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Assassin's Creed Black Flag Resynced
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Assassin’s Creed Black Flag Resynced (PS5) Test

Spieletester.de Redaktion
Spieletester.de Redaktion
Veröffentlicht am: 8. Juli 2026
Letztes Update: 8. Juli 2026
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21 Min. Lesezeit
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8
Gesamtwertung

Assassin’s Creed Black Flag Resynced kehrt am 09. Juli zurück auf die Bildschirme und bringt das 2013 erschienene Piratenepos als technisch generalüberholte Neuauflage auf die PlayStation 5. Die Erwartungen an diese Frischzellenkur sind gigantisch, auch weil ausgerechnet der Fan-Liebling der Reihe nun mit moderner Anvil-Engine, verbesserter Grafik und überarbeitetem Gameplay neu belebt wird. Ubisoft Singapur hat sich an die Arbeit gemacht, um Edwards Abenteuer von Grund auf neu aufzuziehen. Das Ergebnis ist ein faszinierender Mix aus nostalgischem Charme und moderner Technik, der auf der PS5 eine verdammt gute Figur macht und vor allem Fans von Action-Adventure-, Piraten- und Assassin’s-Creed-Spielen anspricht. Beim Spielstart wird sofort klar, dass die Entwickler hier keinen einfachen Port abgeliefert haben.

Inhalt
  • Assassin’s Creed IV: Ein windgepeitschtes Paradies voller technischer Finessen und Tücken
  • Die radikale Amputation der Moderne
  • Zwischen anspruchsvollen Duellen und KI-Schwächen
  • Die Freiheit der Meere und der Geist der Vergangenheit
  • Erweiterte Informationen zu Assassin’s Creed IV Black Flag
  • Plattformen, Versionen und Preise
  • Gameplay und neue Features
  • Sicherheit und USK-Einstufung
  • Trailer und Neuigkeiten
  • Weitere Themen rund um Assassin’s Creed Black Flag Resynced
    • Die Rolle des Protagonisten Edward Kenway
    • Das Zeitalter der Piraterie als Setting
    • Das Gameplay und seine Spielelemente
    • Die Verbindung zu den Vorgängern der Reihe
    • Die Bedeutung von Story und Atmosphäre
    • Technische Verbesserungen und Herausforderungen
    • Community und Zukunftsaussichten
  • Fazit

Die tropische Kulisse der Karibik erstrahlt in einem Licht, das dem Auge schmeichelt und die Hardware der PS5/PS5 Pro ordentlich fordert. Wer das Original aus dem Jahr 2013 noch im Gedächtnis hat, wird sich an die ewigen Ladezeiten erinnern, wenn das Schiff verlassen wurde, um eine Stadt zu betreten. Diese technischen Barrieren gehören komplett der Vergangenheit an, da das gesamte Meer und die Siedlungen nahtlos ineinander übergehen. Ihr blickt durch das Fernrohr, erspäht eine spanische Fregatte am Horizont und geht ohne Verzögerung zum Angriff über, während die Gischt an die Holzplanken peitscht.

Jedes Mal, wenn die Wellen gegen den Rumpf schlagen, spürt man die rohe Gewalt des Ozeans. Genau diese Mischung aus Seeschlachten, Kampfmechanik, Story, historischem Setting und offener Karibik macht das Spiel bis heute zu einem der stärksten Piratenabenteuer überhaupt. In den nachfolgenden Zeilen geht es deshalb nicht nur um die Technik, sondern auch um die spielerischen Neuerungen, mögliche Probleme des Remakes und die Frage, wie gut diese Neuauflage das goldene Zeitalter der Piraterie heute noch einfängt.

Assassin’s Creed IV: Ein windgepeitschtes Paradies voller technischer Finessen und Tücken

In Assassin’s Creed Black Flag Resynced zieht die visuelle Wucht der Karibik jeden Abenteurer sofort in ihren Bann, sobald die Segel der Jackdaw das erste Mal im Wind flattern. Dank der Integration von Raytracing und einer komplett überarbeiteten Wassersimulation fühlt sich der Ozean in Assassin’s Creed Black Flag Resynced endlich wie ein lebendiges, bedrohliches Element an. Riesige Wellen türmen sich während tropischer Stürme vor dem Bug auf, sodass das Schiff im Wellental zu verschwinden droht, wenn der Kurs nicht exakt gehalten wird. Diese physikalischen Änderungen haben direkte Auswirkungen auf die Seeschlachten, weil feindliche Schiffe hinter Wellenbergen Schutz finden und eure Kanonensalven wirkungslos ins Leere fliegen können.

