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The Medium (PS5) Test

Im Test beweist The Medium, dass es gerade auf der PS5 durch die coole Einbindung des Controllers die beste Spielerfahrung bietet. Doch was kann die Umsetzung fürs Sonys Konsole sonst noch? Das und ein wenig mehr erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen des Artikels!

The MediumMarianne, die Protagonistin des Spiels, ist ein Medium und kann somit in mehrere Realitäten gleichzeitig eintauchen. The Medium handelt von einem Massaker im Nowa-Resort. Es gilt einem mysteriösen Anruf nachzukommen, der sie in das Ressort führt. Durch ihre besondere Fähigkeit ist sie die beste Person, um das Geheimnis zu lüften. Der Clou ist, dass das Spiel sehr häufig in einem Splitscreen-Modus agiert, bei dem ihr zeitgleich in beiden Welten unterwegs seid. Nicht nur spielerisch ist das ein Mehrgewinn, sondern auch erzählerisch. Inwiefern wollen wir aber eurem Entdeckergeist überlassen, da wir sonst zu schnell zu viel spoilern würden.

Die Geschichte des Spiels gehört mitunter zu den Highlights. Sie ist spannend und interessant zugleich. Zwar werden hier und da gewisse Horror-Klischees bedient, diese stören das Gesamterlebnis allerdings nicht.

The Medium – Spielerische Neuheiten dank PS5-Drücker?

Spielerisch gibt es außerhalb des PS5 Controllers keine Neuheiten in The Medium. Stattdessen lauft ihr ohne jegliche Waffen durch das Spiel. Es gilt mithilfe eines Geisterschilds, einer Geisterwelle und Taschenlampe Gefahren von sich zu wenden. Ersteres setzt ihr gegen die Monster ein, zweiteres gegen die mysteriöse Energie und die Lampe kommt immer dann zum Einsatz, wenn ihr nach Hinweisen sucht oder seltsame Geschöpfe auf Distanz halten müsst.

The MediumUnd die beiden zuerst genannten Möglichkeiten sind auch die, die der DualSense sich zu Eigen macht. Beim Geisterschild könnt ihr den Crash mit Insekten regelrecht spüren. Ebenfalls grandios: Wenn ihr die Luft anhalten müsst, lässt euch das haptische Feedback des DualSense wissen, wann Marianne die Luft ausgeht. Bei der Geisterwelle hingegen kommen die adaptiven Trigger des Controllers zum Einsatz. Zu Beginn ist der Widerstand noch recht hoch, fällt bei fortwährender Nutzung jedoch schnell ab. Auch die Lautsprecher des DualSense finden eine Anwendung in The Medium. Schneidet ihr Dinge mit dem Bolzenschneider, so ertönt der Sound dessen aus dem Controller.

Aktiviert ihr zudem die alternative Eingabe, dürft ihr den Gyrosensor des DualSense in ausgewählten Abschnitten verwenden. Auch das Touchpad kommt bei dieser Einstellung zum Einsatz, wenngleich beide Funktionen nur nette Dreingaben sind und keinen spielerischen Mehrwert bieten.

Optisch und akustisch gibt es keine Änderungen, wenngleich The Medium die Fähigkeiten von 3D Audio unterstützt. Da uns allerdings kein Headset vorliegt, das dieses Feature verwendet, konnten wir die Qualität nicht prüfen.


 

Fazit
The Medium ist auch auf der PlayStation 5 ein erstklassiges Horror-Spiel. Die zusätzlichen Features durch den DualSense Controller machen den Titel zur besten Fassung – schlicht, weil die Immersion merklich höher ist. Wenn ihr allerdings schon im Besitz der Xbox One X/S oder PC-Fassung seid, lohnt sich der Kauf allerdings nicht, denn zusätzliche Inhalte, eine aufpolierte Optik oder andere Spielereien gibt es nicht. Sowohl die Story als auch das Gameplay wissen jederzeit zu überzeugen. Die kleinen Makel des Spiels ruinieren zu keinem Zeitpunkt den Fluss oder Genuss des Titels.
Gut
  • Splitscreen für Parallelwelten sehr cool
  • Hochspannende Atmosphäre
  • Interessante Storyline
  • Starke Soundkulisse
  • DualSense Controller superb integriert
Weniger Gut
  • Verfolgungspassagen etwas nervig
  • Die Rätsel sind zu einfach
  • Die Steuerung ist nicht immer optimal
8
Gut

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