Young Souls (PC) Test


Habt ihr schon mal etwas von Young Souls gehört? Vermutlich nicht bei dem ersten Release, denn dieser war exklusiv bei Google Stadia. Ziemlich gemein um ehrlich zu sein. Knapp ein halbes Jahr später gibt es denn Titel dennoch auf Nintendo Switch, PlayStation 4 und Xbox One und ich bin mehr als überrascht! Normalerweise sind Beat ‚em up’s absolut nicht mein Genre, doch im ersten Moment hat mich die Grafik und Zeichenstil schon dazu gebracht diesen Titel zu testen. Wie es dann weitergeht, erfahrt ihr im folgenden Test.

Young Souls – Lernt Jenn & Tristan kennen

Bei Jenn und Tristan handelt es sich um die Zwillinge, worum sich das ganze Spiel dreht. Die Beiden haben leider ihre Eltern vor einem Jahr verloren und wurden glücklicherweise vom Professor aufgenommen. Einerseits wirkt es so, als ob die Beiden nicht mit ihm warm werden, andererseits sind sie sehr glücklich ihn zu haben und das wird über die Zeit auch deutlich. Es ist nicht einfach jemanden nach so kurzen Zeit Vater zu nennen, auch wenn er euch aus eurem Leid gerettet hat.

Das Jenn und Tristan kleine Rotzlöffel sind wird ziemlich schnell in diesem Spiel klar. Die vulgäre Sprache die die Zwillinge nutzen ist nicht für jeden etwas. Ich persönlich fand es wirklich amüsant. Das gibt diesen Young Souls wirklich Charakter und macht die nicht vertonten Dialoge mit einem Zug besser. Dieses Persönlichkeitsmerkmal zieht sich auch über das ganze Spiel, was auch gut so ist! Für Leute die es nicht mögen, die können es mit einem Klick ausschalten.

Ohne euch großartig zu Spoilern geht es quasi in diesem Spiel darum, das euch „Vater“ nicht unbedingt die komplette Wahrheit zu sich erzählt habt. Ihr habt ihn zwar lieb, aber was er so wirklich macht wisst ihr zu Beginn nicht wirklich. Entsprechend kommen Jenn und Tristan eines Tages nach Hause und der Professor ist weg. Um genau zu sein wird er entführt… von Goblins! Im ersten Moment klingen Goblins vielleicht nicht ganz so spannend, doch das Setting um diese Geschichte rum ist wirklich spannend gemacht. Für viele dürfte die Geschichte durchaus unerwartet sein.

Young Souls – Let’s Beat ‚em up!

Jetzt kommen wir zum spannenden Teil dieser zwar etwas kurzen aber spannenden Reise. Insgesamt könnt ihr mit gut 10-15 Stunden schon mit dem Spiel durch sein, aber dafür müsst ihr euch natürlich prügeln und es gibt auch nicht ohne Grund zwei Charaktere.

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Bei den Goblins angekommen, bewegt ihr euch durch verschiedenste Orte, wo ihr ein nach dem anderen Monster platt machen dürft. Natürlich ist es im klassischen Beat ‚em up-Stil, wo ihr euch in einem festen Areal prügelt, bevor es weitergeht. Abgesehen von draufhauen, springen und eurer Spezialattacke könnt ihr auch noch Gegner vermöbeln die auf dem Boden sind oder Gegenstände auf sie werfen. Wenn es jedoch mal brenzlich wird, könnt ihr jeder Zeit zwischen den Zwillingen wechseln. Entsprechend heilt sich der andere Zwilling etwas, damit es beim nächsten Wechsel nicht zu eng aussieht. Zwar klingen diese Mechaniken simpel, machen aber unheimlichen Spaß!

Auch die Steuerung ist entsprechend gut umgesetzt, sei es dabei die Tastatur oder wie in meinem Falle der Nintendo Switch Pro Controller. Wenn wir schon über Steuerung reden… können wir auch gleich über Multiplayer reden. Denn das Spiel bietet Remote-Play über Steam an, damit Freunde die das Spiel nicht haben einen der Zwillinge spielen können.

Im ersten Moment schien alles super, Freund eingeladen, Spiel geladen und los geht’s… oder auch nicht. Denn erstmal muss man für Co-Op in die Steuerung und entscheiden wer welchen der Zwillinge spielt. Sobald das getan ist find es leider schon mit Beschwerden von der anderen Seite an. Denn die Steuerung hat bei dem besagten Kollegen erst nur nach Links und Rechts funktioniert. Nach etwas tüfteln und umstellen der Steuerung hat es dann auch geklappt. Wären nicht die ständigen FPS Einbrüche beim Remote-Play gewesen, wäre es vermutlich auch eine spaßige Session gewesen. Vermutlich liegt das Problem aber auch bei Steam. Wir konnten da leider nicht die direkte Quelle ausmachen.

Nichtsdestotrotz war ist und bleibt Young Souls ein kurzes und knackiges Abenteuer!

Fazit
Young Souls ist seit langem mal wieder ein Spiel was mich mit Humor und Gameplay gefesselt hat! Es hat einfach Spaß gemacht Tristan und Jenn bei ihrer kleinen aber definitiv feinen Reise zu begleiten. Die Kämpfe haben mit dem Pro Controller am PC einfach nur Spaß gemacht und ich erhoffe mir definitiv einen zweiten Teil des Spiels! Zwar hat es über Remote nicht so gut mit meinem Kumpel geklappt, aber da bin ich guter Dinge, dass das in der Zukunft passen wird.
Gut
  • Sehr witzige Geschichte dank Tristan's und Jenn's Humor
  • Gameplay und Steuerung fühlen sich sehr flüssig und entsprechend spaßig an
Weniger Gut
  • Remote-Play hat zum Zeitpunkt des Tests nicht geklappt wie erhofft
  • Die Spielzeit mit 10-15 Stunden ist leider etwas kurz
Written by
Sina ist Redakteur und Social Media Manager bei Spieletester.de seit 2015.

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