Die Lichteffekte bei Sonnenuntergang, wenn die Sonnenstrahlen durch das dichte Blätterdach der dschungelartigen Inseln brechen, erzeugen in Assassin’s Creed Black Flag Resynced eine unbeschreibliche Atmosphäre. Leider hält die Pracht nicht jedem genauen Blick stand. Sobald die Kamera in den Zwischensequenzen nah an die Gesichter der Charaktere heranfährt, bröckelt die Illusion der modernen Next-Gen-Grafik spürbar. Die Charaktermodelle und deren Kleidung wirken im direkten Vergleich mit der wunderschönen Spielwelt in Assassin’s Creed Black Flag Resynced seltsam leblos und detailarm. Hier merkt man einfach, dass schätzungsweise 95 Prozent der alten Animationen wiederverwendet wurden, was zu einer unschönen Dissonanz führt.

Zudem trüben gelegentliche Physik-Bugs das Gesamtbild, wenn nach einem harten Entermanöver die Leichen der feindlichen Soldaten plötzlich schwerelos im Mastbaum hängen. Auf der PS5 kam es bei mir in besonders effektreichen Seeschlachten, bei denen vier oder fünf Pötte gleichzeitig feuerten und das Wetter verrückt spielte, zu spürbaren Einbrüchen der Bildrate. Wer Wert auf eine ähnlich kompromisslose, aber noch realistischere Herangehensweise an historische Settings legt, findet diese etwa im realistischen Mittelalter-Rollenspiel Kingdom Come: Deliverance II. Es bleibt abzuwarten, ob zukünftige Patches hier noch für die nötige Stabilität sorgen können.

Ein windgepeitschtes Paradies

Die radikale Amputation der Moderne

Eine der mutigsten Entscheidungen für Assassin’s Creed Black Flag Resynced betrifft das Erzähltempo und die Struktur der Rahmenhandlung. Ubisoft hat die oft kritisierte Meta-Ebene in der Gegenwart, in der man als anonymer Abstergo-Mitarbeiter durch sterile Büros schlurfte, komplett aus dem Code rasiert. Ihr bleibt dauerhaft in der Haut von Edward Kenway, was dem Piratenabenteuer einen unheimlich dichten Rhythmus verleiht. Das ständige Herausreißen aus der historischen Spielwelt ist passé und weicht einer fokussierten Piratenerzählung, in deren Zentrum neben Edward auch der Konflikt zwischen den Assassinen und den Templern steht. Dieser radikale Schritt bringt jedoch unerwartete Probleme für die Logik der Geschichte in Assassin’s Creed Black Flag Resynced mit sich.

Da das Originalspiel seinerzeit unter extremem Zeitdruck entstand, war das Drehbuch schon damals von massiven Zeitsprüngen geprägt. Die Hauptgeschichte spielt dabei konkret zwischen 1715 und 1722. Ohne die erklärenden Pausen in der Moderne wirken die Übergänge zwischen den einzelnen Kapiteln nun abrupt und unzusammenhängend. Die Handlung erstreckt sich über mehrere Jahre, doch Assassin’s Creed Black Flag Resynced springt oft ohne jede Erklärung Monate nach vorne, wodurch das Gefühl entsteht, wichtige Ereignisse verpasst zu haben.

Anstatt diese erzählerischen Lücken im Remake mit neuen Szenen zu schließen, hat man das lückenhafte Skript einfach so stehengelassen. Um die Wogen zu glätten, wurden immerhin drei neue Offiziere für die Crew der Jackdaw integriert. Ein fähiger Waffenmeister, eine talentierte Schiffszimmerin und ein erfahrener Artillerist können über eigene, kleine Questreihen rekruttiert werden. Diese zusätzlichen Aufgaben erzählen nette persönliche Geschichten und fügen sich gut in das maritime Setting ein.

Sie gipfeln in einem neuen Kapitel am Ende von Assassin’s Creed Black Flag Resynced, das sich um den legendären Piraten Blackbeard dreht; auch Anne Bonny ist dabei eine wichtige Figur der Piratenerzählung und liefert etwa sechs Stunden frischen Inhalt. Calico Jack taucht zudem als weiterer bekannter Charakter der historischen Piratenriege auf. Diese Ergänzungen sind handwerklich solide, verharren aber leider oft in bekannten Klischees und können die Schwächen der Hauptstory nicht ganz auffangen. Dennoch bieten sie Assassin’s Creed Black Flag Resynced einen willkommenen Vorwand, um noch etwas länger auf hoher See zu verweilen.

