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Re:ZERO The Prophecy of the Throne (PS4) Test

Re ZERO The Prophecy of the Throne, bzw Re:ZERO -Starting Life in Another World- The Prophecy of the Throne hat nicht nur einen wahnsinnig langen Namen, sondern auch wahnsinnig lange Zwischensequenzen. Obwohl das Spiel als Taktik-RPG bezeichnet wird, handelt es sich hierbei vielmehr um eine Visual Novel. Gameplay Passagen hat das Spiel nämlich weniger als Rede-Abschnitte. In den nachfolgenden Zeilen des Tests verrate ich euch, ob sich der Kauf lohnt!

Re ZERO The Prophecy of the Throne Re ZERO -Starting Life in Another World- The Prophecy of the Throne, oder fortan einfach nur Re: ZERO genannt, ist eine der besseren Visual Novels, die ich bisher gespielt habe. Dazu muss aber auch klar sein, dass euch dieses Genre wirklich liegt. Denn hier ist das Gameplay nur nette Dreingabe und nicht Dreh- und Angelpunkt des Spiels. Die Geschichte des Spiels ist nicht nur super interessant geschrieben, sondern auch fantastisch mit liebevollen Animationen in Szene gesetzt. Und als Schmankerl: Seid ihr Fan der Re: ZERO Light Novels (gestartet in 2012 in Japan), bekommt ihr im neuesten Ableger noch sehr viel mehr an Spaß. Nichtsdestoweniger: The Prophecy of the Throne ist ein Standalone. Es benötigt keinerlei Vorwissen anderer Re: Zero Medien.

Re ZERO The Prophecy of the Throne – Und täglich grüßt das Murmeltier

In der Geschichte von Re ZERO The Prophecy of the Throne übernehmt ihr die Rolle von Subaru, der auf mysteriöse Art und Weise in einer völlig neuen Welt wiederfindet. Anstatt in Panik zu geraten, bleibt er aber überraschenderweise cool und gelassen. Das Spiel beginnt einen Monat nach seiner Ankunft in der Welt, sodass er schon erste Freunde besitzt. Subaru arbeitet für die junge Emilia, eine Art Zauberin, die zudem Anwärterin auf den Thron ist.

Re ZERO The Prophecy of the Throne Die seltsamste Eigenschaft von Subaru ist allerdings: Er kann nicht richtig sterben. Stattdessen heißt es „Return to Death“, woraufhin er zurück zu einem bestimmten Zeitpunkt transportiert wird. Wie im Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ weiß nur Subaru, was passiert ist. Alles und jeder um ihn herum, weiß nichts davon. Und so viel sei verraten: So oft wie Subaru draufgeht, ist das eine sehr praktische Fähigkeit. Damit spielt letztlich auch das Gameplay, wie ihr gleich erfahrt.

Ziel des Spiels ist es, die Wahl der Königin bzw. des Königreichs zu finden. Normalerweise gibt es nur 5 Kandidat/innen. Diesmal allerdings sind es sechs. Wer ist der heimliche Impostor? Das Ziel ist es eben, das herauszufinden. Und nicht immer geht das gut für Subaru aus. Während die Storyline insgesamt linear abläuft, tauchen immer wieder neue Events und Optionen auf, die ihr im vorherigen „Leben“ nicht hattet. Zudem dürft ihr Entscheidungen treffen, wenngleich diese keinen großen Einfluss auf den Spielverlauf haben.

Re ZERO The Prophecy of the Throne – Darf es ein bisschen Taktik-RPG sein?

Wenn ihr nach 90 Minuten Zwischensequenz (oder mehr) auch mal selbst Hand anlegen dürft, wechselt das Spiel in einen süßen Chibi-Style, wo ihr die 3D Welt erkunden dürft. So könnt ihr mit Subaru durch verschiedene Örtlichkeiten laufen, mit Charakteren interagieren oder eben in strategischen Turn-based Kämpfen euer Bestes geben. Die Kämpfe selbst sind super simpel und keinerlei Fokus, sodass sie viel zu schnell vorbei sind, um hier darüber zu berichten. Subaru ist kein Kämpfer, sondern Denker. Das wird sehr schnell deutlich.

Re ZERO The Prophecy of the Throne Stattdessen liegt der Fokus auf dem Erhalt von Informationen, Eskorten oder Schlupflöcher zu finden, um rechtzeitig zu entkommen. Die Gameplay-Abschnitte sind auch ein sehr willkommener Teil des Spiels. Obwohl die Geschichte super spannend ist, ziehen sich manche Storyabschnitte bis zu drei (!) Stunden. Und das bei voller Sprachausgabe, wohlgemerkt. Sämtliche Textschnipsel, mit Ausnahme von Subarus Gedanken, sind vertont – in Japanisch natürlich. Oder Englisch, wenn euch das lieber ist.

Hierbei sollte aber erwähnt werden: Nutzt die japanische Sprachausgabe, denn die Sprecherinnen und Sprecher leisten einen fabelhaften Job, an den die englischen Sprecher nie herankommen. Schlecht sind sie nicht, aber eben nicht halb so gut wie das Original. Optisch weiß Re ZERO The Prophecy of the Throne definitiv zu gefallen, insbesondere, wenn ihr auf den Chibi-Look steht.


 

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