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Im Test beweist Sackboy: A Big Adventure, dass es zweifelsfrei so charmant und stark wie ein Mario-Titel ist. Wenn ihr auf der Suche nach einem Jump and Run mit vielen spannenden Rätseln und einer kindgerechten Geschichte seid, solltet ihr diesem Geheimtipp eine Chance geben. Warum Sackboy: A Big Adventure ein kleiner Überraschungshit auf der PS5 ist und was das Spiel so besonders macht, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen des Artikels.

Sackboy: A Big AdventureWie die Zeit vergeht. 2008 erschien das allererste LittleBigPlanet mit dem Sackboy als Aushängeschild. Kollege Adam hatte bereits damals verlautbaren lassen, dass das kleine Strickding problemlos zum Maskottchen für Sony werden würde. Er sollte Recht behalten. 12 Jahre später ist kaum eine Werbeanzeige ohne den Sackboy zu sehen und nun gibt es auch ein neues Spiel für die PlayStation 5. Entwickelt hat dies nicht aber Media Molecule, die ursprünglichen Schöpfer der Figur, sondern Sumo Digital.

Die Geschichte von Sackboy: A Big Adventure gestaltet sich angenehm für Kinder im Alter von 6 bis 15 Jahren. Doch auch Erwachsene Zocker kommen hierbei auf ihren Genuss, insbesondere bei den knackigen Sprungpassagen, auf die ich im späteren Verlauf des Artikels zu sprechen komme. Die Storyline handelt davon, dass der Bösewicht Vex die Fantasie der Bewohner des Universums unterdrücken will. Auf fünf abwechslungsreichen und zumeist sehr großen Arealen dürft ihr dann dem Fiesling auf die Spur kommen und ihm den Garaus machen. Das Design der im Nählook gehaltenen Karte ist ungemein süß und charmant, ebenso wie die Aufmachung des Spiels.

Die Areale schaltet ihr über sogenannte Träumerkugeln (Dream Orbs) frei. Keine Sorge: Die Anforderungen für ein neues Gebiet sind nicht eklatant hoch, sodass auch ungeduldige Naturen schnell voranschreiten können. Auf dem Weg zu Vex‘ Unterschlupf dürft ihr auch einige Bosskämpfe absolvieren, die gerade für jüngere Baujahre mit wenig Spielerfahrung eine Herausforderung darstellen können.

Sackboy: A Big Adventure – Koop-Spaß, doch wie steht es um Solisten?

Sackboy: A Big AdventureIhr könnt Sackboy: A Big Adventure mit bis zu drei weiteren Spielern zocken, wobei ein Online-Modus zum Launch leider nicht verfügbar ist. Stattdessen beschränkt sich das Spielerlebnis also auf den lokalen Splitscreen. Es gibt auch eigens geschaffene Koop-Level, die dann die Möglichkeiten eines Zwei-Spieler-Teams vollends ausschöpfen. Wenn ihr euch jetzt wundert, ob das Spiel vielmehr Koop-Spaß als Solisten-Attraktion ist, so kann ich euch beruhigen: Auch Solo-Spieler kommen voll auf ihre Kosten, wenngleich die besagten Koop-Level bis zum Erscheinen des Online-Modus verwehrt bleiben.

Das Gameplay von Sackboy: A Big Adventure orientiert sich an den Fundamenten eines klassischen Jump n Runs. Ihr klettert, springt, haltet euch fest und müsst vor allem Timings abwarten, um die mitunter kniffligen Abschnitte zu meistern. Manche Stellen sind im wahrsten Sinne des Wortes Trial & Error, doch mit der Zeit gewöhnt ihr euch an die Eigenheiten des Spiels, sodass das gesamte Spielerlebnis wie aus einem Guss wirkt. Die Rücksetzpunkte des Spiels sind ohnehin sehr fair und über das Karten-System der PS5 könnt ihr euch, sofern verfügbar, auch kleine Guides und Hilfen ansehen.

Wenn ihr auf etwas mehr Herausforderung steht, dann gibt es die Möglichkeit, sich an den Zeitlimits zu messen. Hier kommt es nicht nur auf Geschwindigkeit, sondern vor allem perfektes Timing an. Mir persönlich hat dieser Modus am meisten Spaß gemacht. Der Sackboy verfügt über rund 20 verschiedene Moves, wovon die meisten von der ersten Minute an verfügbar sind. Erfreulich ist, dass die Steuerung des Spiels wahnsinnig präzise ist und auch Gebrauch vom DualSense-Controller macht. Dieser gibt euch durchweg ein sehr gutes Gefühl über die Untergründe und die Sprungkraft des kleinen Stofftiers.

Sackboy: A Big Adventure – Nicht ganz ohne Makel, aber mit vielen Freiheiten

Sackboy: A Big AdventureSackboy: A Big Adventure kommt aber nicht ganz ohne eigene Schwächen aus. Während das Level-Design ein Traum ist, so sorgt die feste Kameraperspektive des Öfteren für Patzer, die nicht hätten sein müssen. Die Entwickler haben zwar einige Geheimnisse außerhalb des sichtbaren Bereichs versteckt, diese zu finden ist aber mehr Nervfaktor als Spielspaß.

Wenn euch die Sprungpassagen gerade zu anstrengend sind, könnt ihr euch in einen regelrechten Shoppingrausch versetzen. Sackboy: A Big Adventure bietet nämlich rund 60 verschiedene Outfits für den Sackboy. Von Kopf bis Fuß könnt ihr das Stofftierchen hier einkleiden. Der Entfaltung eurer Kreativität sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Vom Punker über Mönch bis hin zum denkbar absurdesten Look ist hier alles möglich. Die Währung dafür bekommt ihr auf der Reise durch die Story oder in einigen Spezialleveln, die ich aufgrund von Embargo-Daten leider nicht benennen darf. Wem das nicht erreicht, der kann für echtes Geld weitere Accessoires und Kleidungsstücke kaufen.

Optisch macht Sackboy: A Big Adventure einen sehr guten Eindruck und weiß durch seine kräftigen, bunten Farben zu gefallen. Der grafische Sprung von der PS4 zur PS5 fällt dennoch gering aus. Wirklich bemerkbar ist dies bei den Ladezeiten, die auf der neuen Konsole merklich kürzer ausfallen. Zudem leidet die PS4 (Pro) unter I/O-Problemen in Zwischensequenzen, sodass Texturen nachladen müssen. Auf der PS5 bleibt euch all das verschont. Insgesamt wirkt auch das Bild auf Sonys Next-Gen-Maschine ruhiger und besser. Akustisch dürft ihr euch auf allerhand charmante Tracks freuen, die das Spielerlebnis aufwerten.

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