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God of War Ragnarök (PS5) Test

Über Midgard und den anderen acht Welten ist der Fimbulwinter eingebrochen und kündigt damit die Götterdämmerung an. In God of War Ragnarök begleiten wir unseren Lieblingsgötterschlächter Kratos und seinen Sohn Atreus auf ihrer letzten Reise im Kampf gegen die nordischen Götter. Was ihnen auf ihrer Reise widerfährt und wie uns das Spiel gefallen hat, im folgenden Artikel.

God of War Ragnarök Die letzte Reise beginnt

Mehrere Jahre ist nun der Kampf gegen Baldur und die Reise zum höchsten Berg in Jötunheim her. Durch Baldurs Ableben ist der Fimbulwinter in den neun Welten ausgebrochen. Kratos und Atreus versuchen in der jetzt noch eisigeren Kälte Midgard zu überleben, trainieren und der ziemlich wütenden Freya aus dem Weg zu gehen.

Doch kommt es, wie es kommen musste. Wegen Baldurs tot klopft der Allvater Odin und sein Sohn Thor persönlich an die Tür und es gerät alles noch mehr aus dem Ruder. So kommt es das Kratos und Atreus erneut auf eine Reise durch die neun Welten ziehen, um etwas zu finden oder zu tun, um Odin einen Schritt voraus zu sein. Dadurch erfahren sie mehr über die Prophezeiungen der Riesen, ihr vorgeschriebenes Schicksal und das der gesamten Welten.

God of War Ragnarök – Neue Welten, neue Sicht

Dieses Mal gibt es ein paar Welten mehr zu bereisen. Und zwar alle neun Welten, die mit Yggdrasil verbunden sind. So reist man von Svartfalheim nach Alfheim und auch mal nach Vanaheim. Als Stützpunkt gilt das Heim unserer Zwergenschmiede, die es sich auf dem Weltenbaum bequem gemacht haben und uns das Reisen zu den anderen Welten erst wieder ermöglichen.

Genauso wie im ersten Teil ist nicht jede Welt ein großes offenes Areal oder trägt wirklich was zur Story bei. So ist Niflheim eine einfache Trainingsarena und beherbergt den Rabenbaum, während Muspelheim wieder eine Herausforderungsarena ist. Jede der neun Welten sieht vollkommen anders aus. Selbst die Welten, die man im ersten Teil bereisen konnten, stechen mit neuen oder stark umgestalteten Gebieten hervor.

Wir erleben die Welten jedoch nicht nur aus Kratos Sicht. Sein Sohn Atreus wir vom nützlichen Begleiter auch von Zeit zu Zeit zum spielbaren Charakter. So erlebt man einen guten Teil der Geschichte aus der Sicht des jungen Gottes und Riesen. Atreus steuert sich wesentlich agiler als sein Vater, haut aber mit seinem Bogen genauso kräftig zu. Daneben hat er, wie sein Vater, eine Spartas Rage und kann dazu noch Magie für Runenbeschwörung nutzen.

God of War Ragnarök Wenig Neues, dafür Perfektion

Im Gegensatz zum ersten Teil hat Kratos sowohl seine Axt als auch seine Chaosklingen direkt zu Beginn des Spiels. Moveset und erwerbbare Fähigkeiten haben sich kaum verändert. Dies ist auch nicht schlimm, da es schon im ersten Teil sehr ausgereift war. Kratos wurde aber noch mal ein Stück wendiger mit seinen Waffen als im Vorgänger. Im Verlauf des Spiels bekommt man irgendwann eine dritte Waffe, die ich hier aber nicht verraten werde.

Neu ist das modden der Fähigkeiten. Nutzt man eine Fähigkeit, wie zum Beispiel den leichten Axtwurf oft genug, kann man mit Erfahrung einen Modplatz freischalten. Dies verbessert noch mal die jeweilige Fähigkeit. Auch neu ist eine andere Variante des Spartas Rage, Mut genannt. Diese unterteilt die Rage-Leiste in mehrere Segmente. Bei Einsatz stößt man damit Feinde von sich und heilt sich. Man hat also die Wahl zwischen Heilung und wildem Draufkloppen.

Neben den Rüstungen, die die Zwerge für Kratos herstellen, kann er jetzt auch andere Schilde erhalten. Diese sind auf verschiedene Spielstile festgelegt. So gibt es einen Schild, der besonders stark beim parieren ist aber auch einen Schild der sich besonders fürs Blocken eignet, da er selbst Blockbrecher blocken kann. Ergänzend gibt es noch einen Schildzusatz, mit dem man dem Schild einen zusätzlichen Effekt verpassen kann.

Als letzte Neuerung hat man nun noch ein Amulett. In dieses Amulett können bis zu neun Zauber eingesetzt werden, die die jeweiligen Statuswerte von Kratos erhöhen. Die Zauber sind, wie die Rüstung, in Sets aufgeteilt. Nutz man alle drei Zauber eines Sets, erhält man noch mal zusätzliche Effekte.

God of War Ragnarök – Trailer

God of War: Ragnarök Bewertung
100Perfekt!
Bewertung
God of War: Ragnarök ist ein genialer Abschluss der Reihe. Sie erfinden sich nicht neu mit dem Teil, doch das Müssen sie auch nicht. Vielmehr haben sie Vorhandenes perfektioniert und ein paar kleine Neuerungen eingebracht, damit niemand sagen kann, das sie einfach auf die copy and paste Taste gedrückt haben. Aber auch die Neuerungen passen alle super ins Spiel rein. Nichts wirkt überflüssig. Die Geschichte wird zudem sehr spannend und aufregend erzählt, sodass man beim Spielen schon mal die Zeit vergessen kann und plötzlich acht Stunden vor der Konsole sitzt. Das einzige Problem, was ich habe, haben sie aus dem letzten Teil übernommen. Es gibt wieder unnötig viel Erfahrung und Gegenstände zum verbessern der Ausrüstung.

Positives

  • Hervorragendes Ende der Geschichte
  • Kampfsystem weiter verbessert
  • Alle Welten vorhanden

Negatives

  • Etwas zu viel XP und Aufwertungsgegenstände

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