Giraffe and Annika (Switch) Test

Giraffe and Annika

6

Wertung

6.0/10

Pros

  • Liebevoll gemachte Comic-Sequenzen
  • Schönes Art-Design
  • Idealer Schwierigkeitsgrad für Kids …
  • Grundpositive Stimmung im Spiel

Cons

  • … für erfahrene Zocker aber viel zu leicht
  • Fehlende Spieltiefe
  • Ungenaue Steuerung bei Sprung-Passagen
  • Generell sehr kurz (Erfahrene Zocker)
  • Keine deutsche Sprachausgabe

Giraffe and Annika beweist im Test, dass es ein idealer Titel für die jüngeren Spieler ist. Ein simples Spiel mit wenig komplexen Mechaniken und einer liebevollen Aufmachung trifft auf eine Zielgruppe, die spielerisch ihre ersten Schritte im Gaming-Universum macht. Doch so nett das Ganze klingt, es gibt auch allerhand Schattenseiten. Was kann Giraffe and Annika gut und was eher nicht? Erfahrt es in den nachfolgenden Zeilen des Artikels!

Giraffe and Annika handelt vom gleichnamigen Mädchen Annika, die ihre Erinnerungen verloren hat. Gestrandet auf der Insel Spica muss sie versuchen, ihr Gedächtnis aufzufrischen und bekommt tatkräftige Unterstützung von ihrem Kollegen Giraffe. Überdies trefft ihr im Rahmen der Storyline noch auf zahlreiche weitere Charaktere. Dazu zählen unter anderem die Hexe Lily, eine Hasenmutter oder auch ein Katzenfreund. Die Text im Spiel sind in englischer Sprache, allerdings sehr einfach gehalten. Die Schulklassen 5 und 6 bereiten bestens auf die Anforderungen im Spiel vor.

Giraffe and Annika – Von Dungeons und Kämpfen

Giraffe and AnnikaDie Insel Spica ist zu Beginn noch an vielen Stellen verschlossen. Die unterschiedlichen Dungeons sind die Wegbereiter dafür, um mehr entdecken zu dürfen. Die unterschiedlichen Areale sind sehr liebevoll gestaltet und wirken fantasievoll. Malerische Wälder, eine Fahrt auf einer riesigen Schildkröte und andere Attraktivitäten sind während der Storyline zu sehen. Giraffe and Annika belohnt Entdecker mit allerhand Collectibles und kürzeren Quests. Insgesamt braucht ihr rund 10-12 Stunden, um das gesamte Spiel durchzuspielen – inklusive aller Schätze.

Die Dungeons des Spiels wimmeln nur so vor Geistern und Monstern. Berühren euch jene, dann verliert Annika an Lebensenergie. Sinkt sie auf Null, setzt euch das Spiel zu einem der fair verteilten Checkpoints zurück. Am Ende gibt es dann immer einen Bosskampf, der für erfahrene Zocker allerdings keine Herausforderung darstellt. Was mir sehr gut gefallen hat an den Dungeons, sind die unterschiedlichen Jump-n-Run-Passagen. Hierbei sei angemerkt, dass die Steuerung hin und wieder bockig ist, wodurch eben diese Abschnitte frustrieren können.

Giraffe and AnnikaIhr fragt euch sicherlich: Wie funktionieren die Kämpfe überhaupt? So richtige Auseinandersetzungen gibt es nicht. Besagte Bossgegner beispielsweise werfen Gegenstände auf Annika und für euch gilt es, sich korrekt zu positionieren. Im Rhythmus einer Melodie gilt es nun die korrekten Buttons zu drücken und auf magische Art und Weise vernichtet ihr die Gegenstände. Und damit verliert der Boss auch Energie.

Technisch macht Giraffe and Annika eine solide Figur, hat allerdings eine ganze Menge an Problemzonen. Die Animationen zum Beispiel sind abgehakt und die Framerate schwankt mir persönlich auch etwas zu stark. Dafür überzeugt das grundsätzliche Art-Design umso mehr. Musikalisch gibt es keinen Grund zum Klagen.


Fazit:

Giraffe and Annika ist ideal für Kids. Die eher kurze Laufzeit mit 10-12 Spielstunden, die schöne Aufmachung und die sehr einfachen Spielelemente bilden ein insgesamt rundes Paket zum kleinen Preis. Für erfahrene Zocker ist der Titel freilich nichts. Aus diesem Blickwinkel betrachtet mangelt es hier nämlich an Spieltiefe, an Schwierigkeit und ordentlichen Spielmechaniken. Zudem zickt die Steuerung mir etwas zu oft herum, insbesondere bei den Sprung-Passagen in den Dungeons. Und deswegen steht am Ende auch die 6/10 – für Kids könnt ihr aber gerne noch weitere zwei Punkte draufpacken.

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