regulär rund 40 Euro, nutzt für die Freischaltung neuer Fähigkeiten aber ein zufallsbasiertes Gacha-System mit In-Game-Währung. Das erfordert momentan einen zähen Grind, um gezielt bestimmte Charakter-Builds zu erstellen.

Halloween: The Game
Halloween: The Game (PS5) Test
6
Gesamtbewertung 6 von 10 Punkten
Gute Punkte Sehr authentische Umsetzung der Filmvorlage aus dem Jahr 1978 Unglaublich dichte und beklemmende Atmosphäre in Haddonfield Innovative Spielmechaniken rund um die NPC-Zivilisten Michael Myers spielt sich erfreulich taktisch Tote Spieler dürfen aktiv in das Geschehen eingreifen
Schlechte Punkte Fehlerhafter technischer Zustand mit vielen Glitches Performance trotz aktueller Updates auf der PS5 Pro und PS5 schwach Extrem zähes Fortschrittssystem mit fiesem Gacha Faktor kein Tutorial für die menschlichen Überlebenden KI agiert fehlerhaft und ruiniert Aufgaben Nahkampfsystem leidet unter schlechten Hitboxen Matchmaking ignoriert Rollenpräferenzen und dauert zu lange
Fazit
Zum einen liefert das Studio eine wunderbare Liebeserklärung an einen der wichtigsten Filme der Kinogeschichte. Die dichte Atmosphäre, die geniale Nutzung der Schatten und die methodische Spielweise von Michael Myers heben das Erlebnis erfrischend von der oft hektischen Konkurrenz ab. Ich wollte dieses Spiel wirklich bedingungslos lieben. Dem gegenüber steht in Halloween: The Game jedoch ein technisches Gerüst, das an allen Ecken und Enden stark bröckelt. Eklatante Bugs, unbrauchbare künstliche Intelligenz, fehlerhaftes Matchmaking und ein völlig überzogenes Fortschrittssystem trüben den Spielspaß massiv. Wer eine absolute Fehlertoleranz besitzt und vier Freunde für private Runden mitbringt, wird hier zweifellos großartige und extrem spannende Abende verbringen. Alle anderen sollten jedoch noch abwarten, ob die Entwickler ihre Hausaufgaben machen und die Serverstrukturen sowie die Framerate in den kommenden Monaten in den Griff bekommen.
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