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Fire Emblem: Three Houses Test (Nintendo Switch)

User Rating: 8

Fire Emblem: Three Houses ist wohl einer der meist erwarteten Titel des Jahres für mich! Das Strategiespiel aus dem Hause Nintendo hat nämlich lange genug auf sich warten lassen. Wer bereits Fan dieser Reihe ist sollte wissen, dass Fire Emblem Warriors nicht unbedingt der Knüller war. Dementsprechend war der letzte gute Teil mit dem alten Spielprinzip schon etwas in die Jahre gekommen.
Ganz klassisch geht es dennoch nicht voran. In diesem Fall seid ihr Herr des Schlachtfeldes und Lehrer zugleich. Wie uns diese Kombination gefällt und was euch erwartet, erfahrt ihr jetzt!

Fire Emblem: Three Houses – So viel Text!

Wer sich erhofft ganz simpel von Mission zu Mission zu dümpeln und etwas zu kämpfen, der hat sich wohl zu wenig erhofft. Fire Emblem: Three Houses ist nämlich vollgepumpt mit Aktivitäten, Gesprächen, Kämpfen und Entscheidungen, die euch viele Stunden beschäftigen werden.
Bevor es aber wirklich damit losgeht, prügelt ihr euch durch Tutorials, Nebenquests und viele Spaziergänge im Hauptquartier. Die leider auch nicht weniger werden über die Zeit hinweg und das ist wohl auch ein nerviger Aspekt des neuen Konzepts. Ihr seid nämlich Lehrer und Feldherr zugleich, der die volle Kontrolle über seine Schüler genießt.
Bei diesem Fire Emblem dürft ihr euch nämlich eins der drei Häuser schnappen, die jeweils auf bestimmte Klassen spezialisiert sind.

Ich habe mich persönlich für die Blue Lions entschieden, da ich ein Fan von Nahkämpfern bin. Generäle, Helden, Diebe, das ist genau, was ich für einen Kampf brauche. Das heißt jedoch nicht, dass ihr keine anderen Schüler abwerben könnt oder auf bestimmte Klassen verzichten müsst.

Denn durch das “Lehrer-System” könnt ihr eure Schüler darauf trimmen, worauf ihr Bock habt. Genug Klassenauswahl gibt es alle male. Jedoch solltet ihr die Präferenzen derer nicht vergessen. Zwar ist das alles auch mehr oder weniger automatisch möglich, doch ihr solltet viel mit eingreifen, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Das ist wie bereits gesagt auch mit einigen Aufgaben verbunden, die viel Zeit fressen.

Fire Emblem: Three Houses – Offenes Ohr

Nintendo hat aber an der Stelle auch das System komplett geändert. Denn das klassische bis Level 20 leveln und die Klasse wechseln gibt es nicht mehr. Ihr levelt einfach drauf los und meistert die Klassen, um die besten Boni und Fähigkeiten zu erhalten. Insgesamt erwarten euch nach eurer Primärklasse nämlich drei weitere, für die ihr ordentlich pauken müsst, um diese zu bestehen.
Eure Schüler brauchen für bestimmte Prüfungen entsprechende Werte auf ihren Waffen. Wer nicht gut mit dem Schwert umgehen kann, der wird es hart haben ein Schwertmeister zu werden.
Der Umgang mit den Waffen ist auch bitter nötig, denn im Verlauf des Spiels wird euer Grips ordentlich angestrengt. Wer viel Zeit in seine Schüler investiert, wird nämlich später weniger gefrustet sein. Denn wenn ein Charakter tot ist, kommt dieser je nach Schwierigkeitsgrad, nicht mehr wieder.

Die Kämpfe sind nämlich wie die klassischen Fire Emblem Teile aufgebaut in einem rundenbasierten Rastermuster. Jeder Zug muss gut überlegt sein, denn auf dem Schlachtfeld gibt es kein zurück mehr… oder?
Tatsächlich schon in diesem Teil. Obwohl ihr immer in Unterzahl seid, hat euer Hauptcharakter eine besondere Begleitung. Diese Dame hat nämlich übernatürliche Fähigkeiten die es ermöglicht die Züge zurückzudrehen. Zwar nicht unendlich viele, aber es könnte euer Leben retten.
Und falls das mal nicht reicht, könnt ihr die Schlacht von neu starten und behaltet sogar die Erfahrung. Das dürfte sogar für Anfänger eine erfreuliche Neuerung sein.

Fire Emblem: Three Houses – Einmal angefixt

Wer einmal das ganze Gequassel durch hat und im richtigen Fire Emblem Flair angekommen ist, wird den Controller nicht mehr wegpacken. Das Spiel bietet zu Beginn eine spannende Story, die leider immer weiter abflacht. Vielleicht wird das noch mit dem kommenden Season Pass besser, aber das werden wir noch sehen.

Davon abgesehen bieten die Kämpfe strategisch und emotional eine große Bindung zum Spiel. Was darüber hinweg sehen lässt, dass der Titel technisch nicht ganz sauber ist. Denn ihr könnt im Hauptquartier durch viele Dinge durchlaufen und habt gerne mal kleinere Lags.
Wem jedoch nur die Schlachten und das Lehrer-System wichtig ist, der wird eine neue spannende Reise erleben. Es erwarten euch zahlreiche neue und unbekannte Gegner sowie Monster.
Zu guter letzt dürfen wir nicht vergessen, woher das Spiel kommt. Die Japaner haben nämlich den Titel mit wunderschönen Animationen verziert. Dazu darf entsprechende Vertonung in Englisch und Japanisch nicht fehlen. Wer an der Stelle in den richtigen Flair kommen will, nimmt natürlich letzteres.

Fazit
Lange genug musste ich auf Fire Emblem: Three Houses warten... und ich muss sagen ich finde es geil! Spielerisch bringt der Titel mich wieder ordentlich zum grübeln und ich hab wirklich Bock alle Häuser durchzuzocken. Zwar tut sich im Großteil da nicht viel, aber es gibt einen Rundumblick. Daher da das Spiel mir so viele Freiheiten bei meinen Schülern und im Kampf gibt, macht es auch einfach wirklich Spaß. Mindern tun jedoch viele Erneuerungen und eher die mittelmäßige Umsetzung an manchen Stellen den Gesamtspaß. Nichtsdestotrotz würde ich dieses Spiel jedem ans Herz legen, der rundenbasierte Strategiespiele mag!
Gut
  • Spannendes Spielprinzip
  • Viele Erneuerungen
  • Anfängerfreundlicher als zuvor
  • Große Klassenauswahl
  • Tolle englische und japanische Vertonung
  • Schöne Animeszenen
Weniger Gut
  • Oft nervige Dialoge
  • Nebenmissionen langweilen schnell
  • Im Hauptquartier lagt es öfter
  • Pflege der Schüler sehr zeitaufwendig
8
Gut
Written by
Sina ist Redakteur und Social Media Manager bei Spieletester.de seit 2015.

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