Tales of Arise (PS4) Test

User Rating: 9

Tales of Arise ist mal wohl ein Meisterwerk und genau was die Reihe nach 25 Jahren verdient. Bei dem neuesten Spiel aus der Tales of Reihe, hat sich Bandai Namco ordentlich was bei gedacht. Hier wurde viel verändert, grafisch ordentlich was draufgelegt und einfach mal rumprobiert. Schlussendlich ist dieses Spiel dabei entstanden und ich bin immer noch erstaunt, wie groß der Sprung zu den alten Teilen ist. Was euch hier erwartet und wie uns das Spiel im Detail gefällt, verraten wir euch im folgenden Test.

Tales of Arise – Ein massiver Sprung

Tales of Arise spielt in einer Welt, die zwischen der mittelalterlichen Welt von Dahna und der fortschrittlichen Welt von Rena geteilt ist. Vor drei Jahrhunderten überfielen und eroberten die Renaner Dahna, versklavten die Bevölkerung und teilten das Land in fünf isolierte Nationen auf, die jeweils von einem Lord regiert werden. Alle 10 Jahre oder weniger wird der nächste renanische Herrscher aus einem der fünf Lords gewählt, die sich untereinander um das Amt bewerben.

Die Hauptfiguren sind Alphen, ein Dahnaner, der keine Erinnerungen an seine Vergangenheit hat und dessen Kopf von einer eisernen Maske bedeckt ist und Shionne Vymer Imeris Daymore, eine von Renan ausgestoßene Frau mit geheimnisvollen Kräften, die sich mit Alphen verbündet, um die Lords zu stürzen.

Was es genau damit auf sich hat mit der Eisenmaske und Shionne, sagen wir euch an dieser Stelle aber nicht. Ihr sollt ja schließlich Spaß an der Geschichte haben.

Davon aber abgesehen, hat das Spiel innerhalb von 25 Jahren ordentliche Fortschritte gemacht. War es dabei richtig, auf die Nintendo Switch zu verzichten und die Leistung von PS4 bzw. PS4 und der Xbox Series auszunutzen? So sehr ich die Nintendo Switch Liebe, war es das auf jeden Fall. Denn ohne lange zu zögern lässt sich einfach ein unglaublicher Sprung der Grafik sehen.

Dabei bleibt es nicht, denn auch alles drumherum wurde ordentlich angepackt. Die Welt, die Kämpfe, die Atmosphäre, einfach alles wurde verschönert, detaillierter gestaltet oder umfangreicher gemacht. Zwar würde ich mir persönlich noch wünschen, dass es mehr Ausrüstungsteile gibt und diese alle zu sehen sind, aber in dem Fall bleibt es Wunschdenken. Das war ja auch schließlich nie das Augenmerkmal von Tales of.

Tales of Arise

Tales of Arise – Dynamisches Gameplay

Wie auch die Grafik und Umgebung ist auch das Kampfsystem ein kleines bisschen anders als sonst. Ich musste mich z. B. erstmal daran gewöhnen, dass die Standardsteuerung auf R1 für normale Angriffe gelegt ist, statt einem der altbekannten Knöpfe. Auch allgemein die Kämpfe fühlten sich in dieser neuen Welt weitaus flüssiger und angenehmer an. Angriffe kombiniert mit Fähigkeiten und Special-Attacks haben einfach ein erstaunlich gutes Gefühl wie noch nie in einem Tales of-Titel.

Untermalt wird das Ganze dann noch mit einem stimmigen Voiceover in Englisch oder Japanisch, je nachdem was ihr präferiert. Ich habe beides ausprobiert und fand beides klasse vertont. Schlussendlich bin ich nur bei englisch geblieben, damit ich nebenbei auch ab und zu nur mal zuhören kann, statt ständig zu lesen. An dieser Stelle dürfte leider klar sein, dass es keine Deutsche-Version gibt. Das ist zwar schade für einige Fans, aber Kopf hoch, denn die beiden anderen Varianten sind wirklich gut.

Doch allgemein hat Tales of Arise viel zu bieten, was es von den anderen Teilen absetzt. Die Sidequests machen in dieser ganzen Atmosphäre Spaß, ihr könnt angeln, euch vertraut mit euren Charakteren machen oder allgemein an euren Charakteren arbeiten. Alternativ könnt ihr die Eulen suchen, die überall auf der Karte kosmetische Gegenstände wie Engelsflügel und andere Dinge für euch bereithalten!

Durchaus hat Tales of Arise unglaublich viel zu bieten und präsentiert das auf einer unglaublich schönen weise. Aber an der Stelle sei den Langzeit Fans gesagt, dass das Spiel nicht mehr ganz so ist, wie wir es aus Tales of Symphonia oder Tales of Vesperia kennen.

Tales of Arise hat sich stark weiterentwickelt zu etwas komplett neuem. Es ist einfach ein eigenes Erlebnis für sich. Probiert es daher einfach mal als Demo aus!

Tales of Arise

Fazit
Was soll ich großartig sagen? Mit Tales of Arise hat die Reihe einen neuen Höhepunkt erreicht. Ich habe lange nicht mehr so Lust gehabt direkt an die Konsole zu springen und einfach loszuzocken. Selbst einfach ein paar Monster oder Sidequest machen einfach Lust auf mehr. Ich ziehe meinen Hut und kann nur sagen RPG, JRPG und Tales of Fans kommen hier voll auf ihre Kosten, auch wenn einiges anders ist als wir es vorher kannten.
Gut
  • Grandiose Grafik
  • Das Gameplay ist überragend
  • Es gibt viel zu tun angefangen von den einzelnen Charakteren bis hin zu kleinen Tätigkeiten wie Angeln
  • Japanische und Englische Vertonung sind 1A...
Weniger Gut
  • ...Leider keine Deutsche-Vertonung, aber das sollte nicht jeden stören
  • Es ist durchaus anders als andere Tales of-Spiele, zwar im positiven, aber mir persönlich fehlen auch ein paar Elemente
9
Sehr gut
Written by
Sina ist Redakteur und Social Media Manager bei Spieletester.de seit 2015.

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