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Final Fantasy VIII Remastered (PS4) Test

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Vor 20 Jahren kam Final Fantasy VIII zum ersten Mal auf den Markt und nun hat es eine Remastered Version erhalten. Worum es in dem Spiel geht und was alles verbessert wurde, erfahrt ihr im folgenden Artikel.

Final Fantasy VIII Remastered – Vom Anwärter bis zum Helden

Wir erleben die Geschichte von Squall Leonhart. Er ist ein Seed-Anwärter in der Militärakademie Balamb Garden. Die Seed sind eine Söldnerarmee aus gut ausgebildeten Kampfspezialisten. In den ersten Stunden muss Squall seine praktische Prüfung bestehen, um ein vollwertiger Seed zu werden.

Für die gesamte Prüfung wird man in verschiedenen Kategorien bewertet. Nach bestandener Prüfung bekommt man, je nach Höhe der Punktzahl, einen dementsprechenden Rang zugewiesen. Umso höher der Rang, umso mehr Sold erhält man. Der Rang kann während des weiteren Spielverlaufs steigen und sinken.

So beginnt Squalls eigentliches Abenteuer, in der er Beziehungen zu seinen Kameraden aufbaut, Aufträge erhält und gemeinsam mit dem Widerstand gegen die Streitmächte der Militärdiktatur Galbadia kämpft, um ihre finsteren Pläne zu vereiteln.

Final Fantasy VIII Remastered – Das Kopplungsystem

Die meisten Final Fantasy´s unterscheiden sich von ihrem Fähigkeitensystem. So auch Final Fantasy VIII Remastered. Hier wird das Kopplungsystem verwendet. Durch das Koppeln sogenannter Guardian Forces, in anderen Final Fantasy´s auch als Espern bekannt, ist der Träger in der Lage nicht nur normal anzugreifen, sondern auch Draw, Magie, Items oder die G.F. selbst im Kampf einzusetzen.

Die G.F.s leveln genau wie die eigentlichen Charaktere und werden so stärker. Durch die Kämpfe erhalten sie neben den Erfahrungspunkten die Ability Points. Dadurch können die G.F.s Abilities erlernen. Durch das Erlernen einer Ability kann die G.F. im Allgemeinen verbessert werden, positive Effekte für die Charaktere bereitgestellt werden und am wichtigsten Status-, Element-, und Zustandskopplungen freigeschaltet werden. Dadurch kann man dann Magie mit seinen Statuswerten, seiner Waffe oder Rüstung koppeln und sich so drastisch verbessern.

Das wichtigste Mittel, nach der Kopplung, ist Draw. Dadurch kann man Magie erhalten, indem man sie dem Gegner raubt oder aus Drawpunkten zieht. In Final Fantasy VIII nutzt man keine MP, um Magie zu wirken. Stattdessen kann man bis zu 100 Einheiten einer Magie lagern. Sobald man keine Magie mehr hat, kann man wieder Draw benutzen, um sie den Gegnern zu rauben.

Final Fantasy VIII Remastered – Die Verbesserungen und Neuerungen

Die Charaktere wurden aufgehübscht und die Umgebung leicht verbessert. So kann man jetzt die Gesichter der Charaktere gut erkennen und sind keine Pixelhaufen mehr. Auch die Animation der Magie wurde verbessert. Zudem wurden noch ein paar neue Features eingebracht.

Es gibt nun eine Art „Kampfhilfe“, wodurch die HP und die ATB-Leiste ständig auf Maximum bleiben und man seine Limitbreaker jederzeit einsetzten kann. Man kann auch die Zufallskämpfe jederzeit deaktivieren. Wenn einem die Monster mal zu aufdringlich sind oder einfach nicht genügend Erfahrungspunkte geben, kann man dies aktivieren und kann dann die Story ohne Störungen erleben. Zuletzt kann man noch die Geschwindigkeit verdreifachen. So kann man zum Beispiel redelastige Passagen beschleunigen oder Kämpfe, die sich lange ziehen.

Fazit
Final Fantasy 8 Remastered ist halt nur ein Remastered und kein Remake. Wer hier extrem verbesserte Grafik sucht, ist fehl am Platz. Doch hat sich die Grafik im Gegensatz zum Original doch verbessert. Die neuen Features machen das Spiel einsteigerfreundlich und sind auch etwas für Veteranen der Final Fantasy Reihe. Das Kampfsystem hört sich zwar recht komplex an, ist aber sehr einfach und schnell zu erlernen.
Gut
  • fairer Preis
  • Durch Features einsteigerfreundlich
Weniger Gut
  • Kämpfe können nur auf 15 Fps laufen
8
Gut

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