Die radikale Amputation der Moderne

Zwischen anspruchsvollen Duellen und KI-Schwächen

Das Kampfsystem am Boden wurde in Assassin’s Creed Black Flag Resynced im Vergleich zum Original spürbar umgekrempelt und orientiert sich in seinen Grundzügen an den jüngeren Ablegern der Reihe. Die Zeiten, in denen man eine ganze Armee durch das endlose Aneinanderreihen von automatischen Kontern per Knopfdruck eliminieren konnte, sind vorbei. Gegner verfügen nun über eine eigene Blockanzeige, die durch gezielte Hiebe geschwächten werden muss, bevor ein tödlicher Finisher ausgelöst werden kann. Ihr müsst präzise parieren, feindlichen Angriffen im richtigen Moment ausweichen und eure Spezialfähigkeiten klug einsetzen. Das fühlt sich in den ersten Spielstunden unheimlich wuchtig, blutig und extrem befriedigend an.

Die Säbel rasseln mit einer Wucht, die auf dem DualSense-Controller der PS5 dank des haptischen Feedbacks wunderbar rüberkommt. Schade ist nur, dass die versteckten Klingen im offenen Kampf komplett gesperrt wurden, sodass sie nur noch in vorgefertigten Attentatsanimationen zum Einsatz kommen. Mit der Zeit verliert der Kampf zudem an Anspruch, weil die Konterfenster sehr großzügig bemessen sind und die Vielfalt bei den Gegnertypen enttäuscht. Ihr kämpft im Grunde das gesamte Spiel über gegen dieselben sechs Soldaten-Archetypen, die lediglich andere Uniformen tragen. Dafür macht der Einsatz der vier Pistolen im laufenden Gefecht richtig Laune, da die Schüsse nahtlos in die Schwert-Choreografien übergehen. Ein gezielter Fußfeger oder der berüchtigte Spartaner-Kick verpassen den Scharmützeln eine angenehme Note von Brutalität.

Völlig unverständlich bleibt in in Assassin’s Creed Black Flag Resynced dagegen das Verhalten der Gegner im Stealth-Modus. Während die KI im offenen Kampf durchaus aggressiv flankiert, ist sie beim Thema Infiltration komplett unfähig. Die Soldaten reagieren weder auf die Blutflecken ihrer gefallenen Kameraden, noch schöpfen sie Verdacht, wenn die Hälfte der Besatzung spurlos verschwindet. Ihr könnt euch dank der neuen, manuellen Ducken-Taste endlich frei überall hinkauern, was das Anschleichen extrem erleichtert. Da die Sichtkegel der Wachen extrem kurzsichtig bemessen sind, verkommt das Schleichen oft zu einem anspruchslosen Spaziergang.

Wer sich nach einem stärker auf Heimlichkeit und Parkour fokussierten Ableger sehnt, bekommt das in Assassin’s Creed Mirage für PS5 deutlich konsequenter geboten. Zwar beeinflussen Faktoren wie heftiger Regen oder die Dunkelheit der Nacht eure Sichtbarkeit positiv, doch die extreme Dummheit der KI hebelt jeden spielerischen Anspruch aus.

Zwischen anspruchsvollen Duellen und KI-Schwächen

Die Freiheit der Meere und der Geist der Vergangenheit

Sobald ihr das Festland hinter euch lasst und das Steuer der Jackdaw übernimmt, entfaltet in Assassin’s Creed Black Flag Resynced seine wahre Faszination. Das Navigieren fühlt sich fantastisch an und schlägt spielerisch sogar moderne Konkurrenten um Längen. Damit bleibt es eine der besten Piratensimulation bezeichneten Spielerfahrungen überhaupt. Die Schiffsverbesserungen motivieren ungemein, da die neuen sekundären Feuermodi der Kanonen, wie die glühenden Brandgeschosse, echte taktische Tiefe in die Seeschlachten bringen.

Das Rekrutieren der bereits erwähnten Offiziere schaltet zudem passive Boni für euer Schiff frei, was den Grind nach Ressourcen etwas auflockert. Ihr müsst dennoch unheimlich viele Stunden in das Entern von Händlern investieren, um genügend Holz und Metall für die höheren Upgrade-Stufen zu sammeln. Dieses permanente Sammeln von Materialien fühlt sich im Jahr 2026 leider recht altbacken an, da sich am Spieldesign aus dem Jahr 2013 kaum etwas geändert hat.

