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Die Sims 4: Nachhaltig leben (PC) Test

Die Sims 4: Nachhaltig leben

8

Wertung

8.0/10

Im Test beweist Die Sims 4: Nachhaltig leben, dass Nachhaltigkeit vor allem spielerisch sehr gut beizubringen ist. Warum die Öko-Sim sich durchaus deutlich von anderen Erweiterungen abhebt und obendrein noch ein topaktuelles Thema aufgreift, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen des Tests!

Seit Anfang Juni steht die inzwischen neunte Erweiterung für das Langzeitprojekt Die Sims 4 zur Verfügung. Und dabei habt ihr die Wahl aus drei Nachbarschaften in der Welt (gänzlich neu) Evergreen Harbor. Mit von der Partie sind das endlos zugemüllte Grims oder das „Problemviertel“ Port Promise. Ebenfalls mit von der Partie ist Conifer Station, das gegenüber den anderen beiden Nachbarschaften sogar fast bewohnbar wirkt.

Die Sims 4: Nachhaltig leben – Der grüne Daumen

Die Sims 4: Nachhaltig lebenIm Fokus des Spiels steht die Darstellung dessen, inwiefern sich nachhaltiges Leben auf die Umwelt und die Sims selbst auswirkt. Je grüner die Umwelt, desto frischer die Luft, desto sauberer das Wasser und desto besser die Atmosphäre. Wählt ihr eine der Nachbarschaften, gilt es über die Tafel zu entscheiden, welche Aktionspläne durchgeführt werden sollen. Diese ermöglichen dann auch den Wandel der Landschaft. Dabei gibt es einige Nebentätigkeiten, die zumeist an deutsche Rentner erinnern, die im Müll nach Pfandflaschen suchen – und das ist kein kruder Witz. Denn die Sims suchen im Müll nach kompostierbaren Komponenten und nutzen diesen fürs Recycling.

Wenn ihr dafür zu Beginn „Heimaufbereiter“ wählt, könnt ihr mit dem Müll nämlich Gegenstände herstellen. Dazu zählen auch Möbel! Die dafür benötigten Kleinteile liegen in der Geldbörse. Um diese zu verwenden, braucht ihr natürlich einen sogenannten Heimfabrikator. Je häufiger euer Sim sich als Tüftler austobt, desto mehr Anleitungen stehen ihm bzw. ihr zur Verfügung. Der übliche Humor der Reihe macht natürlich nicht Halt und so kann es passieren, dass euch der geschaffene „Müll“ gerne mal auffrisst.

die sims 4 nachhaltig leben test 1Beim Erstellen eines Sim könnt ihr diesem natürlich auch verschiedene Eigenschaften zuordnen. Diese haben dann einen maßgeblichen Einfluss auf die Laune. Wenn sie nicht in der gewünschten Umgebung leben, sind sie nur schwer glücklich zu stimmen. Dazu zählen unter anderem Sims, die nur nachhaltig erzeugtes Wasser/Strom möchten oder jene, die ausschließlich eigens produziertes Gemüse/Obst essen. Vieles im Spiel steht und fällt mir der gut gemachten Gemeinschaftsflächen-Abstimmungstafel, wodurch der Wiederspielwert enorm ansteigt. Insofern bildet Die Sims 4: Nachhaltig leben auch die beste Erweiterung bisher, weil sie deutlich mehr Möglichkeiten bietet als alle vorherigen.

Fazit
Während sich frühere Erweiterungspacks sehr ähnlich waren und lediglich neue Themes einbrachten, ist Die Sims 4: Nachhaltig leben eine sehr willkommene Abwechslung. Und diesmal ist auch der hohe Preis von knapp 40 Euro durchaus berechtigt. Nicht nur leistet das Spiel einen guten Beitrag dazu, nachhaltiger zu handeln und zu denken, sondern auch, um sich der Problematik insgesamt stärker bewusst zu werden. Spielerisch gibt es einige coole Neuheiten, die auch auf Dauer Spaß machen. Um sämtliche Facetten zu verstehen und zu beherrschen, bedarf es nichtsdestoweniger einer steilen Lernkurve. Sobald der Dreh einmal raus ist, bleibt der typische Sims-Spaß dauerhaft erhalten.
Gut
  • Zahlreiche neue Gegenstände
  • Ihr gestaltet die Nachbarschaft selbst …
  • … und zwar durch eure Aktionen!
  • Crafting/Recycling als starke Neuerungen
Weniger Gut
  • Konzepte zu Beginn etwas schwierig zu greifen
  • Recycling teilweise arg repetitiv
8
Gut
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