Das Jagen von Haien und Walen vom Ruderboot aus wurde zwar durch vereinfachte Abläufe von seinen sperrigen Menüs befreit, bleibt im Kern aber eine stumpfe Pflichtaufgabe, um Edwards Ausrüstungstaschen zu vergrößern. Ähnlich verhält es sich mit den Erkundungen unter Wasser. Die Entwickler hatten im Vorfeld groß damit geworben, dass der gesamte Ozean frei erkundbar sei und man auf einer riesigen Karte mit vielen Entdeckungen fast überall abtauchen könne.

Im Spiel macht sich deutlich das freies Tauchen nur in flachen Korallenriffen möglich ist. Versucht ihr, ohne die altbekannte Taucherglocke tiefer in den Abgrund zu sinken, werdet ihr sofort desynchronisiert. Abseits von ein paar versteckten Schatzkisten gibt es in den wunderschön gestalteten Unterwasserwelten zudem leider wenig zu tun. Eine echte Bereicherung sind dagegen die vier sogenannten Rifts.

Diese speziellen Animus-Missionen werfen spannende „Was wäre, wenn…“-Fragen auf und bieten erfrischend abwechslungsreiche Szenarien, die sich deutlich vom typischen Piratenalltag abheben. Ein dicker Wermutstropfen bleibt die Streichung des alten Mehrspielermodus, denn in Assassin’s Creed Black Flag Resynced ist es nun ein reines Einzelspieler-Abenteuer ohne Multiplayer. Auch der grandiose DLC Schrei nach Freiheit rund um Adéwalé fehlt in der Standardversion und muss separat erworben werden. Wer wissen möchte, wie sich die Reihe spielerisch in Richtung Rollenspiel mit Siedlungsbau und großen Schlachten entwickelt hat, sollte einen Blick auf Assassin’s Creed Valhalla im PS4-Test werfen. Bei den editionen kostet die Standard Edition €59,99, die Deluxe Edition €69,99. In-Game-Käufe sind optional.

Erweiterte Informationen zu Assassin’s Creed IV Black Flag

Assassin’s Creed IV Black Flag, oft auch als Creed 4 bezeichnet, ist ein herausragender Teil des Assassin’s Creed-Genres, der das Piratenzeitalter auf einzigartige Weise in Szene setzt. Die Spielfigur Edward Kenway, der Vater von Haytham Kenway, nimmt eine zentrale Rolle im Spiel ein und führt die Spieler durch eine offene Welt, die die Karibik mit ihren Häfen wie Jamaika, Kuba und den Bahamas detailreich abbildet. Das Spiel bietet eine Vielzahl von Spielelementen, die das Adventure besonders machen, darunter ein umfangreiches Lager-System und spannende Geheimnisse, die es zu entdecken gilt.

Plattformen, Versionen und Preise

Assassin’s Creed IV Black Flag ist auf diversen Plattformen wie PC, PlayStation und Xbox verfügbar. Die Versionen reichen von der Standard Edition bis hin zur Deluxe Edition, die zusätzlichen Content und Extras bietet. Im Store sind die Preise variabel, wobei die Standard Edition häufig um die 59,99 Euro kostet. Für PC-Spieler ist das Spiel auch über Steam erhältlich und bietet eine hohe Sicherheit bei der Nutzung. Zudem gibt es eine Neuauflage namens Assassin’s Creed Black Flag Resynced, die mit verbesserter Grafik und erweitertem Gameplay punktet.

Gameplay und neue Features

Das Gameplay von Assassin’s Creed IV Black Flag zeichnet sich durch ein verbessertes Kampfsystem aus, das dynamische Paraden und einen alternativen Feuermodus für die Kanonen beinhaltet. Der Fotomodus ermöglicht es Spielern, die atemberaubende Welt in verschiedenen Sprachen festzuhalten und zu teilen. Neben der Hauptstory gibt es zahlreiche Neuigkeiten und Updates, die das Spielerlebnis erweitern. Die offene Welt lädt zum Erkunden ein und bietet eine Menge an Aktivitäten, die den Piratenalltag authentisch widerspiegeln.

Sicherheit und USK-Einstufung

Ubisoft legt großen Wert auf die Sicherheit der Spieler und die Einhaltung der USK-Richtlinien. Assassin’s Creed IV Black Flag ist entsprechend gekennzeichnet und bietet altersgerechten Content. Die Sicherheit der Plattformen wird durch regelmäßige Updates und den Support im Store gewährleistet, sodass Spieler unbesorgt in das Abenteuer eintauchen können.

Trailer und Neuigkeiten

Der offizielle Trailer zu Assassin’s Creed Black Flag Resynced vermittelt einen ersten Eindruck von der beeindruckenden Grafik und dem erweiterten Content. Auf der Seite von Ubisoft sowie in verschiedenen Medien werden regelmäßig Neuigkeiten veröffentlicht, die Fans über kommende Updates, Events und exklusive Inhalte informieren. So bleibt die Community stets auf dem Laufenden und kann sich auf neue Abenteuer in der Welt der Assassinen und Piraten freuen.

Weitere Themen rund um Assassin’s Creed Black Flag Resynced

Die Rolle des Protagonisten Edward Kenway

Im Zentrum von Assassin’s Creed Black Flag Resynced steht der charismatische Protagonist Edward Kenway. Als junger Pirat und Abenteurer ist er der Wegbereiter für die spannenden Ereignisse im goldenen Zeitalter der Piraterie. Edwards Entwicklung vom egoistischen Freibeuter zum verantwortungsbewussten Assassinen ist ein zentrales Spielelement, das die Geschichte vorantreibt. Seine Verbindungen zu historischen Figuren wie Blackbeard, Anne Bonny und Calico Jack verleihen dem Spiel eine authentische Atmosphäre und machen die Erzählung besonders fesselnd. Die Persönlichkeit Edwards und seine moralischen Entscheidungen bieten den Spielern eine tiefere Bindung zur Handlung.

Das Zeitalter der Piraterie als Setting

Das Spiel spielt im frühen 18. Jahrhundert, genauer gesagt zwischen 1715 und 1722, einer Zeit, die als goldenes Zeitalter der Piraterie bekannt ist. Dieses Zeitalter ist geprägt von politischen Umbrüchen, kolonialen Konflikten und der Suche nach Freiheit auf hoher See. Assassin’s Creed Black Flag Resynced nutzt diese historische Kulisse meisterhaft, um ein lebendiges und atmosphärisches Spielerlebnis zu schaffen. Die detailgetreue Nachbildung der karibischen Inseln, Häfen und Gewässer ermöglicht es den Spielern, tief in die Geschichte einzutauchen und das Leben eines Piraten hautnah zu erleben.

Das Gameplay und seine Spielelemente

Das Gameplay von Assassin’s Creed Black Flag Resynced bietet eine gelungene Mischung aus Action, Erkundung und Strategie. Die Seeschlachten mit der Jackdaw sind ein herausragendes Spielelement, das durch die verbesserte Physik und das dynamische Wetter noch intensiver wirkt. Das überarbeitete Kampfsystem am Land fordert präzise Paraden und taktisches Vorgehen, während die verbesserten Stealth-Mechaniken das Schleichen und Meucheln erleichtern. Die offene Welt lädt zu zahlreichen Nebenaktivitäten ein, darunter Schatzsuchen, Tauchgänge und das Sammeln von Ressourcen, die für die Schiffsupgrades notwendig sind. Diese Elemente sorgen für Abwechslung und motivieren zum Erkunden.

Die Verbindung zu den Vorgängern der Reihe

Assassin’s Creed Black Flag Resynced baut auf den Fundamenten seiner Vorgänger auf, bringt jedoch zahlreiche Neuerungen mit sich. Im Vergleich zu früheren Teilen liegt der Fokus stärker auf der Freiheit der Erkundung und dem maritimen Abenteuer. Die Geschichte knüpft an die Konflikte zwischen Assassinen und Templern an, erweitert diese jedoch um die Perspektive der Piraten. Die spielerischen Verbesserungen, wie das überarbeitete Kampfsystem und die nahtlose offene Welt, zeigen die Weiterentwicklung der Reihe und bieten sowohl Fans als auch Neueinsteigern ein zugängliches Erlebnis.

Die Bedeutung von Story und Atmosphäre

Die Erzählung in Assassin’s Creed Black Flag Resynced ist tief in der Geschichte der Assassinen und Templer verwurzelt, wobei der Fokus auf Edward Kenways persönlichem Weg liegt. Die Atmosphäre wird durch die detailreiche Gestaltung der Welt und die authentischen Charaktere verstärkt. Musik, Umgebungsgeräusche und die lebendige Natur der Karibik tragen dazu bei, dass Spieler sich vollständig in das Zeitalter der Piraten versetzt fühlen. Die neuen Inhalte, darunter zusätzliche Storylines und Charaktere, erweitern das narrative Universum und bieten frische Antworten auf offene Fragen der Originalgeschichte.

Technische Verbesserungen und Herausforderungen

Die technische Generalüberholung mit der neuesten Anvil-Engine macht Assassin’s Creed Black Flag Resynced zu einem visuellen Highlight. Raytracing, globale Beleuchtung und eine realistische Wassersimulation heben das Spielerlebnis auf ein neues Level. Dennoch zeigen sich Herausforderungen, wie gelegentliche Physik-Bugs und KI-Schwächen, die das Gesamtbild etwas trüben. Die Entwickler haben mit der Entfernung der Gegenwartsebene einen mutigen Schritt gewagt, der zwar den Spielfluss verbessert, aber auch narrative Lücken hinterlässt. Diese Entscheidungen sorgen für Diskussionen in der Community und prägen das Spielerlebnis maßgeblich.

Community und Zukunftsaussichten

Die Veröffentlichung von Assassin’s Creed Black Flag Resynced hat die Community begeistert und zahlreiche Diskussionen angestoßen. Fans schätzen die gelungene Kombination aus Nostalgie und moderner Technik, wünschen sich jedoch weitere Verbesserungen und Inhalte. Ubisoft hat bereits angekündigt, das Spiel mit Updates zu unterstützen und neue Features hinzuzufügen. Die Zukunft des Spiels könnte zusätzliche Erweiterungen und möglicherweise eine Rückkehr zu Multiplayer-Elementen bringen. Die enge Verbindung zwischen Entwicklern und Community verspricht eine lebendige Weiterentwicklung des Piratenabenteuers.

Fazit

Assassin’s Creed Black Flag Resynced ist am Ende genau das geworden, was kritische Stimmen als einen edlen „Remakester“ bezeichnen würden. Es ist ein optisch absolut beeindruckendes, technisch modernisiertes und in seinen Komfortfunktionen stark verbessertes Spiel, das den Geist des Originals perfekt einfängt. Die Faszination, als Kapitän eines eigenen Piratenschiffs durch eine wunderschöne, komplett ladezeitfreie Karibik zu segeln, ist auch im Jahr 2026 ungebrochen hoch. Die Streichung der Gegenwartsebene tut dem Spielfluss unheimlich gut und die neuen Kampfmechaniken sowie die grandiosen Seeschlachten unterhalten über viele Stunden hinweg.

Das missionsübergreifende Design mit seinen zähen Abhöreinlagen wirkt heute extrem antiquiert und die Stealth-KI untergräbt jeden Anspruch beim lautlosen Vorgehen. Wer darüber hinwegsehen kann, bekommt hier dennoch das ultimative Piratenabenteuer geboten.

Gesamtwertung
8
Bewertung 8
Gute Punkte Atemberaubende optische Kulisse mit wunderschönem Raytracing und realistischen Wettereffekten Kompletter Wegfall von Ladebildschirmen sorgt für ein absolut nahtloses Spielerlebnis auf dem Ozean Wuchtiges und deutlich anspruchsvolleres Kampfsystem am Boden mit Fokus auf perfektes Timing Komfortable Neuerungen wie die manuelle Ducken-Taste und entschärfte Bedingungen bei Beschattungen Die kreativen Rifts-Missionen bieten packende und abwechslungsreiche Alternativszenarien im Animus Die neuen Crew-Offiziere bringen frischen Wind und nützliche Upgrades für die Jackdaw
Schlechte Punkte Die künstliche Intelligenz der Wachen ist im Stealth-Modus absolut unterirdisch und dumm Hölzerne Charaktermodelle und steife Gesichtsanimationen verraten das Alter des Grundgerüsts Extrem fehlerhafte deutsche Lippensynchronisation und schwankende Qualität der Sprecher Das Missionsdesign mit seinen ewigen Filat- und Abhörmissionen wirkt heute stark veraltet Keine echte spielerische Freiheit beim Tauchen abseits der vorgegebenen Taucherglocken-Areale Freche Monetarisierung durch einen Echtgeld-Shop und das Fehlen des Freedom-Cry-DLCs im Basisspiel Spürbare Performance-Einbrüche und Abstürze bei Massenschlachten auf der Konsole
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